Lesermeinung - Sterne und Weltraum

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  • Bolide am Nordhimmel bei dem RATT 2012

    17.09.2012, Sven
    Einfach sensationell das RATT, es toppt noch die Stimmung die wir alle hatten. Schade nur, dass du nicht am Fotowettbewerb teilnehmen darfst. Wie wird das dann bei dem nächsten RATT 2013?
    Ich danke noch euch beiden noch nachträglich. Für mich war das war das Beste aller RATT´s.

    Gruß
    Sven
  • Zu klein gezeigte Leser-Bilder

    14.09.2012, Roman Feldhaas
    Ich finde, man sollte die Bilder in voller Größe zeigen. Da die Aufnahmen in kleiner Darstellung teilweise fürchterlich ausschauen. Und dann zu Unrecht negativ bewertet werden.
  • Quaoar und Sedna

    11.09.2012, Carlo Dries, Luxemburg
    Seit der Entdeckung von Quaoar vor 10 Jahren und wenig später Sedna, hab ich in den letzten Jahren überhaupt nichts mehr gehört oder gelesen über diese interessanten Zwergplaneten. Gibt's Neuigkeiten? Danke im Voraus für eine Auskunft.
    Antwort der Redaktion:
    Sedna und Quaoar werden seit ihrer Entdeckung systematisch beobachtet und dabei wird vor allem die Bestimmung ihrer Umlaufbahnen verbessert. Bei Quaoar konnte 2007 ein Mond entdeckt werden und es wurden Spektren aufgenommen, die das Vorkommen von Wassereis und Ammoniakhydrat an der Oberfläche des Mutterkörpers belegen.
    Schon seit mehreren Jahren wurden keine Entdeckungen weiterer großer Transneptunobjekte mehr vermeldet, die Potenzial zu einem "Zwergplaneten" wie Eris, Haumea und Makemake hätten. Quaoar und Sedna sind derzeit nicht offiziell als Zwergplaneten geführt. Eine Zusammenfassung des derzeitigen Stands der Erkundung der Zwergplaneten und ähnlicher Himmelskörper finden Sie in unserem Dossier "Faszinierendes Sonnensystem". Red.
  • Vielen Dank!

    06.09.2012, Stefan
    Das ist ja mal wirklich sehr beeindruckend - und alles Handarbeit! Man sieht daran auch, um wieviel die Galaxie größer ist, als man auf dem im Foto sichtbaren Staub meinen würde.
  • wirklich stabil?

    03.09.2012, Liane Mayer, Wien
    Wie kann man nach so kurzer Beobachtungszeit schon wissen, dass dieses Planetensystem stabil ist? Hängt es mit der Form der Bahnen zusammen?
    Oder ist die "gefährliche" Zeit, wo ein Planet aus dem System geworfen werden, seine Bahn verändern, mit einem anderen Planeten kollidieren oder in eine der Sonnen stürzen kann, nach der Auflösung der Staubscheibe schon vorbei?

    Was mich auch interessiern würde: Kann sich ein Planet in einem Doppelsternsystem auch auf einer "Achterbahn" um die beiden Sonnen bewegen? Also einmal um Sonne A herum, dann um Sonne B, schön abwechselnd? Oder wäre eine solche Bahn derart unstabil, dass er sich dort nicht nur nicht bilden sondern auch nicht länger als ein, zwei Umläufe dort bleiben kann?
    Antwort der Redaktion:
    Die gefährlichste Zeit für einen Planeten ist in der Tat die Bildungsphase, und die ist in diesem Falle offensichtlich vorbei, denn die Sterne zeigen keine Anzeichen besonderer Jugend. Das System Kepler-47 befindet sich aber außerdem nicht in der Nähe eines Sternentstehungsgebiets. Es ist folglich schon mindestens einige Dutzend Millionen Jahre alt. Alleine daraus ergibt sich schon eine ziemlich große Stabilität. Die großen Verhältnisse der genannten Umlaufzeiten Stern-Stern und Stern-Planeten (ca. 7,5 Tage und 50 bzw. 300 Tage) bedeuten aber nach allgemeinen dynamischen Gesetzmäßigkeiten, dass das System auch wirklich langfristig stabil sein kann - wenn es nicht noch weitere, bisher unentdeckte Körper dort gibt, die die jetzt beobachteten Bahnen wesentlich stören könnten.
  • Cirrus Komplex

    02.09.2012, Alexander Reinders, Ravensburg
    Sehr, sehr schöne und beeindruckende Arbeit!
  • Planetentod

    27.08.2012, Gero Rupprecht
    Es scheint, als wäre das Verschlingen von Exoplaneten gar nicht so selten: Mit dem Very Large Telescope VLT der Europäischen Südsternwarte ESO wurde bereits vor elf Jahren ein solches Szenario beobachtet, und zwar bei dem sonnenähnlichen G0-Stern HD 82943, bei dem ebenfalls ein weiterer Exoplanet beobachtet wurde, siehe: hier. Dort sollte allerdings ein anderer Mechanismus gewirkt haben als bei BD+48 740, der seinen Planeten ja wohl während der Expansionsphase zum Roten Riesen verschlang. Das "Leben" eines Planeten scheint demnach doch relativ gefährlich zu sein…
  • Angabe der Teleskop-Öffnung mit Querschnitt verwechselt?

    22.08.2012, Arnold Tibus, Salem
    Vielleicht meint der Autor Richard Panek mit der Angabe der Öffnung des Teleskopes tatsächlich den Querschnitt, denn bei 3,58 m Durchmesser ergeben sich nahezu exakt 10 m² (genauer 10,0659 Quadratmeter). Liegt hier nur ein Übersetzungsfehler vor und das "Quadrat" ging verloren?
    Danke für die Rezension.
  • Reflex in der Optik

    18.08.2012, Till Credner, Tübingen
    Hallo,
    es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen Lichtreflex in der Optik. Ganz typisch ist dafür die Position des Reflexes symmetrisch zum Bildzentrum (optische Achse) gegenüber des hellen Sterns Wega. Verschiebt sich die Richtung der Optik leicht auf den anderen Aufnahmen, so verschiebt sich auch der Reflex im Vergleich zu den Sternen.
    Schöne Grüße.
    Antwort der Redaktion:
    Die Redaktion schließt sich dieser Deutung des Bildes an.
  • Großes Lob für die beiden Artikel über die Supernova 1987A

    16.08.2012, Matthias Borchardt
    Mit großem Interesse habe ich die beiden Artikel von Christian Wolf über die Erklärungsversuche der Supernovaexplosion 1987A gelesen. Auch wenn die Ausführungen mit vielen Details angereichert waren, die ich beim ersten Lesen nicht ohne Weiteres verstanden habe, war ich vom Schreibstil des Autors sehr angetan. Das lag wohl vor allem an der Anbindung der Sachthemen an die Personen, die damals maßgeblich um Erklärungsmodelle gerungen hatten. Sehr schön hat der Autor die mitunter große Starrheit des Wissenschaftsbetriebs andeuten können, unter anderem auch die persönlichen Eitelkeiten, die im stetig enger besetzten und nach Publikationserfolgen trachtenden "Forschungszirkus" es jungen Wissenschaftlern immer schwerer macht, sich zu artikulieren und wahrgenommen zu werden. Sehr gelungen, diese Art der wissenschaftshistorischen Präsentation. Ich wünschte mir mehr von solchen Artikeln, die über die Sachvermittlung hinaus auch die forschenden Personen und den Wissenschaftsbetrieb mit einbeziehen.
  • Quasar J1509-1749 - Entfernung zu uns?

    14.08.2012, Peter Grundmann, Lünen
    Hallo,
    Herr Dr. Thomas Sauer schreibt in seinem Artikel über den Quasar J1509-1749, dass der Quasar heute 27,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist. Aber ist das Universum nach heutigem Wissen denn nicht 13,7 Milliarden Lichtjahre groß? Oder verstehe ich da was falsch?
    Antwort der Redaktion:
    Es ist einerseits immer bedenklich, in kosmologischen Dimensionen "Entfernungen" anzugeben, weil der Begriff der Entfernung spätestens bei einer Rotverschiebung von z=1 allmählich seinen einfachen Sinn verliert. Es andererseits ist ein sehr verbreitetes Missverständnis (und selbst unter studierten Astronomen nicht selten), dass die am weitesten entfernten kosmischen Objekte heute nicht weiter von uns entfernt sein können als die Strecke, die das Licht in den 13,7 Milliarden Jahren seit dem Urknall zurückgelegt haben kann. Mit anderen Worten: dass der Radius des von uns überschaubaren Universums heute nicht größer als 13,7 Milliarden Lichtjahre sein kann.

    Tatsächlich hat sich das heute überschaubare Universum aber seit dem Urknall mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt. Die am weitesten entfernten beobachtbaren Objekte sind derzeit ca. 43 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt - und das ist kein Widerspruch zur Speziellen Relativitätstheorie! Die genannten 43 bzw. 27,7 Milliarden Lichtjahre sind die sogenannte proper distance der Objekte. Nach anderen - gleichermaßen sinnvollen - Entfernungsma"sen sind die am weitesten entfernten Objekte nur einige Dutzend Millionen Lichtjahre (Winkeldurchmesser-Distanz), oder aber viele Billionen Lichtjahre (Leuchtkraft-Distanz) von uns entfernt.

    Das Thema kann in einer Leserbriefantwort nicht erschöpfend behandelt werden. Wer tiefer in die Materie eindringen will, sollte den wunderbaren Artikel von Charles H. Lineweaver und Tamara M. Davis, Spektrum der Wissenschaft, Mai 2005, und den Aufsatz von Hartmut Schulz in SuW 2/1997 lesen. Wer ein wenig Geduld hat, kann sich auf einen Artikel von Prof. Matthias Bartelmann freuen, der derzeit für SuW in Vorbereitung ist.


  • Für junge und jung gebliebene Curiosity-Fans

    13.08.2012, Norbert Heinz
    Wer das Gefühl, einen Rover über große Distanzen hinweg zu steuern, einmal persönlich erfahren möchte, kann das unter:
    www.RoboSpatium.de

    Die Fahrzeuge befinden sich nicht auf dem Mars, aber das Gelände ist (bislang) von keinem Kartendienst erfasst, womit sich die Möglichkeit ergibt, in unbekanntem Terrain auf Entdeckungsfahrt zu gehen. Im Gegensatz zu Curiosity beträgt die Signallaufzeit nur etwa 20 Sekunden im Vergleich zu 20 Minuten.

    Ein kleiner Zeitvertreib mit wissenschaftlichem Hintergrund. Das Ganze ist Teil eines Open Source Projekts, funktioniert ohne Registrierung und ist kostenlos. Wissenschaft und Forschung mit Vergnügen.
  • Mars im Blick von Curiosity: Meisterleistung menschlichen Geistes

    11.08.2012, Heiko Ulbricht, Radebeul
    Einfach traumhaft zu sehen, wie sich menschlicher Forschergeist fremde Welten erobert - von der Entwicklung des Mini-Mobilchens "Pathfinder" bis hin zur Forscher-Luxuslimousine "Curiosity". Viel Erfolg dem neuen Marskundschafter!
  • Atemberaubend

    11.08.2012, Peter Reigber
    Unglaublich und grandios. Da merkt man wie unbedeutend und klein wir doch sind. Weniger als ein Sandkorn in der Wüste.
    Gibt es eigentlich eine "Ausrichtung" für diese Tour durchs Universum? Sprich wo ist unsere Milchstraße, und in welche Richtung geht die Reise?

    Peter Reigber
  • Eindrucksvolle Bilder vom Mars

    09.08.2012, Volker Lenz, Köln
    Dass dieses Landemanöver auf fremdem Terrain gelingen würde, hielt ich für kaum möglich. Eine wahrhafte Meisterleistung! Und wenn auch etwas Glück dabei gewesen sein mag, umso besser!