Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Cirrus Komplex

    02.09.2012, Alexander Reinders, Ravensburg
    Sehr, sehr schöne und beeindruckende Arbeit!
  • Planetentod

    27.08.2012, Gero Rupprecht
    Es scheint, als wäre das Verschlingen von Exoplaneten gar nicht so selten: Mit dem Very Large Telescope VLT der Europäischen Südsternwarte ESO wurde bereits vor elf Jahren ein solches Szenario beobachtet, und zwar bei dem sonnenähnlichen G0-Stern HD 82943, bei dem ebenfalls ein weiterer Exoplanet beobachtet wurde, siehe: hier. Dort sollte allerdings ein anderer Mechanismus gewirkt haben als bei BD+48 740, der seinen Planeten ja wohl während der Expansionsphase zum Roten Riesen verschlang. Das "Leben" eines Planeten scheint demnach doch relativ gefährlich zu sein…
  • Angabe der Teleskop-Öffnung mit Querschnitt verwechselt?

    22.08.2012, Arnold Tibus, Salem
    Vielleicht meint der Autor Richard Panek mit der Angabe der Öffnung des Teleskopes tatsächlich den Querschnitt, denn bei 3,58 m Durchmesser ergeben sich nahezu exakt 10 m² (genauer 10,0659 Quadratmeter). Liegt hier nur ein Übersetzungsfehler vor und das "Quadrat" ging verloren?
    Danke für die Rezension.
  • Reflex in der Optik

    18.08.2012, Till Credner, Tübingen
    Hallo,
    es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen Lichtreflex in der Optik. Ganz typisch ist dafür die Position des Reflexes symmetrisch zum Bildzentrum (optische Achse) gegenüber des hellen Sterns Wega. Verschiebt sich die Richtung der Optik leicht auf den anderen Aufnahmen, so verschiebt sich auch der Reflex im Vergleich zu den Sternen.
    Schöne Grüße.
    Antwort der Redaktion:
    Die Redaktion schließt sich dieser Deutung des Bildes an.
  • Großes Lob für die beiden Artikel über die Supernova 1987A

    16.08.2012, Matthias Borchardt
    Mit großem Interesse habe ich die beiden Artikel von Christian Wolf über die Erklärungsversuche der Supernovaexplosion 1987A gelesen. Auch wenn die Ausführungen mit vielen Details angereichert waren, die ich beim ersten Lesen nicht ohne Weiteres verstanden habe, war ich vom Schreibstil des Autors sehr angetan. Das lag wohl vor allem an der Anbindung der Sachthemen an die Personen, die damals maßgeblich um Erklärungsmodelle gerungen hatten. Sehr schön hat der Autor die mitunter große Starrheit des Wissenschaftsbetriebs andeuten können, unter anderem auch die persönlichen Eitelkeiten, die im stetig enger besetzten und nach Publikationserfolgen trachtenden "Forschungszirkus" es jungen Wissenschaftlern immer schwerer macht, sich zu artikulieren und wahrgenommen zu werden. Sehr gelungen, diese Art der wissenschaftshistorischen Präsentation. Ich wünschte mir mehr von solchen Artikeln, die über die Sachvermittlung hinaus auch die forschenden Personen und den Wissenschaftsbetrieb mit einbeziehen.
  • Quasar J1509-1749 - Entfernung zu uns?

    14.08.2012, Peter Grundmann, Lünen
    Hallo,
    Herr Dr. Thomas Sauer schreibt in seinem Artikel über den Quasar J1509-1749, dass der Quasar heute 27,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist. Aber ist das Universum nach heutigem Wissen denn nicht 13,7 Milliarden Lichtjahre groß? Oder verstehe ich da was falsch?
    Antwort der Redaktion:
    Es ist einerseits immer bedenklich, in kosmologischen Dimensionen "Entfernungen" anzugeben, weil der Begriff der Entfernung spätestens bei einer Rotverschiebung von z=1 allmählich seinen einfachen Sinn verliert. Es andererseits ist ein sehr verbreitetes Missverständnis (und selbst unter studierten Astronomen nicht selten), dass die am weitesten entfernten kosmischen Objekte heute nicht weiter von uns entfernt sein können als die Strecke, die das Licht in den 13,7 Milliarden Jahren seit dem Urknall zurückgelegt haben kann. Mit anderen Worten: dass der Radius des von uns überschaubaren Universums heute nicht größer als 13,7 Milliarden Lichtjahre sein kann.

    Tatsächlich hat sich das heute überschaubare Universum aber seit dem Urknall mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt. Die am weitesten entfernten beobachtbaren Objekte sind derzeit ca. 43 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt - und das ist kein Widerspruch zur Speziellen Relativitätstheorie! Die genannten 43 bzw. 27,7 Milliarden Lichtjahre sind die sogenannte proper distance der Objekte. Nach anderen - gleichermaßen sinnvollen - Entfernungsma"sen sind die am weitesten entfernten Objekte nur einige Dutzend Millionen Lichtjahre (Winkeldurchmesser-Distanz), oder aber viele Billionen Lichtjahre (Leuchtkraft-Distanz) von uns entfernt.

    Das Thema kann in einer Leserbriefantwort nicht erschöpfend behandelt werden. Wer tiefer in die Materie eindringen will, sollte den wunderbaren Artikel von Charles H. Lineweaver und Tamara M. Davis, Spektrum der Wissenschaft, Mai 2005, und den Aufsatz von Hartmut Schulz in SuW 2/1997 lesen. Wer ein wenig Geduld hat, kann sich auf einen Artikel von Prof. Matthias Bartelmann freuen, der derzeit für SuW in Vorbereitung ist.


  • Für junge und jung gebliebene Curiosity-Fans

    13.08.2012, Norbert Heinz
    Wer das Gefühl, einen Rover über große Distanzen hinweg zu steuern, einmal persönlich erfahren möchte, kann das unter:
    www.RoboSpatium.de

    Die Fahrzeuge befinden sich nicht auf dem Mars, aber das Gelände ist (bislang) von keinem Kartendienst erfasst, womit sich die Möglichkeit ergibt, in unbekanntem Terrain auf Entdeckungsfahrt zu gehen. Im Gegensatz zu Curiosity beträgt die Signallaufzeit nur etwa 20 Sekunden im Vergleich zu 20 Minuten.

    Ein kleiner Zeitvertreib mit wissenschaftlichem Hintergrund. Das Ganze ist Teil eines Open Source Projekts, funktioniert ohne Registrierung und ist kostenlos. Wissenschaft und Forschung mit Vergnügen.
  • Mars im Blick von Curiosity: Meisterleistung menschlichen Geistes

    11.08.2012, Heiko Ulbricht, Radebeul
    Einfach traumhaft zu sehen, wie sich menschlicher Forschergeist fremde Welten erobert - von der Entwicklung des Mini-Mobilchens "Pathfinder" bis hin zur Forscher-Luxuslimousine "Curiosity". Viel Erfolg dem neuen Marskundschafter!
  • Atemberaubend

    11.08.2012, Peter Reigber
    Unglaublich und grandios. Da merkt man wie unbedeutend und klein wir doch sind. Weniger als ein Sandkorn in der Wüste.
    Gibt es eigentlich eine "Ausrichtung" für diese Tour durchs Universum? Sprich wo ist unsere Milchstraße, und in welche Richtung geht die Reise?

    Peter Reigber
  • Eindrucksvolle Bilder vom Mars

    09.08.2012, Volker Lenz, Köln
    Dass dieses Landemanöver auf fremdem Terrain gelingen würde, hielt ich für kaum möglich. Eine wahrhafte Meisterleistung! Und wenn auch etwas Glück dabei gewesen sein mag, umso besser!
  • Meilenstein der Marsforschung hat begonnen

    06.08.2012, Heiko Ulbricht, Freital
    Was für ein grandioser Erfolg für die NASA und aller beteiligter Wissenschaftler! Ein neues Kapitel der Marsforschung dürfte aufgeschlagen sein. Möge die Mission unter ähnlichen guten Bedingungen stehen wie die beiden Vorgängerfahrzeuge Spirit und Opportunity. Ich persönlich freu mich über spannende Missionsberichte auch in SuW!
  • QR-Codes ohne Smartphone?

    05.08.2012, Jonathan Bahlmann
    Eine Zeitschrift muss mit der Zeit gehen. Dieser Meinung bin ich auch. So finde ich die nun in "Sterne und Weltraum" neuerdings mitgelieferten QR-Codes auch sehr gut, da sie eine Verbindung vom Artikel zu weiterleitenden Medien herstellen. Da diese Codes nun aber nur mit einem Smartphone oder Tablet-PCs lesbar sind, und da ich keines von beidem zur Verfügung habe, fände ich es sehr sinnvoll, wenn der betreffende Link einfach unter den Code gedruckt werden würde.
    Ich denke, dieses Problem betrifft auch einige andere Leser. Somit wird ein Teil der Leserschaft aus dem Genuss der weiterführenden Materialien ausgeschlossen. Schade!
    Über einen zusätzlich gedruckten Link würde ich mich also sehr freuen.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Bahlmann,
    das Problem haben wir auch bemerkt, daher sind in der kommenden Septemberausgabe neben den QR-Codes auch die zugehörigen Webadressen mit abgedruckt.
    Wir wünschen Ihnen ein weiterhin hohes Lesevergnügen.
    Red.
  • Ein Planetensystem wie unseres? - Wie kommt es, dass ein Sternfleck dort so lang erhalten bleibt?

    05.08.2012, Liane Mayer, Wien
    Wie kommt es, dass ein Sternfleck so lang erhalten bleibt? Die Flecken auf unserer Sonne sind schließlich eher kurzlebig, halten jedenfalls keine zweieinhalb Jahre, oder?

    Antwort der Redaktion:
    Sonnenflecken(gruppen), die ein halbes Jahr oder noch länger bestehen, sind auf unserem eigenen Stern zwar die Ausnahme, aber sie kommen durchaus vor. Auf magnetisch aktiveren Sternen - dazu gehört der Stern Kepler-30 - sind sie dagegen eher die Regel. Außerdem sind bei solchen Sternen die Flecken oft sehr viel größer als die, die wir von der Sonne üblicherweise kennen. Auch dieser Faktor war bei der Studie von Roberto Sanchis-Ojeda und Mitarbeitern hilfreich.
  • Asteroiden für Linkshändigkeit?

    03.08.2012, Dr. Manfred Bühner
    Als Biochemiker finde ich den Beitrag von den Fakten her interessant, von der Interpretation her dagegen recht naiv. Schon der erste Satz ist unsinnig. Es gibt Links-Aminosäuren und Rechts-Zucker. Wichtig ist nicht links oder rechts, sondern die Händigkeit an sich, weil es für ein System des Lebens sehr ineffizient wäre, alles doppelt zu machen. Und ob eine Substanz rechts oder links dreht, hängt auch von der Wellenlänge des Lichts ab, mit dem man die Messung der Drehung durchführt. Nun kommen also zu dem bisherigen Dutzend Theorien über den Ursprung der Händigkeit der Biomoleküle noch die Meteoriten dazu.

    Bei einem Meteoriteneinschlag dürfte so wenig von den Biomolekülen überleben, dass ein Effekt auf das irdische Leben nur über eine Induktion der Händigkeit durch einen Verstärkungsmechanismus vorstellbar ist. Die ganze Masse der Aminosäuren per Meteorit zu liefern, erscheint mir unmöglich.

    Im übrigen stehen Aminosäuren nach heutiger Auffassung der Biochemie nicht entscheidend am Anfang des Lebens. Die ersten "lebenden" Funktionsmoleküle scheinen die Ribonukleinsäuren gewesen zu sein, deren Basenanteile keinen Drehsinn haben und deren Zuckeranteil rechts dreht. Die Aminosäuren sind bei Astronomen deshalb so populär, weil sie relativ einfache Moleküle sind, die auch optisch (spektroskopisch) in Gaswolken erfasst werden können.
  • Jupiterbedeckung durch den Mond: Danke für's frühe Aufstehen

    30.07.2012, Michael Werbeck, Bremen
    Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes... Danke an Adam Nowara für diese schöne Zusammenstellung! Da hätte sich das Aufstehen ja doch gelohnt...
    Antwort der Redaktion:
    Weitere Leserfotos des Ereignisses sind auf der Seite verlinkt.