Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Zur "Kosmischen Geschwindigkeitskontrolle": Gravitation ist schwach!

    05.06.2010, Wolfgang Graßmann
    Wenn so ein Sternhaufen mit einer gleichverteilten Geschwindigkeit startet, so dauert es doch einige Zeit, bis Impuls von schweren auf leichte Mitglieder wechselt.Die einzige Wechselwirkung, die hier maßgebend ist, ist die Gravitation, die ist aber nicht besonders stark. Was sagen denn Modellrechnungen.War das Ergebnis wirklich unerwartet?
    Antwort der Redaktion:
    Herr Grassmann hat Recht mit seiner Überlegung. Es dauert eine ganze Weile bis die gravitativen Begegnungen zwischen den Sternen ein kinematisches Gleichgewicht herstellen.
    Die Zeitskala für diesen Vorgang nennen die Astronomen die Relaxationszeit des Haufens, und sie hängt sowohl von der Zahl der Sterne ab als auch von der typischen Zeit, die ein Stern braucht, um einmal von einer Seite des Haufens auf die andere zu kommen. Letztere ist die sogenannte crossing time. Die Relaxationszeit ist stets ein Vielfaches davon.



    Allerdings ist das Alter der allermeisten offenen Haufen, denen der Astronom in seiner täglichen Arbeit begegnet, deutlich größer als ihre Relaxationszeit. Deshalb ist eine Gleichverteilung der Energie (also nicht der Geschwindigkeit) der Normalfall.



    Schaut man in die Originalveröffentlichung, die dem SuW-Kurzbericht zugrunde liegt, findet man im abschliessenden Kapitel "Conclusions" den folgenden Satz
    über die gefundene Gleichverteilung der Geschwindigkeiten:
    "This
    is not entirely unexpected at the young age of the cluster,
    since its crossing time is estimated to be 1.4Myr by
    Nürnberger & Petr-Gotzens (2002)." Es war also tatsächlich nicht überraschend. Es ist allerdings eine völlig neue und sehr interessante Information über die anfängliche Geschwindigkeitsverteilung in einem so jungen Haufen!
  • Kein Spaziergang

    18.05.2010, Udo Blumensaat
    Astronauten legen in Interviews immer wieder Wert auf die Feststellung, dass es sich bei einem "Außenbordeinsatz" im Erdorbit keineswegs um einen Spaziergang, sondern um eine Strapaze handelt - 7,5 Stunden ! ! !
    Nun bin ich doch überrascht, daß unser geliebtes Weltraum-Magazin eben diesen irreführenden Ausdruck verwendet . . .
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    Aber alles in allem bin ich sehr glücklich mit Ihrem/unserem Magazin. Weiter so ! ! !
    Gruß aus Berlin
  • Asteroiden-Hopser II

    17.05.2010, H. Weiche, Garbsen
    Eigentlich sollte ich die letzten 20 SuW-Jahre vollständig zu Hause stehen haben. Ich werde also mal nach den einschlägigen Formeln in SuW 9/1988 schauen.

    Nachgerechnet habe ich die Zahlenwerte aus Herrn Jenssens Leserbrief vom 9. Mai schon vorher (zumindest versucht!) und komme auf ca. 51 m, nicht auf 160 m. Bei einem 50 cm Hopser käme man dann wohl 254 Meter hoch. Allerdings fängt hier der Ansatz einer konstanten Fallbeschleunigung an zu wackeln.

    Ich hätte eigentlich befürchtet, dass die Astronauten sich anschnallen müssten, um nicht zu völlig zu entfleuchen.
  • Asteroiden-Hopser

    09.05.2010, Gerhard Lenssen, 54470 Bernkastel-Kues
    Laut Obama soll 2025 ein Amerikaner auf einem Asteroiden landen - und wieder zurück kommen!
    Ich habe mal überschlagen, wie hoch ein Mensch auf einem kugelförmigen Asteroiden von 50 km Durchmesser und der halben Dichte unserer Erde kommt, wenn er dort den selben Energieaufwand betreibt, der auf der Erde zu einem Hopser von 10 cm führt.
    Mein Ergebnis: Er kommt ca 160 m hoch und ist (rauf und runter zusammengenommen) ca 7,5 Minuten unterwegs.
    Aber habe ich da richtig gerechnet?
    Antwort der Redaktion:
    Statt die Rechnung von Herrn Lenssen direkt und sorgfältig zu überprüfen, möchten wir sowohl Herrn Lenssen als auch die übrige interessierte Leserschaft auf die Aufgabe "Zum Nachdenken" in SuW 9/1988, Seite 560 verweisen. Dort werden die nötigen Rechenvorschriften und Zahlenbeispiele für deren Anwendung gegeben. Wer das Heft nicht zu Hause hat (22 Jahrgänge von SuW sind ja nicht gerade in jedem Wohnzimmer zu vermuten!), sollte in einer nahegelegenen Volkssternwarte, Uni-Bibliothek, Stadtbücherei oder bei einem Astronomie-Verein in der Umgebung seines Wohnorts sein Glück versuchen.

    Eine Überschlagsrechnung eines Redaktionsmitglieds führte jedoch auf ein anderes Ergebnis als das von Herrn Lenssen angegebene ...
  • Wie entstehen eigentlich Jets

    21.04.2010, Dietmar Muscholik, Hilden
    In der Literatur liest man immer, eine Akkretionsscheibe würde ein Magnetfeld erzeugen. In meiner Naivität würde ich nun davon ausgehen, dass die Akkretionsscheibe genauso viel negative wie positive Ladung enthält, die mit der selben Geschwindigkeit und Orientierung rotiert. Es fließt somit kein Strom, also entsteht auch kein Magnetfeld.
    Ein Magnetfeld kann nur entstehen, wenn in irgendeiner Form eine Asymmetie besteht, die Scheibe also elektrisch geladen ist oder die freien Elektronen mit einer anderen Geschwindigkeit und/oder Orientierung in der Scheibe rotieren als die Ionen. Wo kommt diese Asymmetrie her? Mache ich einen Denkfehler?
    Antwort der Redaktion:
    Die turbulente Konvektionsbewegung in der Scheibe erzeugt einen Dynamo-Effekt, bei dem zunächst die sehr schwachen, praktisch überall im Kosmos vorhandenen Magnetfelder schwache Ströme erzeugen, die dann wiederum die Magnetfelder verstärken. Dieser Dymano-Effekt führt tritt auch in der Konvektionszone der Sonne auf, wo eine gegenseitigen
    Verstärkung von Strömen und Magnetfeldern letztlich zur Bildung von Sonnenflecken, Fackeln und Eruptionen führt.



    Die von Herrn Muscholik geforderte Asymmetrie ist tatsächlich notwendig; sie besteht aus dem ursprünglichen Magnetfeld und der verwickelten Struktur der Konvektionsströmungen. Allerdings ist keine Ladungstrennung nötig, damit ein Strom fließt. Die Elektronen und Ionen werden nicht räumlich getrennt, das Gas bleibt elektrisch neutral. Für einen Strom reicht es, wenn sie sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen. Und das tun sie in der Konvektionszone der Sonne ebenso wie in den magnetisierten Akkretionsscheiben und wie zum Beispiel in dem (ebenfalls elektrisch neutralen!) Glühfaden jeder gewöhnlichen Schreibtischlampe.



    Die Relativgeschwindigkeit der Elektronen und Ionen liegt in einer Glühbirne bei Millimetern pro Sekunde, und in astrophysikalischen Medien ist sie im allgemeinen noch viel, viel kleiner.
  • Antwort: Astroprogramm mit Direktverbindung zu Bildern!

    21.04.2010, Robin Geyer, Dresden
    Unter den Linux-Programmen gibt es da einige, die das können. Prominentes Beispiel ist "kstars" (http://edu.kde.org/kstars/)
    Bei Anklicken eines Objekts kann sofort die zugehörige Wikipedia-Seite angezeigt werden. Außerdem durchsucht das Programm allerlei Online-Datenbanken (SEDS, hubblesite, ...) nach zugehörigen Bildern.

    Ein anderes Beispiel wäre "xephem" (http://www.clearskyinstitute.com/xephem/), welches Zugriff auf verschiedene Himmelsdurchmusterungen hat.

    Für Windows-Benutzer empfiehlt sich vielleicht, einen Blick auf "VirtualBox" (http://www.virtualbox.org/) und "Ubuntu" (http://www.ubuntu.com/) zu werfen, um in einer einfachen Weise Linux nutzen zu können.
  • Online-Übersicht der Exo-Planeten mit Messungen zur Bahnebene

    20.04.2010, René Heller
    Lieber Herr Althaus,

    just las ich Ihren Artikel und möchte auf meine stets aktuelle Online-Übersicht zu Planeten, deren Bahnebene mit Hilfe des Holt-Rossiter-McLaughlin-Effekts gemessen wurde, hinweisen:

    www.hs.uni-hamburg.de/EN/Ins/Per/Heller

    Für Erklärungen siehe die dort anklickbare
    "Holt-Rossiter-McLaughlin Encyclopaedia" oder bei Wikipedia unter dem Stichwort "Rossiter-McLaughlin-Effekt".
    Vielleicht ist meine Kartei ja für Ihre zukünftigen Recherchen oder für andere Leser nützlich.

    Beste Grüße aus der Hamburger Sternwarte
  • Auf Fehlersuche

    20.04.2010, Berthold Fuchs, Wiesbaden
    Als aufmerksamer Leser Ihrer Zeitschrift stolpere ich gelegentlich über Fehler, die nicht fachlicher Natur sondern lediglich "durchgerutscht" sind, und ich muss gestehen, dass es mir Freude macht, den Fehlerteufel hin und wieder zu enttarnen. So findet sich in der oben erwähnten Ausgabe auf Seite 32, 2.Spalte vorletzte Zeile, die chemische Verbindung Schwefelsulfid. Nett. Es wird aber mit der Formel aufgeklärt, dass es eigentlich Eisensulfid sein sollte. Aus Seite 60, 2. Spalte ebenfalls unten, wird Venus als Morgenstern am Abendhimmel genannt. Auch nett! Das ist alles nicht von Tragweite, und ich sehe es als sportliche Herausforderung.
    Mit freundlichem Gruß,
  • Astroprogramm mit Direktverbindung zu Bildern?

    19.04.2010, Horst Karg
    Ich bin auf der Suche nach einem Astronomie-Programm bei dem ich, wenn ich die Himmelsansicht geöffnet habe und ein Objekt (Nebel, Sternhaufen usw.) anklicke, sofort Bilder betrachten kann, ohne den Umweg über eine Bildergalerie.
    Können Sie mir weiterhelfen?

    Antwort der Redaktion:
    Ich gebe die Frage an unsere Leserschaft weiter. Ich kenne kein solches Programm, bin aber optimistisch dass es so etwas
    gibt. Ich bin selbst gespannt.



    Herzliche Gruesse,
    Ihr Leserbriefredakteur,
    Ulrich Bastian
  • Galaktischer Umlauf der Sonne

    12.04.2010, Thomas Dreiseitel, Wien
    Als langjähriger Leser Ihrer Zeitschrift möchte ich mich mit folgender Frage an Sie wenden:
    In einem Fernsehbericht wurde gezeigt, dass das Klima der Erde in großen Zeiträumen auch maßgeblich von der kosmischen Höhenstrahlung abhängt. Wenn ich das richtig verstanden habe, trägt viel Höhenstrahlung zur vermehrten Wolkenbildung bei und damit zu einem Temperaturrückgang und umgekehrt. In der Sendung wurde nun berichtet, dass sich die Sonne in etwa 250 Millionen Jahren einmal um das galaktische Zentrum bewegt. Dabei werden verschieden dichte Sternansammlungen durchlaufen und dadurch kommt es nun zu unterschiedlich starker Höhenstrahlung. Ich dachte, der Umlauf der Sterne ist mehr oder weniger gleichmäßig, und der Standort der Sonne in der Milchstraße ändert sich nur geringfügig. Soll das heißen, unser Sonnensystem durchläuft auch die Arme der Milchstraße? Für eine Aufklärung wäre ich dankbar.

    Antwort der Redaktion:
    Ja, genau, die Sonne durchläuft die Spiralarme. Das tun auch solche Sterne, die auf nahezu kreisförmigen Bahnen um das Zentrum umlaufen, also im immer gleichen Abstand. Denn die Spiralarme sind nichts Statisches, sondern ein Wellenphänomen, das durch den Strom der gleichmäßig kreisenden Sterne der galaktischen Scheibe hindurchläuft. Das Spiralmuster bewegt sich ebenfalls um das Zentrum der Milchstraße herum, aber mit einer ganz anderen Geschwindigkeit als die Sterne. Je nach Sterndichte und einigen anderen Parametern der Scheibe kann es sein, dass die Spiralarme langsamer oder schneller um die Galaxie laufen als die Sterne. Im einen Fall laufen die Sterne "von hinten" in die Spiralarme hinein, im andern Fall "von vorne"

    Man muss sich das ähnlich vorstellen wie Wasserwellen auf einem kleinen Fluss, die durch das Hineinwerfen eines Steins
    erzeugt worden sind. Die Wassermoleküle laufen mit einer
    anderen Geschwindigkeit als die Wellenkämme. Das Wasser durchströmt in diesem Fall die flussaufwärts laufenden Wellen "von vorne" und wird von den flussabwärts laufenden von hinten überholt. Je nach Fließgeschwindigkeit des Wassers und der Wellenlänge können die flussaufwärts laufenden Wellenkämme sich gegenüber dem Ufer sowohl flussaufwärts oder flussabwärts bewegen.
  • Merkur

    01.04.2010, Tibebu Ashenafi
    Wieso gibt es bis jetzt keine Bilder von Merkur, abgesehen von Mariner (1974/1975) . Wieso gibt es bisher kein Bild des HST von Merkur, und auch keine Untersuchung durch erdgebundene Teleskope?
    Antwort der Redaktion:
    Es gibt durchaus neuere Bilder von Merkur, z.B. von der Raumsonde Messenger, die schon drei mal dicht an Merkur vorbeigeflogen ist und letztendlich in eine Umlaufbahn um Merkur eintreten soll, siehe z.B SuW 10/2009, S. 18 und SuW 12/2009, S. 16. Eine Bildersuche im Internet liefert eine ganze Menge öffentlich zugänglicher Bilder von Messenger: Einfach "Merkur Messenger" in die Google-Maske eingeben und nach Bildern suchen lassen. Das Hubble Space Telescope (HST) soll aus Sicherheitsgründen nicht so nahe an der Sonne beobachten, und erdgebundene Beobachtungen des Merkur sind nach Mariner wissenschaftlich nicht mehr wirklich lohnend. Es gibt aber dennoch auch viele erdgebundene Aufnahmen des Merkur seit 1976, siehe z.B. http://www.meta-evolutions.de/images/ssdc/ssdc-planet-merkur-buist.jpeg; oder für mehr Information http://sirius.bu.edu/planetary/mercury/
  • Doch Mond-Monde ?

    24.03.2010, Joachim Voigt, Darmstadt
    Mit Interesse habe ich die Diskussion um „Mond-Monde“ verfolgt. Die in der Februar-Ausgabe von Sterne und Weltraum (S. 12) gegebene „Experten-Antwort“ ist nach meiner Ansicht nicht zutreffend.
    Im System des Saturn umkreisen sich zwei Monde. Zitat aus BR-Wissen:

    Epimetheus und Janus sind ein ganz besonderes Hirtenpaar. Ihre Umlaufbahnen um Saturn liegen nur 50 Kilometer auseinander. Und sie umkreisen den Planeten in unterschiedlicher Geschwindigkeit. So überholt immer wieder der eine Mond den anderen. Das Verblüffende: Beim Überholen tauschen die beiden Monde ihren Orbit! Und dann eilt plötzlich der Andere voraus ...

    Genau so würde doch das System Erde-Mond von „Außen“ betrachtet erscheinen.
    Antwort der Redaktion:
    Das ist kein Fall von Mond-Monden im Sinne der Fragestellung in SuW 2/2010. Diese beiden Monde laufen nicht wirklich umeinander um. Sie bleiben vom Saturn aus gesehen nicht stets nahe beieinander; sie sind nicht aneinander gebunden. Zwischen ihren engen Begegnungen entfernen sie sich bis zu 180 Grad voneinander, und laufen selbst dann noch relativ zueinander in der gleichen Richtung weiter bis die Differenz ihrer Bewegung sich zu einem vollen Saturnumlauf aufsummiert hat.



    Insofern ist ihre Bewegung im heliozentrischen Vergleich eher der von Erde und Venus als der von Erde und Mond vergleichbar. Der interessante Unterschied zum Fall von Erde und Venus liegt darin, dass Epimetheus und Janus im langfristigen Mittel gleiche Umlaufzeiten haben.



    Es gibt in der Himmelsmechanik neben dem Fall von
    Epimetheus und Janus noch einen weiteren derartigen stabilen Speziallfall, in dem zwei Körper im Mittel mit der gleichen Periode um einen dritten umlaufen, und in dem doch nicht der eine als Mond des anderen angesehen wird: Die sogenannten Trojaner.
    In diesem Fall sind die beiden Körper von dem dritten aus gesehen stets ca. 60 Grad voneinander entfernt. Ein gegenseitiges Überholen kommt nicht vor.
  • Materieteilchen

    06.03.2010, T. Förste, Altena
    Als relativ neuer Leser von SuW muss ich offensichtlich noch viel über die kleinsten Bausteine der Materie lernen. So lese ich von nie zuvor gehörten Teilchen (in der aktuellen März-Ausgabe) und denke unter anderem: was ist aus den Quarks geworden?
    Daher die Frage: Welche Materie-Teilchen kennen wir inzwischen, und wie wechselwirken diese miteinander?
    Antwort der Redaktion:
    Über diese Fragen gibt es eine große Vielfalt von populärwissenschaftlichen Büchern, Zeitschriftenartikeln und Internetseiten. Letzere kann man leicht mit geeigneten Stichworten "ergoogeln", oder zum Beispiel bei Wikipedia mit den entsprechenden Stichworten einsteigen. In SuW finden sich Darstellungen des derzeitigen "Zoos" von Elementarteilchen zum Beispiel in einem Artikel von H. Nicolai und M. Pössel im Sonderheft "Gravitation" (2001, zweite Auflage 2005) und in einem Aufsatz von B. Povh in SuW 3/2004, S. 28, der im Dossier "Struktur des Kosmos" 2006 nochmals abgedruckt wurde.


    Übrigens: Quarks gibt es noch, und sie sind nach wie vor sehr erfolgreich in der Beschreibung der Starken Wechselwirkung.
  • Weltraumschrott ?

    23.02.2010, Volker Brömmel, Bornheim
    Hallo,
    wie sieht die Planung zur Vermeidung von Weltraumschrott bei dem neuen System aus?
    Sollen die abgetrennten zweiten Stufen verglühen oder wie gewohnt im Orbit verbleiben?

    Mit freundlichem Gruß,
    Volker Brömmel
    Antwort der Redaktion:
    Wir geben diese Frage an unsere Leserschaft weiter.
  • Radioaktiver Zerfall: Alternativ-Hypothese zu den jahreszeitlichen Schwankungen

    06.02.2010, Konrad Marek
    Ein weiterer Vorschlag zur Lösung von Rudolph Kippenhahns "radioaktivem Rätsel" in SuW 2/2010, S. 40-42:
    Die jahreszeitlichen Schwankungen der Messungen des radioaktiven Beta-Zerfalls könnten von dem Einfluss der kosmischen Höhenstrahlung auf die Messungen herrühren. Beide Messreihen (vom Brookhaven Lab und von PTB) sind schließlich nicht in einer unterirdischen Mine durchgeführt worden. Die Intensität der auf die Erdatmosphäre auftreffenden kosmischen Höhenstrahlung wird von dem Sonnenwind moduliert, gedämpft und hat unter anderem eine jahreszeitliche Komponente.