Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Schrumpfende Atome können es nicht sein!

    06.12.2016, Ramo
    Man hat anhand von weit entfernten Quasaren festgestellt das die elektromagnetischen (und damit atomaren) Kräfte vor über 8 Milliarden Jahren die selben waren wie heute. Also können es die schrumpfenden Atome schon einmal nicht sein!
    Antwort der Redaktion:
    Richtiger Einwand. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Verhältnisse der atomaren Kräfte und der Teilchenmassen. Die Atome müssten also schon auf eine "schlaue" Weise schrumpfen, um in einem frühen Universum, als sie sechsmal größer waren als heute, die gleichen Spektren zu erzeugen wie heute.

    Mir gefällt das relativistische expandierende Universum aus vielen Gründen besser als ein Herumschrauben an der Mikrophysik.
    U.B.
  • Haben wir in 40 Jahren keine Fortschritte gemacht?

    30.11.2016, Alex
    Vor 40 Jahren, nämlich am 20. Juli 1976 und am 3. September 1976, landeten ERFOLGREICH die beiden Sonden Viking 1 und Viking 2 … auf dem Mars. Bitte! Es war vor 40 Jahren, da wussten wir nicht einmal, wie dick die Marsatmosphäre überhaupt ist, wie der Boden aussieht, und es gab auch keine Supercomputer, die präzise Kurskorrekturen durchführen konnten. Es wurde alles mit Taschenrechner durchgeführt. Heute, also 40 Jahre später haben wir Supercomputer, die eine äußerst präzise Simulation der Flugbahn liefern, wir kennen mittlerweile die genaue Dichte der Marsatmosphäre, verfügen über ultramoderne Messgeräte, neue Antriebsarten, leichte und robuste Legierungen und (verdammt nochmal) eine im allgemeinen 40-jährige Raumfahrterfahrung. Also bitte! Wenn wir vor 40 Jahren zweimal hintereinander erfolgreich auf dem Mars landen konnten, warum ist es HEUTE so schwierig???
  • Das dunkle Zeitalter ...

    26.11.2016, Martin Nischang, Magdeburg
    Ich halte die Formulierung für falsch: "...die Dunkle Materie, deren Existenz seit den 1970er Jahren wieder und wieder bestätigt wurde."
    Was wieder und wieder bestätigt wurde, ist keineswegs die Existenz einer "Dunklen Materie", sondern der Fakt unserer Unkenntnis über die Ursache der Abweichungen von beobachteten Bewegungen im All zu den theoretischen Modellen, die sich wiederum auf unzureichende Beobachtungsdaten stützen, aus denen wenig gesicherte Fakten zu Materieverteilungen und Fernwirkungen von Kräften abgeleitet werden.
    Und "unsere Messungen [zu] verbessern und immer wieder unsere Annahmen [zu] hinterfragen" muß nicht nur "innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte" das Credo von Wissenschaft sein.
  • Erdbahnkreuzer (5143) Heracles: Schöne Aufnahme

    21.11.2016, Jürgen Hose, Moosburg
    Tolles Bild!
  • Eine Modell für Planet X ?

    20.11.2016, Falken
    Wenn hier noch ein weiterer großer Brocken (Proxima Centauri) in einigem Abstand um den größten Teil der Masse des Systems (der Alpha-Centauri-Doppelstern) kreist, erscheint es nicht abwegig, dass es bei dem Sonnensystem ebenso ist, also ein Planet X recht weit draußen im Dunkeln jenseits des Kuipergürtels seine Bahn kreist.
  • Helligkeit des Supermonds

    20.11.2016, Rudolf Böck, Augsburg
    Wie lässt sich begründen, dass der Vollmond im Perigäum 30 Prozent heller leuchtet? Er erscheint mit einer um 30 Prozent größeren Fläche.
    Wurde eigentlich schon einmal die Leuchtstärke absolut gemessen?
    Antwort der Redaktion:
    Die Begründung liegt darin, dass die Flächenhelligkeit (Lichtmenge pro Quadratgrad an scheinbarer Fläche) von der Entfernung unabhängig ist. Deshalb ergibt eine größere Fläche eine proportional größere scheinbare Helligkeit.
    Die Gesamthelligkeit des Mondes ist schon vielfach Gegenstand wissenschaftlicher Messungen gewesen, allerdings nicht mit dem Ziel, dieses strahlengeometrische Grundgesetz zu prüfen.
  • Supermond: Zeigen Sie uns auch ein paar Aufnahmen?

    16.11.2016, Hans Jörg
    Liebe Redaktion,

    gibt es Leserbilder, die Sie uns zeigen möchten? Vermöge des wolkenverhangenden Himmels ist mir das Ereignis leider entgangen!

    Viele Grüße
    Antwort der Redaktion:
    Für Supermondbilder können Sie einfach mal bei unserer Leserbildgalerie vorbeischauen unter:

    http://www.spektrum.de/leserbilder/astronomie/

    Dort finden Sie die neuesten Einreichungen.

    Viele Spaß,

    T. A.
  • SuW 12/2016, Artikel S.22+23: Eine Nova hat ihren großen Auftritt

    14.11.2016, Fritz Schauer, Kirchzarten
    Es wäre interessant zu wissen, um welche scheinbaren Helligkeitswerte - Minimum, Maximum und Ausbruch im Mai 2009 - es sich handelt. Wäre der Ausbruch auch ohne besondere optische Ausrüstung beobachtbar gewesen? Der hohe Helligkeitsanstieg um 16 Größenklassen läßt diese Vermutung selbst bei einem sonst lichtschwachen Objekt nicht abwegig erscheinen.
    Antwort der Redaktion:
    Die Nova erreichte bei ihrem Ausbruch im Mai/Juni 2009 lediglich die 9. visuelle Größe; sie wäre also erst ab 50mm Teleskopöffnung für kurze Zeit bequem sichtbar gewesen. Inzwischen ist sie bei der 14. Größe angelangt. In der letzten Zeit vor dem Ausbruch war sie bei der 20. Größe.

    Mehr Information gibt es z.B. unter http://www.nature.com/nature/journal/v537/n7622/abs/nature19066.html und in den Literaturstellen, die dort zitiert werden.Der Ruhezustand lag in der Nähe der 24. bis 25. Größe.
  • echt super! - 360-Grad-Milchstraßenpanorama

    13.11.2016, Robby Markwart, Berlin
    Echt super! Respekt!
  • Supermond Korrektur Leserbrief

    12.11.2016, Olaf Dieme
    Hallo Redaktion,
    mein Leserbrief vom Freitag zum Thema Supermond enthält einen kleinen Fehler, wenn ich mich recht erinnere, habe ich den Krater Kopernikus erwähnt, es muss aber Krater Tycho sein, der auffällig bei Librationsunterschieden in der Breite ist.
    Danke, Olaf Dieme.
  • WOW - 360-Grad-Milchstraßenpanorama

    11.11.2016, C. Woleig, Hamburg
    Super, super schön … danke für diesen Moment der Bedeutungslosigkeit bei all dem, was auf unserem Staubkörnchen gerade so los ist :-)

    Was für eine Arbeit …
  • Supermond verursacht Erdbeben

    11.11.2016, Lutz Hasse
    Die Zahl der Erdbeben wird wieder ansteigen.
    Antwort der Redaktion:
    Die einschlägigen Statistiken der Geophysiker sagen, dass kein merkbarer Effekt in Abhängigkeit von der Mondbahn existiert. Physikalisch muss es ihn geben, aber er ist offenbar so klein, dass er in der Realität irrelevant ist.
  • Supermond mit hoher Libration

    11.11.2016, Olaf Dieme, Bochum
    Hallo Supermondfreunde, Hallo Redaktion,
    dieser Supermond hat noch etwas besonderes zu bieten, eine besonders hohe Libration in Breite von über +6° (geozentrisch). Damit kann besonders gut der Nordpol des Mondes gesehen werden. Der Strahlenkrater Tycho im südlichen Mondteil rückt viel weiter Richtung Südpol. Diese Kippelbewegung (Libration) des Mondes kann mit zwei an verschiedenen Tagen aufgenommenen Fotos (natürlich mit unterschiedlicher Libration) erkannt werden.
    Ein Beispiel ist mein erstes eingereichtes Leserbild vom 12.11.2008, fast genau 8 Jahre vorher, auch um den Vollmond herum. Hier war die Libration in Breite genau anders herum, etwa -6°. Der Vergleich mit dem aktuellen Foto wird am Montag interessant sein.
    Allen klare Sicht am Montag.
  • Neuronale Netze

    10.11.2016, Dirk Patze
    Also sollte man doch Menschen hinschicken, oder Lander, die das Landemanöver in allen möglichen Varianten durchgespielt haben, und über ein neuronales Netzwerk auf abweichende Situationen mit entsprechenden Änderungen des Timings etc. reagieren.
    Sind die NN schon soweit?
    Antwort der Redaktion:
    Die neuronalen Netze ja, aber der Rest der Technik ist der schwierige Teil ...
    (siehe Artikel)
  • Koordinaten des Weißen Zwergs mit Sauerstoffatmosphäre

    05.11.2016, Ulf Poschmann
    Der im Kurzbericht "Die große Ausnahme – Weißer Zwerg mit Atmosphäre aus Sauerstoff" in SuW 11/2016, S. 23, erwähnte Weiße Zwerg ist unter den Bezeichnungen "SDSS J124043.43+671035.9" und "LSPM J1240+6710" in SIMBAD (http://simbad.u-strasbg.fr/simbad/sim-fbasic) auffindbar.