Lesermeinung - Sterne und Weltraum

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  • Meteor gesichtet.

    07.04.2014, A. Benzinger
    Beim Beobachten des Nachthimmels nahm ich einen Feuerschweif war, gesichtet wurde er zu der von ihnen beschriebenen Zeit. Erst dachte ich es wäre vielleicht Weltraumschrott, der verglüht. Wenn es sich dabei um den besagten Meteor handelt, Glück gehabt.
  • Meteor

    04.04.2014, Ellen Wehleit, Karlsruhe
    Ich war an dem Abend in Karlsruhe und habe den Meteor auch gesehen. Wenige Minuten später konnte ich auch einen leisen, dumpfen Knall hören, ähnlich wie bei einem Überschall-Knall.
  • Hut ab!

    04.04.2014, Peter Weissbach
    Bei diesem Bild frage ich mich, warum Hubble überhaupt dort hoch geschickt wurde...
  • Bolide 31. März 2014

    03.04.2014, Angela Strasser, Augsburg
    Den von Ihnen beschriebenen Boliden habe ich über dem Nachthimmel von Augsburg ebenfalls beobachten können. Etwa eine bis eineinhalb Minuten später habe ich das Geräusch der Schallmauerdurchbrechung akustisch vernommen. Eventuell lässt dies für Sie Rückschlüsse über den Verbleib des Boliden zu.
  • Himmelsereignis ...31.3.14

    01.04.2014, C. Hahn-Gröning, Deckenpfronn
    Wir (vier Frauen) haben den Kometen, Feuerball, Stern... auch gesehen.
    Er flog über uns hinweg und es war wahnsinnig beeindruckend.
    Nach 1-2 Minuten haben wir ein fernes Donnern gehört.
  • Danke …

    31.03.2014, Ralf Seidler
    … für diese klärenden Worte. Wer, wie ich, nicht so tief in der Materie bewandert ist, tut sich schwer, "Wahrheit" gegen "Phantasie" abwägen zu können. Mir ist schon aufgefallen, dass in Originalveröffentlichungen sehr oft von "Möglichkeit" gesprochen wird, diese nach kurzer Zeit aber als "Wahrheit" oder "bewiesen" von Medien verbreitet wird. Typisches Beispiel ist die Entdeckung des Higgs-Teilchen, das in der nicht-fachlichen Medienlandschaft sehr schnell als "(Gottesteilchen) gefunden" (mit vielen Ausrufungszeichen) wiedergegeben wurde, lange ehe man die Ergebnisse in der Physik als "ziemlich sicher" bezeichnete.

    Grüße aus Bingen am Rhein
  • Teufelskreis?

    30.03.2014, Norbert Gregor Günkel
    Bisher dachte ich, die oft fehlende Sachkunde in den Medien sei die Ursache dafür, dass uns wissenschaftliche Sachverhalte entweder gar nicht mehr oder nur schlampig präsentiert werden (für beides sind die Schwerkraftwellen ja ein Beispiel). Aber Tilmann Althaus macht leider deutlich, dass die fehlenden Fachleute auf der Medienseite bereits in die Wissenschaften hineinwirken. Setzt da bei den Wissenschaftlern jetzt ein Mechanismus ein: Wenn bei den Medien sowieso keiner mehr kontrolliert, ob die Sachverhalte stimmen, dann brauchen wir uns auch keine Mühe mehr zu geben? Das wäre außerordentlich fatal für die seriöse Darstellung von Wissenschaft. Aber wer kann den sich abzeichnenden Teufelskreis noch stoppen? Wenigstens hat SuW ordentlich dagegen gehalten. Weiter so!!
  • Webseite "The Scale of the Universe"

    28.03.2014, Julian Fuhrmann, Lünen
    Sehr schön und vor allem anschaulich ist diese kleine Seite über die Größenordnungen in unserem Universum:
    http://www.htwins.net/scale2/
  • Ernsthaft?

    27.03.2014, Thomas Wäscher
    Das Bicep2-Team hat Polarisations-Strukturen in der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung gefunden.
    O.K., sehr gut! Das ist ein Abdruck bei Rotverschiebung von ca. z ~ 1000...1300, nach dem Standard Modell ca. 300...400 Tausendjahre nach dem Urknall. Auf das Bild der Hintergrundstrahlung sind, körnig wie sie aussieht, tausende von hochrotverschobenen, etwas spätere und damit nähere Galaxien projeziert, die alle ihre eigene Strahlungsemissionen, Lensingeffekte und Polarisationen aufweisen und die in der Summe genau solche Polarisationsstrukturen erzeugen können (natürlich nicht die von unserer eigenen Galaxis).
    Wie aber, um Himmels willen, leitet sich jetzt physikalisch der Anspruch her, bei 1...2...3 mm Wellenlänge durch die Wand der Hintergrundstrahlung hindurchsehen zu können und quasi unter Aufhebung des Kausalitätsprinzips die Gravitationswellen einer spekulativen Inflation der soundsoviel trilliardsten Sekunde nach dem Urknall gefunden zu haben. Zumal die Inflation für die dringend benötigte, totale Einebnung aller Unregelmässigkeiten bei der Entstehung der Welt zuständig sein soll und daher, weil extrem symmetrisch, eigentlich gar keine Gravitationswellen erzeugen dürfte?
    Die Inflation stand in letzter Zeit unter deutlicher Kritik, weil stark spekulativ. Kann es sein, daß hier ein Messergebnis im Sinne einer lang herbeiersehnten Bestätigung von bisher Spekulativem erheblich überinterpretiert und überstrapaziert wird?
  • Und täglich grüßt die Wirklichkeit ...

    25.03.2014, Dipl.-Ing. J. Woker
    Kaum sind die ersten Erschütterungen verklungen, die die Entdeckungen des BICEP2-Teams aufgeworfen haben, da wird schon versucht, das Fazit der verschiedenen theoretischen Modelle zu ziehen, die nun mit den Messwerten der BICEP-Ergebnisse in Einklang zu bringen sind, oder die an diesen Ergebnissen zu scheitern scheinen. Nicht dass der Autor nun in die Reihe derer springen will, die der einen oder anderen Richtung anhängen, im Gegenteil. Die nun bekannt gewordenen Ergebnisse sind ein Musterbeispiel dessen, was Grundlagenforschung erbringen kann und muss - tieferes Verständnis dessen, was 'da draussen' ist - und was nicht. Um so mehr stehen wir mit den Ergebnissen an einer Schwelle, die uns einen signifikanten Schritt weiter voran treiben kann im Verständnis der kosmologischen Zusammenhänge - spannender kann es in diesem Feld eigentlich nicht mehr werden. Man kann nur allen denen, die nun die Bleistifte spitzen, das Quentchen, oder sollte man besser sagen, 'Quantchen', Glück wünschen und die richtigen Ideen, um aus den Messergebnissen die Schlüsse zu ziehen, die sich letztlich an der empirischen Wahrheit als standfest erweisen - und dann auch die Früchte ihrer Leistung einzufahren.
  • Danke

    19.03.2014, Norbert Gregor Günkel
    Das ist schon merkwürdig: Der für unser Weltbild völlig bedeutungslose Komet Panstarrs fand eine breite Resonanz in unseren Medien, die Gravitationswellen als Folgen der Inflation nach dem Urknall sind möglicherweise von höchster Bedeutung für unser Bild von der Welt und ihrem Werden - und die Meldung wird von den meisten Medien einfach ignoriert.

    Offenbar schlägt sich dort nur noch nieder, was ein Spektakel verspricht, aber nichts mehr, was man der Leserschaft noch lange erklären müsste. Genau das aber ist der SuW-Redaktion ganz hervorragend gelungen. Bericht, Hintergrundbericht, Interview: Die Mischung ist toll und höchst informativ. Danke für die Mühe. Ich hoffe, davon findet sich auch etwas in der nächsten Druckausgabe, denn die hält sich doch etwas länger als Bits und Bytes :-))
  • "Zum Nachdenken" 4/2014: Druckfehler in Aufgabenstellung?

    17.03.2014, Jens Haun, Bochum
    Hallo,
    kann es sein, dass sich ein Druckfehler in die Aufgabenstellung eingeschlichen hat? Sind die Winkeldurchmesser-Entfernungen beider Objekte wirklich gleich (dd = ds = 1,4601 Gpc?
    Grüße
    Jens
    Antwort der Redaktion:
    Nein, sie sind verschieden. Es handelt sich tatsächlich um einen bedauerlichen Tippfehler, der in der pdf-Version der Fragestellung auf dem Internet inzwischen korrigiert ist.
    Der richtige Wert für die Winkeldurchmesserdistanz des Blazars bei der Rotverschiebung von z=0,944 ist 1,6337 Gpc.

    Mehrere Leser haben uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht. Wir möchten uns auch bei allen anderen Rätsel-Lösern entschuldigen, die hierdurch eventuell verwirrt wurden.
  • Das ist eindeutig ein UFO ;)

    17.03.2014, Christian Lindner, Traun
    Unidentified Flying Object. Im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Morgenmagie

    04.03.2014, Mary
    Hi Ronny,

    Hab das morgens von meinem Fenster aus durch einen riesigen Walnußbaum beobachet, hatte aber leider keine Kamera.
    Danke für diese wunderschön magische Aufnahme!
  • Siderius nuncius - Herstellung der Druckplatten

    17.02.2014, Uwe Pilz
    Lieber Herr Reichert,

    recht vielen Dank für diesen außerordentlich interessanten und aufschlussreichen Aufsatz. Eines der Rätsel besteht ja darin, wie der große Aufwand zur Herstellung der Druckplatten hat bewältigt werden können. Ich glaube, das war gar nicht so schwierig. Die Faksimile-Ausgabe von 1964 ist leicht zugänglich, als gedrucktes Buch oder sogar online, zum Beispiel hier: http://libraries.mit.edu/150books/2011/04/20/1964/1964-cover

    Es ist ziemlich einfach, mit einem handelsüblichen 3-D-Drucker aus diesen elektronischen Vorlagen eine "Druckplatte" herzustellen. Dies erklärt auch sofort das schiefstehende V - es ist nämlich in den Fotos enthalten und beruht darauf, dass das Papier beim Abfotografieren gewölbt war. Auch das abweichende "&"-Zeichen ist dort wie in der Fälschung gedruckt zu sehen.

    Unklar bleibt "pepiodis" statt "periodis". Es ist auf jeden Fall ein Retuschierfehler und kein falsch gesetzter Buchstabe. Ein gesetzter Buchstabe wäre niemals so hineingequetscht gewesen. Auch Fälscher machen Fehler :)
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