Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Webseite "The Scale of the Universe"

    28.03.2014, Julian Fuhrmann, Lünen
    Sehr schön und vor allem anschaulich ist diese kleine Seite über die Größenordnungen in unserem Universum:
    http://www.htwins.net/scale2/
  • Ernsthaft?

    27.03.2014, Thomas Wäscher
    Das Bicep2-Team hat Polarisations-Strukturen in der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung gefunden.
    O.K., sehr gut! Das ist ein Abdruck bei Rotverschiebung von ca. z ~ 1000...1300, nach dem Standard Modell ca. 300...400 Tausendjahre nach dem Urknall. Auf das Bild der Hintergrundstrahlung sind, körnig wie sie aussieht, tausende von hochrotverschobenen, etwas spätere und damit nähere Galaxien projeziert, die alle ihre eigene Strahlungsemissionen, Lensingeffekte und Polarisationen aufweisen und die in der Summe genau solche Polarisationsstrukturen erzeugen können (natürlich nicht die von unserer eigenen Galaxis).
    Wie aber, um Himmels willen, leitet sich jetzt physikalisch der Anspruch her, bei 1...2...3 mm Wellenlänge durch die Wand der Hintergrundstrahlung hindurchsehen zu können und quasi unter Aufhebung des Kausalitätsprinzips die Gravitationswellen einer spekulativen Inflation der soundsoviel trilliardsten Sekunde nach dem Urknall gefunden zu haben. Zumal die Inflation für die dringend benötigte, totale Einebnung aller Unregelmässigkeiten bei der Entstehung der Welt zuständig sein soll und daher, weil extrem symmetrisch, eigentlich gar keine Gravitationswellen erzeugen dürfte?
    Die Inflation stand in letzter Zeit unter deutlicher Kritik, weil stark spekulativ. Kann es sein, daß hier ein Messergebnis im Sinne einer lang herbeiersehnten Bestätigung von bisher Spekulativem erheblich überinterpretiert und überstrapaziert wird?
  • Und täglich grüßt die Wirklichkeit ...

    25.03.2014, Dipl.-Ing. J. Woker
    Kaum sind die ersten Erschütterungen verklungen, die die Entdeckungen des BICEP2-Teams aufgeworfen haben, da wird schon versucht, das Fazit der verschiedenen theoretischen Modelle zu ziehen, die nun mit den Messwerten der BICEP-Ergebnisse in Einklang zu bringen sind, oder die an diesen Ergebnissen zu scheitern scheinen. Nicht dass der Autor nun in die Reihe derer springen will, die der einen oder anderen Richtung anhängen, im Gegenteil. Die nun bekannt gewordenen Ergebnisse sind ein Musterbeispiel dessen, was Grundlagenforschung erbringen kann und muss - tieferes Verständnis dessen, was 'da draussen' ist - und was nicht. Um so mehr stehen wir mit den Ergebnissen an einer Schwelle, die uns einen signifikanten Schritt weiter voran treiben kann im Verständnis der kosmologischen Zusammenhänge - spannender kann es in diesem Feld eigentlich nicht mehr werden. Man kann nur allen denen, die nun die Bleistifte spitzen, das Quentchen, oder sollte man besser sagen, 'Quantchen', Glück wünschen und die richtigen Ideen, um aus den Messergebnissen die Schlüsse zu ziehen, die sich letztlich an der empirischen Wahrheit als standfest erweisen - und dann auch die Früchte ihrer Leistung einzufahren.
  • Danke

    19.03.2014, Norbert Gregor Günkel
    Das ist schon merkwürdig: Der für unser Weltbild völlig bedeutungslose Komet Panstarrs fand eine breite Resonanz in unseren Medien, die Gravitationswellen als Folgen der Inflation nach dem Urknall sind möglicherweise von höchster Bedeutung für unser Bild von der Welt und ihrem Werden - und die Meldung wird von den meisten Medien einfach ignoriert.

    Offenbar schlägt sich dort nur noch nieder, was ein Spektakel verspricht, aber nichts mehr, was man der Leserschaft noch lange erklären müsste. Genau das aber ist der SuW-Redaktion ganz hervorragend gelungen. Bericht, Hintergrundbericht, Interview: Die Mischung ist toll und höchst informativ. Danke für die Mühe. Ich hoffe, davon findet sich auch etwas in der nächsten Druckausgabe, denn die hält sich doch etwas länger als Bits und Bytes :-))
  • "Zum Nachdenken" 4/2014: Druckfehler in Aufgabenstellung?

    17.03.2014, Jens Haun, Bochum
    Hallo,
    kann es sein, dass sich ein Druckfehler in die Aufgabenstellung eingeschlichen hat? Sind die Winkeldurchmesser-Entfernungen beider Objekte wirklich gleich (dd = ds = 1,4601 Gpc?
    Grüße
    Jens
    Antwort der Redaktion:
    Nein, sie sind verschieden. Es handelt sich tatsächlich um einen bedauerlichen Tippfehler, der in der pdf-Version der Fragestellung auf dem Internet inzwischen korrigiert ist.
    Der richtige Wert für die Winkeldurchmesserdistanz des Blazars bei der Rotverschiebung von z=0,944 ist 1,6337 Gpc.

    Mehrere Leser haben uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht. Wir möchten uns auch bei allen anderen Rätsel-Lösern entschuldigen, die hierdurch eventuell verwirrt wurden.
  • Das ist eindeutig ein UFO ;)

    17.03.2014, Christian Lindner, Traun
    Unidentified Flying Object. Im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Morgenmagie

    04.03.2014, Mary
    Hi Ronny,

    Hab das morgens von meinem Fenster aus durch einen riesigen Walnußbaum beobachet, hatte aber leider keine Kamera.
    Danke für diese wunderschön magische Aufnahme!
  • Siderius nuncius - Herstellung der Druckplatten

    17.02.2014, Uwe Pilz
    Lieber Herr Reichert,

    recht vielen Dank für diesen außerordentlich interessanten und aufschlussreichen Aufsatz. Eines der Rätsel besteht ja darin, wie der große Aufwand zur Herstellung der Druckplatten hat bewältigt werden können. Ich glaube, das war gar nicht so schwierig. Die Faksimile-Ausgabe von 1964 ist leicht zugänglich, als gedrucktes Buch oder sogar online, zum Beispiel hier: http://libraries.mit.edu/150books/2011/04/20/1964/1964-cover

    Es ist ziemlich einfach, mit einem handelsüblichen 3-D-Drucker aus diesen elektronischen Vorlagen eine "Druckplatte" herzustellen. Dies erklärt auch sofort das schiefstehende V - es ist nämlich in den Fotos enthalten und beruht darauf, dass das Papier beim Abfotografieren gewölbt war. Auch das abweichende "&"-Zeichen ist dort wie in der Fälschung gedruckt zu sehen.

    Unklar bleibt "pepiodis" statt "periodis". Es ist auf jeden Fall ein Retuschierfehler und kein falsch gesetzter Buchstabe. Ein gesetzter Buchstabe wäre niemals so hineingequetscht gewesen. Auch Fälscher machen Fehler :)
  • Vorbildlich - Der gefälschte Sternenbote

    16.02.2014, Norbert Gregor Günkel
    Ein solches Selbstverständnis ist in der Medienlandschaft selten geworden: Eine fehlerhafte Berichterstattung wird in einer großen Geschichte richtiggestellt und nicht - mehr oder weniger vernebelt - in einer kleinen Notiz im hinteren Teil des Hefts so versteckt, dass die meisten Leser die Korrektur gar nicht registrieren. Ein solches Verhalten würde ich mir für andere Magazine und Zeitungen auch wünschen. Das darf man vorbildlich nennen, zumal die großzügigen Illustrationen der Leserschaft erlauben, die "Schritte der Erkenntnis" genau nachzuvollziehen.

    Das Interview mit Prof. Bredekamp allerdings hätte ich mir weniger "weichgespült" gewünscht. Der Wissenschaftler ist in seinen Antworten selbstkritischer mit sich umgegangen als die Fragen von ihm gefordert haben.
  • Trotz vermutlich totem Häschen - eine bemerkenswerte Leistung!

    12.02.2014, Dipl.-Ing. J. Woker
    Auch wenn mit dem "Yutu-Häschen" die Ambitionen der chinesischen Raumfahrer einen kleinen Rückschlag erlitten haben - die enorme Leistung und der glänzende Erfolg, eine Sonde auf einem anderen Himmelskörper landen zu lassen und einen Rover erfolgreich auszusetzen, wird dadurch nicht wirklich geschmälert. Schließlich ist dies doch die erste Mission Chinas in dieser Komplexität und Bandbreite.

    Letztlich ein Anlass, den Machern der Mission zu gratulieren. Ich hoffe, dass sich die zum Versagen führenden Fehler eruieren lassen, damit das Häschen Nachkommen bekommt und so mit zunehmender Erfahrung weitere nachhaltigere Erfolge erzielt werden.
  • Revolution?

    11.02.2014, Heinz Hamburg
    Man kann es auch ohne solche Superlative sagen. Dobson war sicher innovativ und hat mit seinem Konzept der Amateurastronomie sicher geholfen. Doch die Umsetzung des altbekannten Azimutalsystems ist keinesfalls eine "innovative Revolution".
  • Wow

    07.02.2014, Przemek
    Perfect moment. Congratulations!
  • Finsternisse unter Jupitermonden

    06.02.2014, Manfred Möller, Rödermark
    Erstaunlicherweise findet man kaum Hinweise auf Planetenbedeckungen untereinander. Neulich hörte ich aber doch davon: Am 12.09.1170 zog Mars vor Jupiter vorbei, und die nächste Begegnung dieser Art soll erst am 11. März 2079 mit Merkur vor Mars, stattfinden.

    Jupitermond-Begegnungen von der Erde aus, über die in SuW regelmäßig berichtet wird, habe ich zwar noch nicht gesehen, kann ich mir aber vorstellen. Mich bewegt in diesem Zusammenhang eine ganz spezielle Frage: Gibt es auch Sonnenfinsternisse auf Jupitermonden, die von einem anderen Jupitermond verursacht werden, eventuell sogar total?

    Antwort der Redaktion:

    Ja, die gibt es, sogar auch total, und zwar alle sechs Jahre in größeren Anzahlen. Die letzten derartigen Serien fanden 2009—2010 und 2004 statt. Einen etwas ausführlicheren Beitrag dazu gab es in SuW 2/2004, S. 62-65. Dort findet man auch Bilder.

    Planetenbedeckungen werden deshalb so selten in der astronomischen Literatur erwähnt, weil sie eben so extrem selten vorkommen.
  • Staubarme bei Messier 83

    31.01.2014, Kai Hiltmann
    Die dunklen Bereiche sind doch Staubwolken, richtig? Und Staub entsteht bei Supernova-Ausbrüchen. Sind die dunklen Bereiche also abgebrannte, ehemalige H-alpha-Regionen?
    Antwort der Redaktion:
    Die dunklen Streifen sind in der Tat Staubwolken. Staub entsteht zwar tatsächlich bei den Supernova-Ausbrüchen am Ende des kurzen Lebens massereicher Sterne, jedoch auch in großen Mengen bei der langsamen Entwicklung der (viel zahlreicheren) massearmen Sterne. Die Produkte beider Arten von "Staubfabriken" werden im Allgemeinen nach ihrer Entstehung zunächst über weite Bereiche einer galaktischen Scheibe verstreut --- mitgerissen von dem expandierenden Gas, aus und in dem sie sich bilden. Erst nach langen Abkühlzeiten (typischerweise hunderte von Jahrmillionen) ballen sich die Gas- und Staubmassen wieder zu dichten Wolken zusammen, in denen dann neue Sterne entstehen. Sind die dunklen Bereiche also abgebrannte, ehemalige H-alpha-Regionen? Die Antwort lautet nein, obwohl ein wesentlicher Teil des Staubs aus solchen Regionen stammt. Die tatsächlichen Verhältnisse sind eher umgekehrt: Die dunklen Staub- und Molekülwolken sind die Vorläufer der leuchtenden HII-Regionen.
  • Die Funktechnik von Rosetta

    31.01.2014, Arnold Streif, Oberkirch

    Ich vermisse eine detallierte Beschreibung der "funktechnischen Ausrüstung" der Sonde bzw. Angaben, auf welchen Frequenzen der Funkverkehr abläuft. Oder habe ich dies übersehen?
    Antwort der Redaktion:
    Die Kometensonde Rosetta sendete nach ihrem "Aufwachen" zunächst eine Trägerwelle im S-Band (2 bis 4 Gigahertz), nach einigen Stunden konnten die Missionskontrolleure der ESA die Sonde auf den effizienteren X-Band-Modus (8 bis 12 Gigahertz) umschalten, der wesentlich höhere Datenraten erlaubt.
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