Am LHC hat die aktuelle Betriebsperiode begonnen. Nun muss sich herausstellen, ob und wie sich die Masse an Messdaten verarbeiten lässt, ohne dass eventuelle Spuren des Higgs-Bosons darin untergehen.
Geoff Brumfiel
Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger läuft auf Hochtouren und liefert den beteiligten Physikern unvorstellbare Datenmengen: Im Innern der Maschine finden jede Sekunde Hunderte von Millionen Teilchenkollisionen statt. Doch allmählich überlagern sich die Reaktionen im Detektor und lassen so einen dichten Nebel entstehen, der – paradoxerweise – droht, das wohl prominenteste Partikel bei der groß angelegten Suche zu verbergen: das Higgs-Boson.
Dieses Problem, das man als "Pile-up" bezeichnet, könnte für die Wissenschaftler des Large Hadron Collider (LHC) am Forschungszentrum CERN bei Genf in diesem Jahr eine der größten Herausforderungen darstellen. Gigantische...
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