Themenseite | 04.06.2013

Vom Wesen und Ende der Natur

Artenvielfalt und Artensterben

Noch ist die globale Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. Wodurch sind die Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten gefährdet, und wie können sie gerettet werden?

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mit BildergalerieMekongdelfin

Artenschutz

Symbol der Zerstörung

Dämme und Umweltgifte - den Mekongdelfinen droht das Aus. Ihr Schicksal steht symbolisch für den Niedergang des Flusses. » weiter
Schwarzgefleckter Bläuling

Naturschutz

Gerettetes britisches Blau

Im Ökosystem hängt fast alles von fast allem anderen ab - und kleine Änderungen haben oft dramatische Folgen. Nur Naturschützer mit Überblick können erfolgreich gegensteuern. » weiter
Tiefseefischlarve

Ichthyologie

Aus drei mach eins

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und Gegensätze ziehen sich an - zwei Floskeln, die wohl auch für schuppiges Getier der Tiefsee gelten. Eine Gruppe von Fischen übertrieb dies derart, dass Forscher erst jetzt erkannten, dass sie eigentlich ein und diesselbe sind. » weiter
Unberührter Bergregenwald in Ecuador

Biogeografie

Rückgrat der Evolution

Südamerika ist ein Kontinent der Superlative: der größte Regenwald, die höchste Artenvielfalt und die längste kontinentale Gebirgskette der Erde. Eine Studie zeigt nun, dass alle drei Rekorde eng zusammenhängen. » weiter
Lonesome George

Artenschutz

Bleibt Lonesome George doch einsam?

Alle Hoffnung könnte umsonst gewesen sein: Lonesome George - wohl die berühmteste Schildkröte der Welt und letzter bekannter Überlebender seiner Art Geochelone abingdoni - wird nun wohl doch nicht Vater. Die Eier der beiden mit ihm vergesellschafteten Weibchen sind wahrscheinlich unbefruchtet,... » weiter
Ausgestorbene Weihnachtsinsel-Ratte

Invasive Arten

Mörderisches Gepäck

Wenn der Mensch neu entdeckte Inseln eroberte, brachen für die heimische Natur schwere Zeiten an: Tausende Arten starben durch Jagd, Lebensraumzerstörung oder eingeschleppte Tiere und Pflanzen aus. Nun haben Wissenschaftler einen bislang wohl unterschätzten Ausrottungsfaktor zweifelsfrei dingfest... » weiter
Castilleja

Klimawandel

Auszug aus Thoreaus Wald

Er zog in die Wälder, um ein neues Leben auszutesten - und notierte eifrig, was um ihn herum kreuchte und fleuchte. Heute dient Henry David Thoreaus "Walden" nicht nur der Erbauung der alternativen Szene. Es macht auch Klimaforscher glücklich. » weiter
Glasfrosch

Amphibiensterben

Genomanalyse enthüllt Eigenheiten eines tödlichen Froschpathogens

Forscher um Erica Rosenblum von der University of Idaho in Moscow haben anhand des gerade entzifferten Genoms von Batrachochytrium dendrobatidis mögliche Ansatzpunkte im Kampf gegen den für viele Amphibien tödlichen Pilz entdeckt. Außerdem verglichen sie die Genaktivität in verschiedenen... » weiter
Robert Muir

Artenschutz

"Bereit, ihr Leben zu geben"

Mitten in den Wirren der Kriege im Osten der Demokratischen Republik Kongo überlebt eine Population der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Rund 650 Wildhüter versuchen unter Einsatz ihres Lebens, die Affen und ihre Heimat zu schützen - nur selten erhalten sie mehr als Dank und Anerkennung... » weiter
Papageitaucher mit Beute

Artensterben

"Misserfolge kehren jährlich wieder"

Leere Nester, verhungerte Erwachsene: Den Papageitauchern, Möwen oder Seeschwalben geht es dieses Jahr rund um die Nordsee vielfach schlecht - zum wiederholten Male seit Beginn der 1990er Jahre. spektrumdirekt sprach mit dem Ornithologen Euan Dunn von der britischen Royal Society for the Protection... » weiter
Lonesome George

Artenschutz

Lonesome George bald mehrsam?

Kaum ein Tier kann wohl auf eine ähnlich bewegte Biografie und zugleich hohen Bekanntheitsgrad verweisen wie Lonesome George - der vielleicht letzte Galapagos-Riesenschildkröterich seiner Art. Nun besteht Hoffnung, dass er nach langen Jahren vergeblicher Liebesmüh zumindest einen Teil seiner Gene... » weiter
Junge Gelbe Schnapper

Meeresökologie

Verlust der Kinderstube

Was wäre die Menschheit ohne das Meer und seine Reichtümer? Zumindest die Versorgung mit Nahrung wäre noch eingeschränkter. Ungeachtet dessen greifen wir das fundamentale Kapital der Ozeane an und zerstören die Kreißsäle und Kinderkrippen der Fische in Mangrovenwäldern wie Korallenriffen - obwohl... » weiter
Beutelteufel

Veterinärmedizin

Zwangsweise frühreif

Der Tasmanische Teufel ist der Letzte seiner Art, das größte noch lebende Fleisch fressende Beuteltier und eine Ikone seiner australischen Heimat. Eine verheerende Krankheit bedroht jedoch seine Existenz - und zwingt ihn zu einer außergewöhnlichen Änderung seines Verhaltens. » weiter
Elefanten und Hirten in Kenia

Ökologie

Völkerwanderung im Namen des Naturschutzes

Sie sollen Tiere und Pflanzen für die Nachwelt erhalten - und das möglichst im Einklang mit den Interessen der Menschen vor Ort. Oft wurden Naturschutzgebiete aber gegen den Willen eben dieser Menschen eingerichtet, klagen Kritiker. Und doch zieht es auch viele genau an die Grenzen dieser Parks -... » weiter
Apis mellifera

Bienensterben

Weg mit den langweiligen Geranien

Im letzten April und Mai schrillten die Alarmglocken der Imker, als zahlreiche Bienenvölker im Oberrheingebiet verendeten. Auslöser des Sterbens: ein Beizgift, mit dem Landwirte zuvor ihren Mais behandelt hatten, um ihn vor einem gefährlichen Schädling zu schützen. Der badische Bienentod war eine... » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Der Berg kreißte ...

Zwei Wochen haben sie nun debattiert und herausgekommen ist - nichts. Oder zumindest fast nichts, auch wenn Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sich auf der Abschlusspressekonferenz zur 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversität in Bonn begeistert zu den Ergebnissen geäußert hat: "Wir haben... » weiter
Plakat zur Vielfalts-Konferenz

Naturschutzkonferenz Bonn 2008

Der Wert der Vielfalt

Was kostet ein Wald, wie viel ein Harlekinfrosch? Bringt es Nutzen, den Heilbutt zu erhalten oder das Madagaskar-Immergrün? Fragen, denen sich die Menschheit und auch die Naturschützer stellen müssen, wollen sie die globale Artenvielfalt bewahren. Auf der UN-Konferenz zur Biodiversität in Bonn... » weiter
Panda im Bambus

Bonner Naturschutzkonferenz 2008

Auf Nimmerwiedersehen

"Die bedrohte Art sind wir", wirbt das Bundesministerium für Umwelt für die Naturschutzkonferenz der Vereinten Nationen in Bonn, die nun startet. Tausende von Wissenschaftlern und Politikern beraten, wie sich die bedrohte Vielfalt der Pflanzen und Tiere schützen lassen könnte - schließlich sind wir... » weiter
Boophis sp.

Amphibiensterben

Den Schutz optimieren

Etwa ein Drittel aller Amphibienarten weltweit ist bedroht - Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und ein mörderischer Pilz machen den Lurchen zu schaffen. Die Zeit drängt, den Tieren mit gezielten Schutzprogrammen zu helfen. Oder die Chance zu ergreifen, noch vor Eintritt einer... » weiter
Ratten verboten!

Invasive Arten

Kettenreaktion

Ratten sind - neben uns Menschen - wohl die erfolgreichsten Säugetiere: Wo wir hingehen, folgen sie uns und erobern die neuen Lebensräume auf ihre Weise. Ihr Tun beschränkt sich jedoch nicht nur aufs Land, selbst Meeresökosysteme können unter ihrem Hunger leiden. » weiter
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