Themenseite | 04.06.2013

Vom Wesen und Ende der Natur

Artenvielfalt und Artensterben

Noch ist die globale Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. Wodurch sind die Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten gefährdet, und wie können sie gerettet werden?

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Wolken über dem Meer

Meeresökologie

Trübes Wasser

Vom Flachwasser bis in die Tiefsee, von Fischen bis zu Erdöl - die Menschheit nutzt mittlerweile alle Bereiche und Ressourcen des Ozeans. Das kann nicht ohne negative Folgen bleiben: Eine Karte dokumentiert nun das Ausmaß unserer Einflussnahme. » weiter
Mangroven als Küstenschutz

Umweltökonomie

Hand in Hand

Raubbau ist oft die Regel, Naturschutz meist die Ausnahme: Nahezu weltweit versuchen Menschen im Namen des Fortschritts maximalen Profit aus Wäldern, Meeren oder Savannen zu ziehen und zerstören dabei ihre Umwelt. Ein Beispiel aus Thailand zeigt, dass es auch anders gehen kann. » weiter
Brennende Restölgrube in Ecuador

Naturschutz

Wald statt Öl

Auf der einen Seite einer der artenreichsten Regenwälder der Erde und Heimat isolierter Indianerstämme, auf der anderen Seite eine Menge Öl, Schmiermittel der Weltwirtschaft und wichtigster Devisenbringer des Landes, das just unter diesem Urwald schwappt. Zusammen bringen sie Ecuadors Regierung in... » weiter
Polynesische Baumschnecke von Tahiti

Naturschutz

Lebensrettender Handel

Tigerknochen, Bärengallen, Billardkugeln aus Elfenbein: Kommerzielle Begehrlichkeiten bekommen den meisten Tierarten nicht gut, gefährden sie oder rotten sie gar aus. Einer kleinen Schneckenart aus der Südsee sicherte der Mensch aber dadurch vielleicht das Überleben. » weiter
Schwarzfußiltis

Bedrohte Arten

Rosige Aussichten für schwarze Füße

Er gilt als Nordamerikas am stärksten gefährdete Säugetierart und war in freier Wildbahn bereits ausgestorben. Jetzt machen erste Ergebnisse eines langfristigen Wiederansiedlungsprogrammes in Wyoming neuen Mut. Ist der Schwarzfußiltis über den Berg? » weiter
Nordamerikanische Schmetterlingsraupe

Artenvielfalt

In allen Wipfeln daheim

Grüne Hölle, großes Krabbeln: Kerbtiere wie Mücken, Ameisen, Käfer oder Schmetterlinge dominieren die Tierwelt der Tropen - zur Freude und zum Leidwesen von Einheimischen, Touristen wie Forschern gleichermaßen. Doch wie artenreich ist ihre Gruppe tatsächlich? Und wie viel Heimat beanspruchen sie... » weiter
Gänsegeier im Profil

Artenschutz

Geiers Sturzflug

Ihr Leumund war lange nicht der Beste - ungerechtfertigt, denn sie sind die Gesundheitspolizei der Natur. Ihre nützliche Rolle können die Geier aber immer seltener spielen, denn europäische Hygieneregelungen rauben ihnen die Nahrung und bedrohen von Neuem die ganze Art. » weiter
Schwarzes Meer

Meeresökologie

Zeitweiliger Zusammenbruch

Leere Meere - diese prophezeien Wissenschaftler und Naturschützer unisono, sollte die Weltgemeinschaft ungeniert weiterfischen wie bisher. Dabei mahnt ein Beispiel längst: Das Schwarze Meer zeigt im Kleinen, was passieren kann, wenn die Menschen maßlos die Ozeane plündern. » weiter
Plumplori

Artenschutz

Wer süß ist, lebt gefährlich

Sie sind klein, süß und erfreuen sich wachsender Beliebtheit - als Heilmittel, Liebestrank oder auch als Haustier. Kein Wunder, dass Plumploris immer seltener werden. Jetzt soll der Handel mit den akut bedrohten Halbaffen auf der Artenschutzkonferenz in Den Haag verboten werden. Doch ob die... » weiter
Nördlicher Seebär

Ökologie

Früher Rückzug

Sie tragen ein geschätztes Fell und mussten deshalb zu Millionen sterben. Heute sind die Nördlichen Seebären geschützt, aber ihre Zahl nimmt erneut ab, und keiner weiß, warum. Leiden sie noch immer an ihrer blutigen Vergangenheit? » weiter
Gesundes Riff bei den Marshall-Inseln

Ökosysteme

Die Guten sterben früh

Überfischung, Erwärmung oder Abwässer - Korallenriffe leiden vielfältig unter dem Menschen. Selbst weltberühmte Schutzgebiete wie das Great Barrier Reef vor Australien bleiben davon nicht verschont. Im Gegenteil: Klimawandel und Seuchen könnten gerade ihnen am schlimmsten zusetzen. » weiter
Sonnenaufgang über Amazonien

Biodiversität

Muster des Reichtums

Meist bleibt nur stummes Staunen, wer erstmalig die bunte Vielfalt tropischer Wälder erlebt. Auf die folgende Frage nach dem "Warum" des Reichtums gibt es viele Antworten - doch keine allgemein gültige. Ein neues Modell wagt die globale Synthese. » weiter
Kaphonigfresser auf einer Protea-Pflanze in Südafrika

Biodiversität

Halber Ansatz

Zehn Prozent: So viel Landesfläche sollte jede Nation der Erde dem Naturschutz vorbehalten. Was nach wenig klingt, überfordert dennoch viele Staaten - da heißt es Prioritäten bei der Gebietsauswahl setzen. Aber welche? » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Affen im Aus

Der letzte frei lebende Orang-Utan Indonesiens könnte 2022 das Zeitliche segnen: Bis dahin werden wohl 98 Prozent aller geeigneten Regenwälder Borneos und Sumatras - der letzten Heimat der roten Menschenaffen - zerstört sein, wie eine neue Studie von Christian Nellemann und weiterer Forscher... » weiter
Feldlerche

Ökologie

Ländliche Ruhe einmal anders

"Es war die Nachtigall und nicht die Lerche", so Shakespeares berühmtes Zitat. Heute hätte er damit zumindest in England Schwierigkeiten, denn die Lerche verschwindet dort gerade - und mit ihr viele andere Vögel. Die industrialisierte Landwirtschaft bereitet ihnen den Garaus. » weiter
Intakter Regenwald bei Manaus

Biodiversität

Nur die Größe zählt

Waldfreunde haben es dieser Tage schwer: Weltweit schwindet rapide ihr Betätigungsfeld mit seinen Tieren und Pflanzen. Einige Schutzgebiete sollen zumindest Teile davon für die Zukunft bewahren. Doch sind sie zu klein, sind sie zu schwach für ihre Bewohner - und vielleicht auch die Menschen. » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Schlag ins Wasser

Letzte Nacht haben die Fischerei- und Landwirtschaftsminister der Europäischen Union neue Fangquoten für die wichtigsten Fischarten in den Gewässern der Gemeinschaft festgelegt. Das Ziel: Arbeitsplätze an der Küste und Fischbestände gleichermaßen zu erhalten. Als Kompromiss standen am Ende... » weiter
Asiatischer Halsbandsittich in Heidelberg

Invasive Arten

Kontrolle ist besser

Vertrauen ist gut, doch nicht zu viel davon. Zumindest nicht, was den Handel mit exotischen Kreaturen anbelangt. Zu schnell wird aus der attraktiven Zierpalme oder der putzigen Schildkröte eine Plage für die neue Heimat. Kontrolle tut daher not - und erspart mitunter enorme Folgekosten. » weiter
Teufelskreis des Artensterbens

Artenschutz

Allee ins Verderben

Je seltener das Tier, desto größer die Gier: Denn Menschen hatten schon immer ein Faible für das Besondere, das Luxuriöse - und wenn es eine vom Aussterben bedrohte Art ist. Ihre Bedrohung macht den Erwerb erst recht reizvoll. » weiter

Naturschutz

Was ist Natur?

Wenn Wälder schwinden, Zugvögel selten werden oder der Japan-Knöterich Flussufer überwuchert, fordern Naturschützer Gegenmaßnahmen. Doch bleibt manchmal offen, inwieweit es sich um natürliche Schwankungen oder tatsächlich um eine Gefährdung handelt, die es zu bekämpfen gilt. Ein Blick in die... » weiter
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