Themenseite | 04.06.2013

Vom Wesen und Ende der Natur

Artenvielfalt und Artensterben

Noch ist die globale Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. Wodurch sind die Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten gefährdet, und wie können sie gerettet werden?

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Leopard in der Serengeti

Naturschutz

Die Serengeti lebt

Serengeti und Bernhard Grzimek sind für viele Menschen noch immer ein Synonym - stand doch die afrikanische Savanne stets im schöpferischen Mittelpunkt des Naturschützers und Filmers. Ihm und seinen ideellen Erben ist der Erfolg des Parks zu verdanken - allen Problemen zum Trotz. » weiter
Austernfischer an der Nordsee

Nationalparke

Schutzlos im Schutzgebiet

Es ist Deutschlands größtes Schutzgebiet, doch von ungestörter Natur kann im Wattenmeer nicht die Rede sein. Manchmal besteht der Schutz sogar nur auf dem Papier und gehen Einzelinteressen auf Kosten der Umwelt - ein Zustandsbericht. » weiter
Gesundes Riff im Roten Meer

Marine Ökologie

Bis zur letzten Gräte

Die Menschen lieben Fisch; sei es als edles Sushi, wertvolle Proteinquelle oder billiges Viehfutter. Doch das Meer gibt immer weniger her. Setzt nicht bald ein Umdenken ein, könnten in vierzig Jahren auch die letzten Fanggründe heillos ausgebeutet sein - mit unabsehbaren Folgen für das gesamte... » weiter
Regenwald in Chiapas

Naturschutz

Rechenstunde

Naturschutz kostet, und Geld ist knapp. Also wird daran gespart. Eine böse Fehlkalkulation, zeigen Ökologen, die Mutter Naturs Dienstleistungen beziffern: Wenn tatsächlich alle anfallenden Posten auf der Rechnung stehen, bleibt unter dem Strich durchaus ein Gewinn. » weiter
Eine Welt für sich: Das Innere einer Schlauchblattpflanze

Ökologie

Kleine Welt

Die Natur schrumpft, und Ökologen kämpfen verzweifelt um den Erhalt ihrer Arten. Beim Abwenden der Einzelschicksale sollten sie aber den Blick aufs Ganze nicht verlieren. Denn selbst in den einfachsten Lebensräumen sind die Zusammenhänge schon eng genug. » weiter
Baptisia perfoliata

Naturschutz

Heimat am Ende des Tunnels

Zerstückelt, zerteilt, zerrissen: So geht es Natur, wenn sie unter Menschen fällt. Zurück bleiben meist kleine, isolierte Reste, deren Arteninventar schnell lückenhaft wird. Verbindungs-"Straßen" können diesen Schwund aufhalten - sofern überhaupt geeignete Gebiete erhalten sind. » weiter
Zurück in den Alpen: Bartgeier

Wildtiermanagement

Ursus ante portas

Braunbär Bruno kam, wurde gesehen, und siegte dauerhaft - wenigstens im Gedächtnis vieler Menschen. Ein gezielter Schuss beendete jäh sein Leben, durch das hallende Medienecho drängt sich aber eine zentrale Frage auf: Gibt es in unserer Zivilisationslandschaft noch Platz und Toleranz genug für ein... » weiter
Tagpfauenauge

Sommer 2006

Zuzug vom Süden

Der bislang schöne und hitzige Sommer erfreute nicht nur Eisverkäufer, sondern beglückte Naturfreunde auch mit vielerlei bunten Schmetterlingen. Weniger begeistert sind Bauern und Förster, da sich krabbelnde Schädlinge ebenfalls zügig vermehren. Warum 2006 ein überwiegend gutes Jahr für Insekten... » weiter

Biodiversität

Jeder Einzelne kann beitragen

Weltweit schreitet die Zerstörung von natürlichen Ökosystemen schnell voran, ebenso rapide wachsen die Roten Listen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Deshalb haben nun 19 Wissenschaftler aus aller Welt einen Aufruf an Kollegen und vor allem die Politik gerichtet, endlich den Austausch... » weiter
Riesenkäfer aus Neuguinea

Biodiversität

Das große Krabbeln

Wer ist der eigentliche Herrscher der Tropen: Jaguar, Tiger, Elefant oder Gorilla? Weit gefehlt: Die Insekten sind es. Unüberschaubar ist ihre Zahl, unersetzlich ihre Funktion im Ökosystem. Jetzt gibt es erste Antworten, warum sie gerade im Regenwald so artenreich sind. » weiter
Riesenassel der Tiefsee

Biogeografie

Heimat bist Du großer Zwerge

Seefahrer fürchteten die Tiefsee lange als Hort Furcht erregender Monster, als Heimat von Riesenkraken und Riesenseeschlangen, die komplette Schiffe versenken konnten. Vieles ist Legende. Und doch leben dort unten Tiergiganten, deren Verwandte weiter oben zwergenhaft bleiben. » weiter
Der Letzte seiner Art: ausgestorbener Po'o-uli

Artensterben

Im Abschwung

Sie rollt: Die gegenwärtige sechste große Aussterbewelle der Erdgeschichte fordert in hohem Tempo ihren Tribut von den Tieren und Pflanzen des Planeten. Und ihr Umfang könnte sogar noch unterschätzt sein - zumindest in der Vogelwelt. Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung. » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Ermüdende Wal-Schlachten

Alle Jahre wieder: Japan, Island und Konsorten möchten wieder legal Wale zu kommerziellen Zwecken jagen, die meisten Staaten Europas, Amerikas, Australien und Neuseeland sind strikt dagegen. Um seinem Ziel näher zu kommen, setzt vor allem Japan auf Stimmenkauf durch Entwicklungshilfe. Selbst... » weiter
Schmetterlingshybrid

Evolution

Auf neuen Wegen

Neue Arten entstehen, wenn in einer Population durch Mutation neue, günstige Gene auftauchen und sich über die nachfolgenden Generationen hinweg die ursprüngliche und die neue Varianten zunehmend auseinander entwickeln, bis sie schließlich zu zwei getrennten Arten werden, die sich nicht mit der... » weiter
Koa-Baum

Forstwissenschaft

Zurück zum Wald

Die einträgliche Rinderzucht aufgeben und dafür Bäume pflanzen, die erst in Jahrzehnten Ertrag bringen? Klingt nicht nach einer lockenden Alternative. Kann es aber sein, wenn staatliche Gelder den schwierigen Start fördern. » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Ausverkauf

Für Wissenschaftler und Naturschützer kommt die Nachricht nicht überraschend, traurig stimmt diese sie trotzdem: Die Rote Liste der bedrohten Arten ist auch während der letzten zwölf Monate unaufhörlich gewachsen. Die wenigen positiven Nachrichten darin gehen unter in einer Flut von Neueinträgen:... » weiter
Schreckensszenario der Entwaldung

Naturschutz

Bis zum letzten Baum

Die grüne Lunge der Erde stirbt eine Art Rauchertod, denn immer größere Areale verkohlen in den Rodungsfeuern internationaler Agrarkonzerne. Nur neue Wege und endlich die strenge Durchsetzung geltender Gesetze können Brasiliens Regenwald retten. Aber es ist machbar. » weiter
Regenwald in Chiapas

Artenvielfalt

Sag mir, warum so viele Bäumlein stehen

Im Dschungel ist es nicht nur für Laien schwer, das Ökosystem Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Noch schwieriger ist es allerdings, einen zweiten Baum der gleichen Art zu finden: Zu groß ist die Vielfalt, zu selten die einzelnen Individuen - zwei Dinge, die einander womöglich bedingen. » weiter
Tundra-Stilleben auf Spitzbergen

Vegetationsökologie

Verborgene Vielfalt in tauenden Tundren

Vielfaltsfanatikern unter den Botanikern erscheinen die Gegenden jenseits des Polarkreises öd und leer, so wenige Pflanzenspezies hausen in dieser kalten Heimstatt - sie könnten sich geirrt haben. Kaum aber ist dieses neue Füllhorn der Pflanzenwelt enttarnt, wird es auch schon wieder gefährdet:... » weiter
Bambuswald in Laos

Restaurationsökologie

So lasset uns denn ein Tropenbäumchen pflanzen

Mit Axt und Feuer frisst sich der Mensch durch den Urwald. Zurück bleiben oft nur verheerte, ungenutzte Landschaften mit kärglicher Artenvielfalt. Doch Genesung der Natur mit Hilfe des Menschen ist auch möglich - mit dem einfachen Mittel der Aufforstung. » weiter
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