Themenseite | 21.09.2012

Auf den Spuren der Hominiden

Der Ursprung des Menschen

Woher stammt der Mensch? Eine Frage, die Paläoanthropologen aus alten Knochen zu beantworten versuchen. Immer neue spektakuläre Funde haben inzwischen den Stammbaum des Menschen in einen verworrenen Stammbusch verwandelt.

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Homo heidelbergensis

Anthropologie

Ein gemächlicheres Ticken der Evolutionsuhr

Forscher haben die Mutationsrate unserer DNA genauer geschätzt - und plötzlich passen genetische Relikte aus unserer Prähistorie besser zu archäologischen Funden. » weiter
Denisova-Zahn

Denisova-Genom

Fast wie wir - aber nur fast

Forscher haben das komplette Genom unserer nahen Verwandten entziffert. Die DNA der mysteriösen Denisova-Menschen soll jetzt zeigen, was den Mensch zum Menschen macht. » weiter
mit BildergalerieZahn

Südafrika

Funde ergänzen Skelett von Australopithecus sediba

2009 entdeckten Forscher eine bislang unbekannte Vormenschenart. Mit Hilfe eines Computertomografen sind sie nun auf weitere Knochen gestoßen. » weiter
Alter Mann

Menschenevolution

Kultursprung durch Großeltern

Erfahrene Alte traten spät in der Menschheitsgeschichte auf den Plan. Zur gleichen Zeit entstand die moderne Kultur. Förderte die Lebensweisheit der Älteren diese Entwicklung? » weiter
Zähne eines Neandertalers

Menschwerdung

Besuch im Urzeitrestaurant

Was aßen unsere Vorfahren? Neue Methoden revidieren unser Bild vom Speisezettel unserer Vorfahren: ein Nussknacker, der kaum Nüsse knackte, und Neandertaler mit Appetit auf Salat. » weiter
Schädel von Australopithecus sediba

Evolution des Menschen

Australopithecus sediba gibt Rätsel auf

Der Australopithecus sediba zeigt einen außergewöhnlichen Mix aus modernen und archaischen Merkmalen - er könnte womöglich ein direkter Ahn des Menschen sein. » weiter
Homo rhodesiensis

Menschwerdung

Spuren eines Unbekannten

In unseren Genen schlummert nicht nur Neandertaler-Erbe. Auch archaische Frühmenschen in Afrika hinterließen ihre Spuren - unsere Wege kreuzten sich erst vor 20 000 Jahren. » weiter
Lagerfeuer

Feuernutzung

Erst der Neandertaler soll das Feuer beherrscht haben

Konnten Frühmenschen ins kalte Europa vordringen, ohne abends ein Feuer zu machen? Zwei Forscher halten das für plausibel, denn eindeutige Feuerspuren sind vergleichsweise jung. » weiter
Früher Auszug aus Afrika

Frühe Migration

Schnell raus aus Afrika

Günstiges Klima erlaubte einigen Homo sapiens schon sehr früh den Sprung aus Afrika nach Arabien - auf Wegen, die die Forschung überraschen. » weiter
Schädel des Dikika-Kindes

Paläoanthropologie

Schwere Geburt schon beim Australopithecus

Verhältnismäßig schwere Säuglinge kosten die Mutter Kraft. Nur der soziale Homo konnte mit dieser Zusatzbelastung umgehen, dachte man - bis jetzt. » weiter
Neandertaler-Frau

Archäologie und Anthropologie 2010

Pikante Familiengeschichten

Die Erkenntnisse aus Archäologie und Paläontologie 2010 lesen sich wie ein schlüpfriger Familienroman: Mit Royals, unverhofften Erbschaften und natürlich jeder Menge Sex. » weiter
Zahn des Denisova-Menschen

Denisova-Mensch

DNA von neu entdeckter Menschenart entziffert

Vor 30 000 Jahren lebten tatsächlich drei Menschenarten in Eurasien. Und auch der neu entdeckte Denisova-Mensch hinterließ genetische Spuren bei Homo sapiens. » weiter
Ardipithecus

Gelehrtenstreit

Kritik an "Ardis" Einordnung als Menschenvorfahr

Der kürzlich berühmt gewordene Ardipithecus sei gar kein Vorfahr des Menschen und lebte auch nicht im Wald: Forscher äußern Zweifel an der Interpretationen ihrer Kollegen. » weiter
Schädel von Australopithecus sediba

Vorfahren des Menschen

Eine neue Art im Hominiden-Stammbusch

Eine neuentdeckte Vormenschen-Art könnte zeigen, wie sich aus dem Australopithecus die Vorfahren des Menschen entwickelten: der Australopithecus sediba. » weiter
Schädel eines Neandertalers

Humanevolution

Nebeneinander in Sibirien

Im eiszeitlichen Asien lebte nicht nur Homo sapiens neben Neandertalern: Auch eine mit beiden verwandte, bislang unbekannte Form des Menschen hauste in der Nachbarschaft. » weiter
Ardipithecus ramidus

Paläoanthropologie

Ardi, die neue Lucy

Unsere ältesten Urahnen waren halb Mensch und halb Schimpanse? Falsch gedacht, verrät ein sensationell gut erhaltenes, viereinhalb Millionen Jahre altes Skelett. » weiter
Schädel eines Homo habilis

Paläoanthropologie

Kein erster Chinese

Ein spektakuläres Fossil aus China sollte eigentlich ein reisender Homo habilis gewesen sein. Wahrscheinlich kamen Menschen aber doch erst deutlich später in die Umgebung. » weiter
Klinge mit Ockerresten

Experimentelle Archäologie

Chemiker am Lagerfeuer

Das passt in unser Bild vom Steinzeitmenschen: Dass sie ihre Speere blutrot färbten, um fettere Beute zu fangen. Doch vielleicht hatten unsere Ahnen dabei schon vor 70 000 Jahren mehr Naturwissenschaft im Sinn als Mystik. » weiter
Cranium 14

Paläoanthropologie

Die edlen Wilden

In einer Umwelt, in der es jeden Tag aufs Neue darauf ankommt, das eigene Überleben sicherzustellen - wer wäre da schon bereit, ein behindertes Kind durchzubringen? Der Homo heidelbergensis, sagen spanische Forscher. » weiter
Out of Africa

Paläoanthropolgie

In alle Winde verstreut

Wieder einmal zeigt sich: Das Wandern ist des Sapiens' Lust. Gleich mehrere frühmenschliche Populationen bildeten sich in Afrika, durchstreiften ihren Heimatkontinent und verließen ihn offenbar in mehr als nur einer Migrationswelle. » weiter
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