Themenseite | 22.10.2012

Wenn der Boden ins Wanken gerät

Erdbeben

Die meisten Beben auf unserem Planeten registrieren nur Seismografen. Schwere Erdstöße jedoch können in Sekunden ganze Städte zerstören und viele Opfer fordern. Fieberhaft arbeiten Forscher daran, die Dynamik von Erdbeben zu ergründen und die Vorhersage zu verbessern.

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Welle

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Tsunamis

Wie Wände erheben sich diese Wassermassen aus dem Meer - verursacht durch Seebeben oder Rutschungen an den Kontinentalabhängen. Der verheerende Tsunami von Weihnachten 2004 ist dafür nun schon ein klassisches Beispiel. Doch Katastrophen dieser Art drohen auch an vielen anderen Orten. » weiter
Tsunamihöhen

Erdbeben

Warten auf den nächsten Knall

Zwei Mal Indonesien, Chile und jetzt Japan: Vier schwere Beben erschütterten die Erde seit 2004. Ist das nur ein statistischer Zufall – oder besteht ein Zusammenhang? » weiter
Sturm "Hanna" und Hurrikan "Gustav"

Naturkatastrophen

Dreifaltigkeit des Schreckens

Haiti ist ein geplagtes Land: Wirbelstürme, Erdbeben und Seuchen suchen die verarmte Nation regelmäßig heim. Und die Unglücke verschärfen einander womöglich. » weiter
Harrat Lunayyir

Geophysik

Unterirdischer Magmastrom ließ Saudi-Arabien beben

Obwohl Zehntausende evakuiert wurden, nahm die Öffentlichkeit kaum Notiz von den Beben, die letztes Jahr Saudi-Arabien zittern ließen. Nun kennt man ihre Ursache. » weiter
Samoainseln

Geophysik

Verheerender Doppelschlag

Ein Tsunami brachte im September 2009 Tod und Zerstörung über Samoa. Der typische Auslöser "Erdbeben" kam damals sogar im Doppelpack. » weiter
Ausbreitung von Tsunamis im Golf von Bengalen

Sumatrabeben

Sedimentdecke verhinderte Tsunami-Katastrophe

2004 verwüsteten Tsunamis Südostasien, 2005 entging die Region einer ähnlichen Katastrophe - trotz eines schweren Bebens. Sein Schlag wurde gedämpft. » weiter
Kröte

Wahrnehmung

Was wissen Kröten von Erdbeben?

Zwei Forscher behaupten, bei Kröten erstmals Hinweise gefunden zu haben, dass die Tiere Erdbeben mehrere Tage im Voraus wahrnehmen und darauf reagieren können. » weiter
Taifun Kalmaegi

Naturkatastrophen

Beelzebub vertreibt den Teufel

Mitten in der Zugbahn schwerer Wirbelstürme und am Kontaktbereich erdbebenträchtiger Plattengrenzen: Taiwan befindet sich geografisch gesehen in einer katastrophalen Lage. Und doch hat das Land vielleicht gerade deswegen Glück. » weiter
Zerstörte Zitadelle von Bam

Tektonik

Auf und nieder

Einstürzende Bauten, Monsterwellen und Menschen in Not - das sind die offensichtlichen wie für uns schmerzlichen Phänomene von Erdbeben. Der gewaltige Stress, den die Erschütterungen auf die Erde selbst ausüben, bleibt uns aber meist verborgen. Satelliten haben nun erstmals den Abbau dieser... » weiter
Zufall?

Naturkatastrophen

Doppelter Schrecken

Die Verteilung von Naturkatastrophen über den Globus ist alles andere als gerecht: Einige Regionen sind geradezu geplagt von Erdbeben und Vulkanausbrüchen - leider häufig gerade Gebiete, die eng besiedelt sind. Menschen stehen derartigen Naturgewalten immer noch hilflos gegenüber, Hoffnung liegt... » weiter
Schicht für Schicht

Naturkatastrophen

600 Jahre Ruhe

Ein morastiger Tümpel, irgendwo auf Sumatra vor 600 Jahren. Langsam setzen sich Schlamm und Torf ab, höchstens eine Kröte hüpft ab und an durch den Morast. Doch plötzlich wird die Ruhe gestört: Ein Wasserschwall überflutet das Sumpfland und hinterlässt seine sandigen Spuren. » weiter
Old Faithful

Hydrothermalgeologie

Old Faithful lahmt

Droht ein unerwartetes Opfer durch die Erderwärmung? Den Geysiren genannten heißen Quellen im Yellowstone-Nationalpark scheint bald zeitweise das Wasser auszugehen. Geologen beobachten jetzt schon Verzögerungen in der Fontänenwiederkehr. » weiter

Erdbeben

Seismisches Signal vor Erdstößen nachgewiesen

Mit ausgeklügelter Technik ist es Forschern in den USA gelungen, Stunden vor zwei schwachen Erdbeben in Kalifornien in seismischen Wellen Geschwindigkeitsveränderungen zu messen. Bis diese Methode zur Erdbebenvorhersage geeignet ist, müssten aber noch wichtige Fragen zu den zu Grunde liegenden... » weiter
Tsunami

Geophysik

Tiefgründig

Über drei Jahre sind inzwischen vergangen, seit ein Tsunami in Südostasien die Küsten überrollte und hunderttausende Todesopfer forderte. Kaum vorstellbar, dass eine solche Katastrophe auch das Mittelmeer heimsucht - doch weiß die Historie durchaus davon zu berichten. Nun haben Forscher den... » weiter

Talk schmiert Erdbebenzone

Geowissenschaftler haben in einem bestimmten Abschnitt des San-Andreas-Graben in Kalifornien das Mineral Talk gefunden, das offensichtlich dort die Bewegungen der Nordamerikanischen und der Pazifischen Platte erleichtert. Dadurch könnte es verhindern, dass sich hier größere Reibungsspannungen... » weiter
Himalaja und Tibet aus dem All betrachtet

Geotektonik

Hoch spannend

Erdbeben dauern oft nur Sekunden, setzen dabei aber die Energie vieler Atombomben frei - und machen sie damit zu einer der tödlichsten Gefahren für den Menschen. Bald droht womöglich Südasien wieder eine derartig große Katastrophe. » weiter

Plattentektonik

Geben "stille" Beben Hinweise auf schwere Erschütterungen?

So genannte stille oder aseismische Beben - ihre Krustenbewegungen sind zu langsam, um messbare seismische Wellen auszulösen - verursachen wohl doch nachfolgende nachweisbare Erdbebenschwärme. Insgesamt erhöhen sie damit wahrscheinlich auch den Druck auf die beteiligten Gesteinsplatten und könnten... » weiter

Seismologie

Nachbeben entstehen direkt durch Erdbebenwellen

In den Tagen und Monaten nach schweren Erdbeben folgen eine Vielzahl weiterer kleinerer Erschütterungen. Nach Messungen zweier amerikanischer Geologen entstehen sie aber nicht durch neue Verspannungen der beim Ereignis verschobenen Erdplatten. Vielmehr werden die Nachbeben durch die seismischen... » weiter
Prambanan

Weltkulturerbe

Herabstürzende Lingas

Der antike Hindutempel Prambanan ist durch das schwere Erdbeben in der Region der indonesischen Großstadt Yogyakarta auf Java schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein herber Rückschlag für den ohnehin schwierigen Wiederaufbau des von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten Heiligtums. » weiter

Erdbebenforschung

Erdbeben können Vulkanausbrüche auslösen

Wenn die Erde bebt, lösen sich Spannungen in der Erdkruste. Die damit verbundene Druckentlastung kann vulkanische Magmen leichter aufsteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kamen Thomas Walter und Falk Amelung von der Universität Miami, nachdem sie in Aufzeichnungen zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben... » weiter
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