Themenseite | 24.04.2013

Die Entwicklung der Arten

Evolution

Evolution findet täglich statt - im Kleinen wie im Großen: Bakterien werden resistent gegen Medikamente, Fische oder Vögel spalten sich in neue Arten auf. Und auch der Blick in die Vergangenheit ist lohnend, denn die Biologen füllen immer mehr Lücken im Stammbaum des Lebens und wie er sich aufzweigte.

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Orang-Utan Neru

Evolution

Gereiftes Lachen

Lachen und Gelächter galt lange als genuin menschlich. Doch auch Primaten können kichern. Eine Vergleichsstudie zeigt nun die Unterschiede auf und wirft so einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des Lachens. » weiter
Meerneunauge

Immunologie

Wehret den Anfängen!

Ein ausgeklügeltes Immunsystem gilt als Privileg höherer Wirbeltiere; Wirbellose können sich nur unspezifisch gegen Krankheitserreger zur Wehr setzen - so die gängige Lehrmeinung. Doch ein primitiver "Fisch" zeigt schon alle Fassetten der gezielten Abwehr. » weiter
mit BildergalerieUrzeit-Primate

Primatenevolution

Uraltes Primatenfossil ist weder Lemur noch echter Affe

Ein in der Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt entdecktes Fossil darf sich jetzt als derzeit ältester und bestdokumentierter Ur-Primat bezeichnen lassen. Der von einer Forschergruppe um Jörn Hurum von der Universität Oslo unter gehörigem Presserummel vorgestellte, 47 Millionen Jahre alte... » weiter
Höhlenform von Poecilia mexicana

Artbildung

Blindfischbau mit Wanze

Damit aus einer Art zwei werden, müssen oft Grüppchen der einstigen Artgenossen mit höherer Gewalt ziemlich lange voneinander fern gehalten worden sein. Vielleicht können für so etwas sogar lästige Sechsbeiner mit Stechrüssel sorgen, zeigen Blicke in ein kleines Flüsschen in Mexiko. » weiter
Puijila darwini

Darwinjahr 2009

Geburtstagsknochen

Einst müssen die Vorfahren der heutigen Robben beschlossen haben, ins Wasser zu gehen. Wie sie das anstellten, verrät ein Fossil aus der Arktis. » weiter
Saccharomyces cerevisiae

Spieltheorie

Altruisten in der Petrischale

Nicht nur Affen und Ameisen haben eine soziale Ader, sogar einfache Hefezellen können selbstlos sein und andere auf eigene Kosten durchfüttern. Doch warum verlieren sie nicht das evolutionäre Wettrennen gegen die Trittbrettfahrer? » weiter
Gemeine Sandrasselotter

Toxikologie

Giftmischen fürs Gliedertier

Wer Tieren gern menschliche Attribute verpasst, dem fällt zur Schlange schnell "heimtückische Giftspritze" ein. Dabei wandeln Viper und Co doch auf ziemlich steinigen Pfaden der Evolution, um ihr Mordwerkzeug immer wieder optimal an die anzupassen, die sie zum Fressen gern haben. » weiter
Bohrkern

Paläobiochemie

Übung für den Ernstfall

Das erste große Massensterben der Erdgeschichte machte ein paar besonders innovative Bakterien zu Gewinnern: Während die meisten anderen von einem urzeitlichen Abgas vergiftet wurden, nutzten sie den Schadstoff für ihre Zwecke - und das deutlich früher, als bislang angenommen. » weiter
© Public Domain

Darwinjahr 2009

"Ein kleiner Stein zum großartigen Bauwerk der Naturwissenschaften"

Er schuf die Grundlagen der modernen Biologie und löste damit eine Revolution aus, deren Erschütterungen bis heute zu spüren sind. Vor 200 Jahren erblickte der Vater der Evolutionstheorie, Charles Darwin, das Licht der Welt. » weiter
Stammbaum der Genpolymorphismen

Genomforschung

Hominiden-Kopierkunde

Bei der Suche nach Unterschieden zwischen Mensch und Affe könnten es am Ende doch die Gene richten - genauer gesagt, die Zahl ihrer Einzelkopien. Gleichen sich die für fast identisch erklärten Erbgutsequenzen der Primaten wirklich weniger als gedacht? » weiter
Würgschlangenwirbel im Größenvergleich

Klimageschichte

Monster im Treibhaus

Selbst die größte Würgeschlange ist ja harmlos, wenn ihr zu kalt für schnelle Jagdbewegung ist. Die Zeitgenossen der einst allergrößten aller Boas dürfte das allerdings nicht beruhigt haben: Wo das Schlangenmonstrum lebte, wurde es niemals kühl. » weiter
Schwamm

Paläogeochemie

Nichts als Spuren im Stein

Der Mensch stammt vom Affen ab: Das ist zwar plakativ, stimmt aber im Großen und Ganzen - wir Primaten sind jedoch nur das jüngste Glied unserer Ahnenreihe. Doch wann fand überhaupt der tierische Urknall statt und begann die Evolution der heute lebenden Würmer, Frösche, Menschen? Und wer darf sich... » weiter
Miller-Experiment

Chemische Evolution

Ursuppenreste

Stanley Miller, dessen klassisches Experiment jedes Biologie-Lehrbuch ziert, hatte mehrere Versionen seiner Ursuppe angesetzt. Die Analysentechnik der 1950er Jahre reichte jedoch nicht aus, um alle entstandenen Stoffe nachzuweisen. In weiser Voraussicht hat er seine alten Proben nicht weggeworfen. » weiter
Fluke

Evolution

Der entscheidende Hüftschwung

Nachdem ein Verwandter der Quastenflosser aufs Trockene gekrochen und zum Landbewohner geworden war, ging später ein Paarhufer wieder ins Wasser und entwickelte sich zum Wal. So weit die Geschichte im Zeitraffer. Paläontologen sehen aber etwas genauer hin und schreiben jetzt ein neues Kapitel. » weiter
Säbelzahntiger

Paläontologie

Todbringende Schädel

Sei besser als die Konkurrenz und werde immer besser, so steht es im Lehrbuch für Erfolg in der Evolution. Säbelzahnkatzen haben beides beherzigt und sind dennoch ausgestorben, weil sie eine andere Regel ignoriert haben: Immer flexibel bleiben! » weiter
Porichthys notatus

Evolution

Die alte Leier

Das Grunzen eines Bootsmannfisches unterscheidet sich fundamental von der Arie einer Operndiva. Doch ihre Hirnstrukturen zeugen gleichermaßen von einem alten evolutionären Erbe. » weiter
Heteronectes chaneti

Evolution

Das hoffnungsfrohe Ungeheuer

Zwei Augen auf derselben Seite - der merkwürdige Körperbau der Plattfische gehört zu den großen Rätseln der Evolution. Zwei Fischfossilien widerlegen jetzt die Vorstellung, dass diese Asymmetrie in der Evolution mit einem Schlag auftauchte. » weiter
Darwin und Wallace

Evolutionstheorie

Der Auftakt

Der Gedanke war damals unerhört: Die bunte Lebewelt unseres Planeten sollte kein unveränderliches Gefüge, sondern Folge von ständiger Anpassung an äußere Umstände im Kampf ums Überleben sein. Lange hatte Charles Darwin an seinem Konzept gearbeitet, um dann erkennen zu müssen, dass mit Alfred Russel... » weiter
Angst

Emotionen

Darwins Angst

Sofort erkennen wir, ob unser Gegenüber ängstlich, wütend oder angeekelt ist - die Mimik der Emotionen gilt international. Doch warum verziehen wir überhaupt unser Gesicht? Um unsere Wahrnehmung zu optimieren. » weiter
Friesomellita varia

Evolution

Soziale Familienplanung

Die Diskussion um die Evolution sozialer Insekten hat neues Futter bekommen: Offenbar liegt der Schlüssel für das tierische Staatenwesen wohl doch in der nahen Verwandtschaft der selbstlosen Sechsbeiner. » weiter
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