Themenseite | 24.04.2013

Die Entwicklung der Arten

Evolution

Evolution findet täglich statt - im Kleinen wie im Großen: Bakterien werden resistent gegen Medikamente, Fische oder Vögel spalten sich in neue Arten auf. Und auch der Blick in die Vergangenheit ist lohnend, denn die Biologen füllen immer mehr Lücken im Stammbaum des Lebens und wie er sich aufzweigte.

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Gasterosteus aculeatus

Evolution

Rückwärtiger Rüstungswettlauf

Süßwasserbewohner sollten eigentlich frohlocken, wenn ihr Gewässer wieder sauberer wird. Doch Stichlinge, die sich einst in trüben Fluten vor gefräßigen Feinden verstecken konnten, sehen sich durch Umweltschutzmaßnahmen genötigt, längst entsorgte Rüstungen neu anzulegen - und offenbaren damit eine... » weiter
Campylobacter jejuni

Evolution

Aus zwei mach eins

Verkehrte Evolution: Zwei Bakterienarten schicken sich an, wieder zu einer einzigen Spezies zu verschmelzen. Für Biologen stellt sich damit die Frage: Was ist eigentlich eine Art? » weiter
Sonnenuntergang

Frühes Leben

Das Salz der Ursuppe

Vor 2,4 Milliarden Jahren begann die Erfolgsgeschichte eines Gases, ohne das Leben heute kaum noch vorstellbar erscheint: Sauerstoff. Doch die Vorfahren von Mikrobe, Maus und Mandelbaum zeigen sich erst fast zwei Milliarden Jahre später. Ein Mangel an Molybdän könnte die Ursache für die Verzögerung... » weiter
Bradypodion

Zoologie

Tarnspezialisten im Farbenrausch

Ihr farbliches Anpassungsvermögen macht Chamäleons zu Meistern der Camouflage. Doch nicht die Notwendigkeit, sich für Fressfeinde unsichtbar zu machen, trieb die Evolution dieser Wandlungsfähigkeit voran, sondern das genaue Gegenteil: ganz kurz auffallen - um jeden Preis. » weiter
Aeta-Schamane

Evolution

Leben auf der Überholspur

Wärmehaushalt, schlechte Ernährungslage, das Leben in dichten Wäldern - es gibt eine ganze Reihe von verbreiteten Erklärungen für den niedrigen Wuchs von Pygmäenvölkern. Allerdings passen sie nicht überall. Neuer Vorschlag: Wer früher aufhört zu wachsen, kann schneller Kinder bekommen - und so bei... » weiter
Amborella trichopoda

Phylogenie

Darwin überholt

Der Ursprung der Bedecktsamer ist Biologen ein Rätsel. Sicher ist nur, dass sie plötzlich da waren - und zwar sofort in ungeahnter Fülle. Wie kam es zu dieser Artenexplosion im Pflanzenreich? » weiter
Amerikanische Spatelfußkröte

Herpetologie

Zwiespältiger Seitensprung

Trockenheit ist Gift für Amphibien - erst recht, wenn ihr Nachwuchs deswegen verdorrt. Um dies zu verhindern, geht eine Schaufelfußkrötenart in der Not sogar artfremd und rettet damit ihre Brut. Aber zu einem erheblichen Preis. » weiter
Fliegenschnäpper

Evolution

Traummann Vater

Seitensprünge mit anderen Spezies gehen selten gut aus. Doch Trauer- und Halsbandschnäpper wagen den gelegentlichen sexuellen Kontakt und können dabei sogar fruchtbare Söhne zeugen. Die komplette Vermischung der beiden Arten wird allerdings von den Weibchen verhindert. Norwegische Forscher wissen... » weiter
Prädation und Biodiversität

Räuber-Beute-Beziehungen

Von Vielfältigen und Vielfraßen

Beeinflusst ein Jäger die Evolution der Gejagten? Oder umgekehrt? Bisherige Studien behandelten nur einzelne Arten und zu kurze Zeitspannen, um Langzeittrends aufzudecken. Jetzt haben Forscher anhand tausender Fossilien nach einer Antwort gefahndet. » weiter
Stärkehaltig: Die Kartoffel

Physiologie

Sich besser stärken

Was Mensch gegen Affe im Evolutionswettlauf Vorsprung gewinnen ließ, ist ja klar: Hirn. Außerdem spielen aber auch ein paar bislang unterschätzte Gen-Details eine Rolle - sie ließen unsere Ahnen effizienter verdauen, was sie sich an leckeren Neuigkeiten eingebrockt hatten. » weiter
Knotenameise (Myrmica spec.)

Lebensgemeinschaften

Rühr-mich-nicht-an-Mantel für Mitesser

Die Weltmeister der chemischen Kriegsführung haben oft sechs Beine: Insekten können per Chemie angreifen, verteidigen oder sich verstecken. Und wenn Ameisen Ameisen täuschen wollen, gibt es offenbar nichts, was es nicht gibt. » weiter
Homo erectus

Paläoanthropologie

Seit an Seit

War Homo habilis der Vorfahr des Homo erectus? Vermutlich nicht. Zwei Funde aus dem Wüstenboden Afrikas zeigen sogar, dass beide gemeinsam durch das heutige Kenia gestreift sind. » weiter
Fossiles Blatt

Evolution

Motor Variation

Bislang rätselten Wissenschaftler, warum im Computer simulierte Evolutionsprozesse selbst für einfachste Veränderungen immense Zeitspannen benötigten - viel zu lange, um die heutige Vielfalt der Lebewelt zu erklären. Das allerdings ist kaum verwunderlich, wenn der Hauptantrieb jeglichen Wandels... » weiter
Mastodon-Zahn

Paläogenetik

Fossile Wurzelbehandlung

Wieder ist ein Genom entziffert - oder besser gesagt: ein Ausschnitt, denn es handelt sich nur um das Erbgut der Mitochondrien. Kaum der Rede wert? Von wegen: Es ist die bislang älteste komplette daraus stammende Sequenz, und sie klärt die Verwandtschaftsverhältnisse der Elefanten. Und das alles... » weiter
Daniel Lingenhöhl

Angemerkt!

Wolff im Schafspelz

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch der Streit um Schöpfungsmythos und Evolutionstheorie mit Macht über den großen Teich schwappt. Denn früher oder später finden alle US-amerikanischen Diskussionen den Weg nach Europa und Deutschland - von Katalysator-Technik bis Nichtraucherschutz.... » weiter
Schädel von Maelestes gobiensis

Paläontologie

Mongole gegen Molekularanalytiker

Nicht zum ersten Mal verschiebt ein altes, totes Tiere aus Ostasien den Geburtstermin aller modernen Säugetiere - der merkwürdige Merkmalsmix eines mongolischen Fossils machte uns alle nun aber so deutlich jünger, dass frühere molekularanalytische Berechungen ziemlich daneben gelegen haben müssten. » weiter
DNA-Helix

Genetik

Überall Regler im Schrott

Nicht jede biologische Hypothese wird einmal zur ehernen Weisheit, eher im Gegenteil. Jetzt erwischt es die Ansicht, unser Erbgut bestehe zum größten Teil aus unbrauchbarem Schrott: Ein penibler Blick auf die menschliche DNA verfrachtet den Glauben an Massen unbenutzer Junk-DNA erst einmal auf den... » weiter
Ein Morgenstern? Nein, ein Käfer-Phallus

Fortpflanzungsbiologie

(Un-)Gleichgewicht der Schrecken

Sexualität gilt als die Triebfeder der Evolution schlechthin. Schließlich müssen die Männchen auf all die Innovationen ihrer Konkurrenten reagieren und bestenfalls noch eins draufsatteln. Und auch viele Weibchen setzen den gesteigerten Avancen der Galane geänderte Auswahlkriterien und körperliche... » weiter
Schwarzer Raucher im Atlantik

Biophysik

Heiß konzentriert an der Schwelle zum Leben

Der Ursprung des Lebens könnte an heißen Quellen der Tiefsee gelegen haben. Wenn dort nicht die vorbiologische Ursuppe reichlich dünn gewesen wäre. Kein Problem, verkünden nun Münchner Forscher. Nach ihren Ergebnissen sorgten Hitze und Löcher für den nötigen Molekülgehalt. » weiter
Stanley Lloyd Miller

Nachruf

Vater des Ursuppen-Experiments ist tot

Sein Name findet sich in Schulbüchern und Standardwerken, seit seinem grundlegenden Experiment galt er als der Vater der biologisch-chemischen Evolutionstheorie des Lebens. In dieser Woche starb Stanley Lloyd Miller im Alter von 77 Jahren. » weiter
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