Themenseite | 24.04.2013

Die Entwicklung der Arten

Evolution

Evolution findet täglich statt - im Kleinen wie im Großen: Bakterien werden resistent gegen Medikamente, Fische oder Vögel spalten sich in neue Arten auf. Und auch der Blick in die Vergangenheit ist lohnend, denn die Biologen füllen immer mehr Lücken im Stammbaum des Lebens und wie er sich aufzweigte.

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Monodelphis domestica

Genetik

Beutler-Bauplan

Zahlreiche Säugetierarten - einschließlich des Menschen - haben ihr Erbgut längst preisgegeben. Ein Beuteltier fehlte allerdings bislang noch in der Genomsammlung. Jetzt schließt ein kleines, graues Wesen diese Lücke: Monodelphis domestica. » weiter
Der Mensch besiedelt Australien

Humangenom

Der Ursprung des Fünften Stammes

Irgendwann gab es eine Zeit vor der Globalisierung - und damals muss, denkt der Europäer, doch bestimmt der Australier der isolierteste Mensch der Welt gewesen sein. Genetische Untersuchungen beleuchten das nun genauer und enthüllen bisher Unbekanntes über die erste Reise der Menschheit nach Down... » weiter
Baum des Devon: Wattieza auf Eospermatopteris

Palaeobotanik

Die jüngsten alten Bäume

Wälder und Weltklima hängen zusammen - aber wen das überrascht, der hat die letzten Jahrzehnte der Klimadebatte ja wohl verschlafen. Der einflussreichste Auftritt von Bäumen in Massen liegt allerdings noch viel länger zurück, Klimatologen waren sicher nicht dabei. » weiter
Crotoniidae-Milbe Platynothrus peltifer

Evolution

Ewig keusch klappt nicht immer

Ballast abwerfen und alten Datenmüll löschen ist ja schön und gut - wenn man alten Schrott sicher erkennt und nicht ungewollt das Spielgeld künftiger Generationen über Bord kippt. Ein Dilemma? Nicht für winzige Achtbeiner: Sie können unerwartet lange unentschieden doppelgleisig fahren. » weiter
Unterkiefer aus der Tianyuan-Höhle

Palaeoanthropologie

Mischmaschmenschwerdung

Die Meinungsverschiedenheit dreht sich um große Fragen: Wer sind wir? Und: Wo kommen wir her? Das dürfte nicht allzu bald endgültig geklärt sein - neue Argumente wie die alten Knochen des nun ausgegrabenen Prä-Chinesen hin oder her. » weiter
Säuger-Stammbaum

Paläontologie

Ohne großen Knall

Dem Tod der Dinosaurier - ausgelöscht durch einen Meteoriten - verdanken wir Säugetiere unsere Existenz. So lautete bisher die gängige Lehrmeinung. Doch nach dem bislang umfassendsten Stammbaum aller Säuger verlief die Geschichte ein klein wenig anders. » weiter
On the Origin of Species

Wissenschaftsgeschichte

Keineswegs publikationsscheu

1837, so schreibt Charles Darwin auf der ersten Seite seines Werks "Die Entstehung der Arten", habe er begonnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Warum es dann über zwanzig Jahre dauerte, bis er es publizierte, erklären heutige Historiker vor allem mit Angst vor den Reaktionen und... » weiter
Yanoconodon allini

Paläontologie

Noch nicht ganz Ohr

Mit dem Kiefer hören? Eine merkwürdige Vorstellung. Und doch haben Anatomen bereits im 19. Jahrhundert erkannt, dass wir die Existenz unserer Gehörknöchelchen einem umgewandelten Reptilienkiefergelenk verdanken. Ein jetzt entdecktes Fossil bestätigt diese Hypothese - und wirft neue Fragen auf. » weiter
Kaphonigfresser auf einer Protea-Pflanze in Südafrika

Biodiversität

Halber Ansatz

Zehn Prozent: So viel Landesfläche sollte jede Nation der Erde dem Naturschutz vorbehalten. Was nach wenig klingt, überfordert dennoch viele Staaten - da heißt es Prioritäten bei der Gebietsauswahl setzen. Aber welche? » weiter
In einem säugerlosen Land vor unserer Zeit: Haast-Adler jagt Moas

Paläontologie

Unbekannter Ureinwohner

Bevor der erste Mensch seinen Fuß auf neuseeländische Erde setzte, galten die Inseln als säugerloses Reich der Vögel. Nur Fledermäuse waren an Land geduldet - und das angeblich seit Anbeginn der Zeiten. Doch diese Naturgeschichte muss nun wohl umgeschrieben werden. » weiter
Milchtropfen

Genetik

Unter der Sonne Afrikas

Alle Babys auf der Welt sind gleich - zumindest was die Verträglichkeit von Milch betrifft. Nicht so Erwachsene: Nur ein Teil der Weltbevölkerung kann auch nach dem Ende der Kindheit problemlos Milch genießen. Warum das so ist, erscheint jetzt in einem neuen Licht. » weiter
Little Foot

Paläoanthropologie

Jungspund

Drei Millionen Jahre! Nein, sogar vier! Stimmt nicht: Es sind nur zwei! Was wie ein akademischer Streit unter Anthropologen klingt, hat weit reichende Folgen für die Urgeschichte des Menschen: Wenn die Neudatierung des Australopithecus-Fossils "Little Foot" stimmt, scheidet er als... » weiter
CNVs auf menschlichen Chromosomen

Humangenetik

Irgendwie anders

Die Entzifferung des menschlichen Erbguts galt als Durchbruch des Jahres 2001. Seitdem suchen Forscher nach den kleinen Unterschieden von Mensch zu Mensch - und die erweisen sich als größer als gedacht. » weiter
Schädel des Dikika-Kindes

Paläanthropologie

Kind der Vorzeit

Über 3,3 Millionen Jahre lag das Fossil verschüttet in der Wüstenlandschaft von Dikika im heutigen Äthiopien, bis ein internationales Forscherteam erste Knochenteile entdeckte. Jahrelang entfernten die Forscher mühevoll die Erde von den Knochen - und enthüllten so nicht nur den sensationellen Fund... » weiter
Muschelfossil

Meeresbiologie

Alt eingesessen

Als Oasen in einer lebensfeindlichen Wüste zeigen sich die Tiefseequellen, von denen es neben heißen auch kalte Versionen gibt. Bisher galten diese Biotope als evolutionsbiologisch jung. Doch beim näheren Hinschauen offenbart sich eine alt eingesessene Tierwelt. » weiter
HAR1F

Genetik

Der menschliche Faktor

Nachdem das menschliche Erbgut in seiner Gänze bekannt ist, muss es doch zu finden sein: das Gen, das den Mensch zum Menschen macht. Tatsächlich konnte jetzt ein Hauptverdächtiger aufgespürt werden - auch wenn es gar kein "echtes" Gen ist. » weiter
Hemigrapsus sanguineus

Invasive Arten

Evolution in Zeitraffer

Ratten in Neuseeland, Papageien in Europa, Stare in Amerika - der Mensch ist ein Meister im Einschleppen von Arten in fremde Lebensräume - oftmals mit verheerenden Folgen. Ohne natürliche Feinde fallen sie scharenweise über die wehrlosen Einheimischen her. Doch wehren sich auch die Opfern schnell. » weiter

Vererbungslehre

Ein Drittel der US-Amerikaner glaubt nicht an die Evolution

Weniger als die Hälfte aller US-Amerikaner akzeptiert die Darwin'sche Sicht der Evolution des Lebens. In Europa und Japan glauben rund achtzig Prozent der Menschen an diese Theorie. Dies ergaben mehrere Befragungen in insgesamt 37 Ländern im Zeitraum von 1985 bis 2005. Der Studie von John... » weiter
Mittelgrundfink

Evolution

Wider das Großmaul

Wenn zwei sich streiten, freut das oft Dritte. Im Falle zweier konkurrierender Singvogelarten auf Galapagos ist dies ein Forscherpaar: Beim Kampf der Tiere ums Fressen beobachteten sie Evolution in Echtzeit. » weiter
Riesenassel der Tiefsee

Biogeografie

Heimat bist Du großer Zwerge

Seefahrer fürchteten die Tiefsee lange als Hort Furcht erregender Monster, als Heimat von Riesenkraken und Riesenseeschlangen, die komplette Schiffe versenken konnten. Vieles ist Legende. Und doch leben dort unten Tiergiganten, deren Verwandte weiter oben zwergenhaft bleiben. » weiter
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