Themenseite | 07.06.2013

Der tiefe Blick in unser Denkorgan

Hirnforschung

In der Hirnforschung treffen sich Neurobiologie und -physiologie, kognitive Neurowissenschaft und Psychologie - ein Stelldichein verschiedener Disziplinen, das auch dringend geboten ist. Schließlich ist unser Gehirn als Forschungsinhalt derart kompliziert und vielschichtig, dass wir es im Ganzen womöglich nie verstehen oder erklären können.

Dabei ist die boomende Neurowissenschaft durchaus erfolgreich mit der bunten Palette an Methoden, mit der sie unser Denkorgan unter die Lupe nimmt: von Hirnimplantaten und der Tiefenhirnstimulation bis zur Optogenetik, vom Neuroimaging der verschiedenen bildgebenden Verfahren bis zur Analyse einfacher Nervennetze und ihrer Funktion – oder gleich der Simulation ganzer Gehirne.

Auf dieser Sammelseite mit ausgewählten Beiträgen aus Spektrum der Wissenschaft versammeln wir laufend aktuell die dabei gewonnenen Erkenntnisse der Hirnforscher.

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Flippern mit dem Berlin Brain Computer Interface

Mensch-Maschine-Dialog

Die unsichtbare Hand der Gedanken

Flipper spielen ohne Hände: Das Berlin Brain Computer Interface setzt Hirnimpulse unmittelbar in elektronische Aktionen um. Es soll Behinderten das Leben vereinfachen. » weiter
Hirnzelle in 3-D

Hirnforschung

Eine Zelle für die Monroe

Eine Person hat tausend Fassetten - und wir erkennen sie doch immer wieder. Das Hirn behält den Überblick, indem es jeden in seine eigene Zelle steckt. » weiter
MRT-Hirnscans im Durchlicht

Hypnose

Der getäuschte Präcuneus

Wie funktioniert Hypnose? Wissenschaftler suggerierten ihren Probanden, ihr Arm sei bleischwer. Im Scanner zeigte sich, welches Hirnareal darauf hereingefallen war. » weiter
Stress in der Kindheit

Stressforschung

Dauernd unter Strom

In der Entwicklungsphase reagiert das Gehirn besonders anfällig auf chronische Belastungen - selbst vor der Geburt. Spuren lassen sich noch nach Jahrzehnten nachweisen. » weiter
Abakus

Kopfrechnen

Auf die Lösung geschielt

Der Zahlenstrahl taugt nicht nur Grundschullehrern zur Veranschaulichung. Unser Hirn hat selbst ganz ähnliche Vorstellungen: Wenn wir addieren, "schaut" es nach rechts. » weiter
MRT-Hirnscans im Durchlicht

Sprachverarbeitung

Ein Hirn-Duden aus Nervenzellen

Schnell lesen kann nur, wer Wörter mit einem Blick erkennt. Wie das geht, fanden jetzt Forscher heraus: Sie taten ein Hirnareal auf, das für jedes häufig gelesene Wort mit einem eigenen Detektor aufwartet. » weiter
Gehirnscan

Hirnforschung

Der Hirnscanner als Kartenleser

"Wo bin ich hier?" - Im Gehirn weiß das der Hippocampus, denn er erfasst und protokolliert unsere Position im Raum. Jetzt haben ihn Forscher genau abgehört und festgestellt: Wo der Proband glaubt, sich zu befinden, wäre im Prinzip von außen lesbar. » weiter
Kreuz am Wegesrand

Hirnforschung

Der Segen des Glaubens

In gleich zwei aktuellen Studien haben sich Forscher auf die Suche nach Gott begeben - im Hirn ihrer Probanden. Das behandle den Herrn wie einen Menschen, fanden die einen. Und reagiere bei Gläubigen stressresistenter, entdeckten die anderen. » weiter
Einarmiger Bandit

Hirnforschung

Knapp vorbei ist auch gewonnen

Es ist eine raffinierte Funktion mancher Spielautomaten: Bei einer einfachen Niete zeigen sie lieber Ergebnisse, die nur knapp neben dem Jackpot liegen. Was machen diese Beinahetreffer mit dem Hirn des Spielers? » weiter
Gehirnscan

Neurobiologie

Reizbare Jugend

Warum in der Gedächtniszentrale des Gehirns ständig neue Zellen wachsen, ist nach wie vor rätselhaft. Die unreifen und besonders schnell erregbaren Zellen stören doch nur, glaubte man - bis Wissenschaftler per Computersimulation eine neue Aufgabe für sie fanden. » weiter
Fenster zum Hirn

Neurowissenschaft

Die Extraportion Blut

Geistesblitze, Kopfzerbrechen, platonische Liebe und sogar Jogging - kein Problem für das menschliche Gehirn. Damit das alles funktioniert, wird in Akkordarbeit frisches Blut angeliefert - auch dorthin, wo es scheinbar nicht gebraucht wird. » weiter
RCZ und NAc im Gehirn

Hirnforschung

Das Diktat der Masse

Dass uns bei der Frage, wie attraktiv wir ein Gesicht finden, der Massengeschmack subtil beeinflusst, war schon länger bekannt. Neu ist, dass dabei ein gut geöltes Zusammenspiel zweier Hirnregionen zum Tragen kommt: Mit Zuckerbrot und Peitsche bringt es uns soziale Normen bei. » weiter
Hirnaufnahme

Hirnforschung

Mehr als tausend Worte

Bildgebende Verfahren verleiten Teile der Medien und der Forscher zu Aussagen über Gott und die Welt. Doch wozu sind sie eigentlich in der Lage? » weiter
Kim Peek

Inselbegabung

Geheimnisvolle Genialität

Sie können Klavierspielen wie Franz Liszt, aber sich nicht die Schuhe binden - oder Zeichnen wie Leonardo da Vinci, aber kein Hemd zuknöpfen. Inselbegabte haben außerordentlichen Fähigkeiten und gleichzeitig enorme Defizite. Liegen ähnliche Talente in jedem von uns verborgen? » weiter
Notenschlüssel

Hirnforschung

Erkennen Sie die Melodie?

Bachkantate oder Straßenlärm - für manche Menschen spielt das keine Rolle: Melodientaube können mit Musik nichts anfangen - ihr Gehirn aber doch. » weiter
Mit Überraschungen lernt sich´s besser

Hirnforschung

Flüssig denken übt

Für clevere Faulpelze mit ererbt hohem IQ war bislang eines sehr beruhigend: Intelligent ist man entweder oder eben nicht - und daran ändert schweißtreibendes Kopftraining genauso wenig, wie träges Nichtstun schadet. Wenn sich die Schlaumeier da mal nicht irren. » weiter

Hirnforschung

Wo Hirne "rot" sehen

Wem die Namen für Farben fehlen, hat offenbar eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Denn erst wenn Kinder lernen, Farben zu benennen, baut ihre linke Gehirnhälfte das bunte Kategoriensystem der Erwachsenen auf. » weiter
Siesta

Hirnforschung

Schlaf Dich frei!

Jeder weiß es: Regelmäßiger Schlummer ist lebenswichtig - er regeneriert unser Immunsystem, hilft dem Stoffwechsel und der Kreativität und festigt unser Gedächtnis. Wie das funktioniert, weiß niemand genau. Offenbar sind Aufräumarbeiten ein Schlüssel. » weiter
Psychopathia sexualis & Pädophilie-Hirn

Psychologie

Falsch verknüpft

Sie wird gerne mit dem Satz "schlimm, dass es so etwas gibt" abgetan, und auch die Forschung hat sie lange Zeit auf die Warteliste verbannt. Über die Ursachen von Pädophilie ist daher fast nichts bekannt. Sie scheint zwar mit bestimmten Merkmalen - wie IQ und Körperbau - zu korrelieren, doch von... » weiter
Fehler

Hirnforschung

Falsch!

Fehler sind dafür da, um aus ihnen klug zu werden. Doch nicht alle beherzigen diese Weisheit, sondern machen den gleichen Fehler immer wieder. Ein Gen könnte dafür die Ursache sein. » weiter
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