Der Mensch, die "Krone der Schöpfung", sieht sich gern als geistig weit überlegenes Wesen. Doch ein Blick in die Tierwelt offenbart: Auch unsere tierischen Verwandten sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen in der Lage.
Von Affen wusste man es bereits und von Menschen sowieso. Aber auch Nicht-Primaten wie Ratten können die Feinheiten menschlicher Sprachen zielsicher heraushören. » weiter
In Experimenten konnten Kapuzineräffchen schon öfter unter Beweis stellen, dass sie knifflige Probleme mit Hilfe von Werkzeugen lösen können. Für ihre freilebenden Artgenossen sind solche intelligenten Verhaltensweisen eine Selbstverständlichkeit. » weiter
Könnten Affen Handball spielen, dann gäbe es unter ihnen ebenfalls Rechtsaußen, Linksaußen und solche, die beidhändig werfen könnten. Wer auf welcher Position aufliefe, ließe sich auch anhand von Hirnaufnahmen ermitteln. » weiter
Die Taste blinkt, die Belohnung winkt - aber der tierische Testkandidat entscheidet sich für die magere Alternative. Nicht erklärbare Irrationalität, wie sie auch bei Menschen vorkommt? Vielleicht ja. Oder aber einfach nur ein bereits gut gefüllter Magen. » weiter
Bei den hoch sozialen Nacktschnabelhähern legt eine genaue Hackordnung fest, ob sich ein Individuum seinem Gegenüber dominant oder demütig verhält. Diese Rabenvögel wissen sogar, wie sie einem unbekannten Artgenossen begegnen – dank ihrer scharfen Beobachtungs- und Kombinationsgabe. » weiter
Kleinkinder lernen ab dem zweiten Lebensjahr im Schnitt zehn neue Wörter pro Tag. Dabei erfassen sie die Bezeichnungen von den Dingen in ihrer Welt auch, indem sie sich die Namen von unbekannten Gegenständen im Ausschlussverfahren erschließen. Diese Fähigkeit des "Fast Mappings" scheint jedoch... » weiter
Sind Sie schon einmal auf der Straße an einem nach oben starrenden Menschen vorbeigegangen - ohne selbst kurz zur Kontrolle seinem Blick zu folgen? Fällt schwer? Offenbar auch allerlei Tieren. » weiter
Schimpansenweibchen lernen fleißig von ihren Müttern, während sich die männlichen Altersgenossen spielend und schaukelnd vergnügen. Eine Laune der Natur oder verbirgt sich dahinter vielleicht doch ein tieferer biologischer Sinn? » weiter
Wenn jemand wirklich Ellbogen im Leben braucht, dann ein männlicher Pavian - gegen bissige Konkurrenz in der Affen-Hierarchie nach oben zu kommen, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber muss das so sein?
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Im Gegensatz zum menschlichen Verkehrsnetz geht es auf Ameisenstraßen meist recht zügig voran. Denn die krabbelnden Verkehrsteilnehmer wissen rechtzeitig, auf Umleitungen auszuweichen. » weiter
Die gesprochene Sprache gilt als typische Fähigkeit des Menschen, mit der er sich vom Tierreich abgrenzt. Affen haben zwar ein gewisses Sprachverständnis, komplexere Grammatikregeln durchschauen sie jedoch nicht. » weiter
"Haste mal 'nen Euro?", heißt es seit der Währungsumstellung in so mancher Fußgängerzone, und nicht wenige kommen tatsächlich der Bitte des Mitmenschen nach. Doch warum eigentlich? Aus purer Nächstenliebe? Oder weil der aufdringliche Kerl schlicht und einfach nervt? » weiter
Ein zurückgezogenes Leben unter Vermeidung aller Hektik stellt man sich eher lang und friedlich vor - eines in steter Hektik und voller Neuigkeiten wohl eher kurzweilig, aber eben auch schlicht kurz. Alles falsch, zumindest bei Ratten.
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"Wie du mir, so ich dir", heißt es, und auch Affen kennen dieses Gebot: Sie zeigen sich ihren Artgenossen durchaus freigebig - wenn die Handelsbilanz stimmt. » weiter
"Wie bitte? Der da drüben bekommt was viel Besseres für den gleichen Aufwand? Nicht mit mir!" Ein typisch menschlicher Gedanke? Weit gefehlt! Auch Affen beziehen den Gewinn und die dafür notwendige Anstrengung anderer in eigenen Entscheidungen mit ein. » weiter
Die mathematischen Aspekte eines Hundelebens waren bislang kaum erwähnenswert. Wie geometrisch genau Vierbeiner beim Spielen vorgehen, verblüfft daher - nur die nicht, die es schon immer geahnt haben. » weiter
Affen wissen, dass zwei Bananen weniger sind als vier, selbst bevor sie die Früchte verspeist haben. Und ihre Fähigkeit des Zählens wenden sie auch bei der Lösung neuer Aufgaben an. » weiter
Jane Goodall revolutionierte einst die Verhaltensforschung: Sie bewies, dass Schimpansen individuelle Wesen sind, mit Gefühlen und Verstand. Jetzt wirbt sie weltweit für den Schutz der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen. » weiter
Hunde sind geschickter als Menschenaffen, wenn es darum geht, Signale des Menschen richtig zu interpretieren. Wölfe verfügen nicht über diese Fähigkeit, selbst wenn sie von Menschen aufgezogen worden sind. Das Kommunikationstalent geht also offenbar auf die Domestizierung zurück. » weiter
Der Nachtfalter ist gerade beim Frühstück, als seine Antennen plötzlich den betörenden Duft eines Weibchens wahrnehmen. Doch wie kommt er jetzt am besten zum Ziel? » weiter