Themenseite | 12.12.2012

Vom Jäger und Sammler zum Bauern

Neolithische Revolution

Vor etwa 10 000 Jahren entdeckte der Mensch die Landwirtschaft: Er begann, gezielt Getreide und Feldfrüchte anzubauen sowie Tiere zu züchten, damit sie ihm Fleisch, Fell, Wolle und Milch lieferten. Und mit modernen Verfahren kommen Forscher immer mehr Einzelheiten dieser globalen Revolution auf die Spur.

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Milchwirtschaft in der Sahara schon vor 7&nbps;000 Jahren

Neolithikum

Grüne Sahara ermöglichte Milchwirtschaft

Schon vor 7000 Jahren verarbeiteten Menschen Milch in der Sahara. Das deuten Quarkreste an alten Keramikscherben an. » weiter
Südeuropäische Migranten brachten Ackerbau nach Skandinavien

Neolithische Revolution

Südeuropäische Migranten brachten Ackerbau nach Skandinavien

Genetische Tests lassen vermuten: Die ersten Bauern reisten quer durch Europa und verbreiteten dabei das Wissen um die Landwirtschaft. » weiter
Eine sitzende Frau aus Çatal Höyük

Neolithikum

Wild gemischte Jungsteinzeitsippen

In der Steinzeitsiedlung Çatal Hüyük hatte jedes Haus einen eigenen Friedhof für seine Bewohner. Das erlaubt Einblick in die einst überraschend wilden Familienverhältnisse. » weiter
Getreide

Neolithische Revolution

Ackern, ohne satt zu werden

Welche Vorteile die Menschen durch Ackerbau hatten, scheint auf der Hand zu liegen: Die neue Technik machte schneller satt. Stimmt aber nicht, hat ein Forscher nachgerechnet. » weiter
Neolithische Revolution

Neolithische Revolution

Frühe Bauern fanden mehr Frauen

Eine Agrarrevolution hatte Europa einst in die Jungsteinzeit katapultiert - und nebenbei wohl dafür gesorgt, dass Frauen kenntnisreiche Immigranten bevorzugten. » weiter
Getreidespeicher aus der Jungsteinzeit

Frühe Jungsteinzeit

Reiche Ernte ohne Säen

Bevor die Menschen sich durch Ackerbau neue Nahrungsquellen erschlossen, verfeinerten sie die Nutzung der alten - so gut, dass sie eigene Gebäude für die Ernte brauchten. » weiter
Kuheuter

Neolithische Revolution

Milchprodukte schon vor 8000 Jahren

Schon kurz nachdem sich die Jäger und Sammler Anatoliens niederließen und begannen, Schafe, Ziegen und vor allem Kühe zu züchten, wurden sie offenbar auch zu Milchtrinkern. Davon zeugen jedenfalls Keramikscherben aus dem 7. bis 5. Jahrtausend v. Chr. An ihnen konnten Forscher Reste... » weiter
Istanbul am Bosporus

Neolithische Revolution

Hinter uns die Sintflut

Vor etwa rund zehntausend Jahren revolutionierte sich die Welt: Aus Jägern und Sammlern wurden Landwirte - und sie legten damit den Grundstein für den anschließenden Siegeszug der menschlichen Zivilisation. Eine Naturkatastrophe könnte diesen Wandel beschleunigt haben. » weiter
Reisterassen

Agrargeschichte

Frühreis

Über die Hälfte der Menschheit lebt von ihm: Reis gehört heute zu den wichtigsten Kulturpflanzen der Erde und blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück. Zu Beginn des Neolithikums betraten chinesische Bauern mit ihren ersten Reisfeldern Neuland - mit hoch ausgeklügelten Methoden. » weiter
Hausschwein

Domestikation

Ahnenreihe des Hausschweins in Europa enthüllt

Englische Wissenschaftler haben das Rätsel um die Herkunft des europäischen Hausschweins gelöst. Demnach waren die ersten domestizierten Schweine aus dem Nahen Osten vor rund 7500 Jahren eingeführt worden und nach und nach bis Westeuropa gelangt. Später wurden sie dann aber ihrerseits von... » weiter
Weizen

Agrargeschichte

Revolution in Zeitlupe

Weltweit und unabhängig voneinander haben die einstigen Jäger und Sammler die Vorteile der sesshaften Lebensweise entdeckt, sich Pflanzen herangezüchtet, um ihre Kornspeicher zu füllen, und Tiere als Fleisch-, Haut- und Milchlieferanten. Lange Zeit glaubten Wissenschaftler an einen verblüffend... » weiter
Mais

Neolithische Revolution

Maisanbau bereits vor 8000 Jahren

Pollenanalysen aus der mexikanischen Balsassenke legen nahe, dass die lokale Bevölkerung bereits vor mindestens 8000 bis 9000 Jahren Mais angebaut hat. Vorherige Studienergebnisse kamen bislang nur auf ein Alter von 6200 bis 5400 Jahren vor heute. Neben Maispollen sortierten die... » weiter
Gerste

Agrargeschichte

Gerste wurde zweimal domestiziert

Während der so genannten Neolithischen Revolution vor rund 8500 Jahren wurde die Gerste (Hordeum vulgare) offensichtlich zweimal unabhängig voneinander erfolgreich domestiziert: im Nahen Osten - dem Fruchtbaren Halbmond - sowie in Zentralasien. Mit ihren genetischen Untersuchungen... » weiter
Eine sitzende Frau aus Çatal Höyük

Jungsteinzeit

Evolution und Revolution

Monumentale Großbauten, komplexe Gesellschaftssysteme und feinste Handwerksarbeiten - dass die Menschen an der Schwelle zu einer der wichtigsten kulturellen Revolutionen längst keine unterentwickelten Barbaren mehr waren, zeigt die Karlsruher Ausstellung "Vor 12 000 Jahren in Anatolien - Die... » weiter
Neun Steinzeitfeigen

Agrargeschichte

Waren Feigen die ersten Nutzpflanzen?

Feigenbäume bildeten womöglich die erste richtige landwirtschaftliche Kulturpflanze der Menschheit: Ihre Domestizierung fand anscheinend schon vor etwa 11 400 Jahren im Nahen Osten statt und damit etwa tausend Jahre früher als die von Weizen, Gerste oder Hülsenfrüchten. Mit ihren... » weiter
Phytolith einer Pfeilwurzart

Archäologie

In den Krümeln gesucht

Mit dem Anbau von Mais begann die neolithischen Revolution in Mittelamerika. Zahlreiche Funde in Mexiko zeugen davon. Nun gibt es auch 4000 Jahre alte Spuren aus den peruanischen Anden - Tausende von Kilometern weiter südlich. » weiter

Paläoethnologie

Ein Subkontinent für sich

Indien ist etwas Besonderes - geologisch, biologisch und kulturell. Doch auch anthropologisch könnte Südasien etwas ganz Eigenes sein: Ackerbaulich versierte Zuwanderer wurden dort zwar kopiert, sie durften sich aber nicht in den Genpool einbringen. » weiter
Steinzeitschädel

Anthropologie

Kopfsache

Ahnenforschung ist ein schwieriges Feld - erst recht, wenn es sich um die steinzeitlichen Wurzeln der modernen Europäer handelt. Sind wir in unserem tiefsten Inneren nun Nachfahren von Jägern, Bauern oder doch von beiden? Eine neue Ahnentafel gibt Auskunft. » weiter
Steinzeitschädel

Urgeschichte

Die Macht der Idee

Vor 12 000 Jahren fegten die ersten Bauern das Ancien Régime der Jäger und Sammler im Vorderen Orient beiseite. Ein paar tausend Jahre später drang die revolutionäre Idee nach Europa vor. Setzten sich mit dem umwälzenden Know-How auch die Revolutionäre durch? » weiter

Agrargeschichte

Weizen war in China bereits sehr früh bekannt

Chinesische Bauern pflanzten bereits 2400 bis 2000 v. Chr. Weizen an. Zusammen mit den Erträgen von Reis und Hirse ermöglichte dieses Getreide zur damaligen Zeit anscheinend das starke Wachstum von Städten bei Liangchengzhen in der Provinz Shandong im Norden des Landes. Damit... » weiter
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