Kleinkinder machen's mit links: Die menschliche Sprache gehört wohl zu den herausragendsten Eigenschaften des Homo sapiens. Die neuesten Erkenntnisse zur Biologie des gesprochenen und des geschriebenen Worts sind hier für Sie zusammengestellt.
Kleine Kinder lernen wie nebenbei die korrekte Grammatik ihrer Muttersprache. Welche Hinweise sie dafür nutzen, zeigt eine Studie an zweisprachig aufwachsenden Babys. » weiter
Die für das Sprechen typischen Mundbewegungen könnten sich aus dem äffischen "Lippenschmatzen" entwickelt haben. Dafür liefern Forscher nun neue Belege. » weiter
Anhand der Weihnachtsreden der Queen bewies ein Forscher, wie sich Sprache innerhalb eines Lebens verändert: Sie passt sich an. Das geschieht aber nicht immer freiwillig. » weiter
Chinesische Schrift verarbeitet das Hirn anders als Deutsch, hatten Studien gezeigt. Stimmt gar nicht, sagen jetzt Forscher: Der Effekt lässt sich leicht zum Verschwinden bringen. » weiter
"Kanarienvögel der Meere" nannten Seefahrer die weißen Beluga-Wale. Wie Forscher nun demonstrierten, wäre auch die Bezeichnung "Meeres-Papageien" durchaus zutreffend. » weiter
Der gemeinsame Vorfahr aller indoeuropäischen Sprachen wurde wohl in Anatolien gesprochen. Das machen jetzt umfangreiche Simulationen der Sprachausbreitung eindrücklich klar. » weiter
Bei einer englischen Familie sind Forscher auf eine erbliche Sprachstörung gestoßen. Sie könnte sich womöglich auf ein einzelnes, sprachspezifisches Gen zurückführen lassen. » weiter
Kleinkinder lernen durch Interaktion mit einem Erwachsenen, was ein Wort ist und was nicht. Wie dies funktioniert, haben Forscher nun mit einem Roboter nachvollzogen. » weiter
In manchen Ländern häufen sich Sprachen, in anderen herrscht nur eine vor. Dafür wollen Forscher nun eine ungewöhnliche Erklärung gefunden haben. » weiter
Krieg, Gewalt, Unglück: Die Übersetzung negativer fremdsprachiger Worte in die Muttersprache blendet das Gehirn scheinbar aus - vermutlich um seelische Belastung zu vermeiden.
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Ein kleines Volk in Papua-Neuguinea hat eine eigentümliche Art, über Zeit zu nachzudenken: Für die Yupno liegt Zukünftiges hangaufwärts und die Vergangenheit schräg unten im Tal. » weiter
Weltweit weisen Farbnamen eine Eigentümlichkeit auf, über deren Ursachen bisher nur spekuliert werden konnte. Nun wollen Forscher mit einer Simulation eine Antwort gefunden haben. » weiter
Nach Wochen des Trainings sind Paviane zu einer rudimentären Form des Lesens fähig. Bei unserer Fähigkeit zum Entziffern scheint es sich demnach um ein altes Programm zu handeln. » weiter
Für die Entzifferung der Hieroglyphen mussten zwei Persönlichkeiten kooperieren, die unterschiedlicher nicht sein konnten: Welchem von ihnen gebührt heute Ruhm und Ehre? » weiter
Menschen leben in unterschiedlichen Kulturen und sprechen die verschiedensten Sprachen. Ihre Strukturen prägen in ungeahntem Ausmaß die Art, wie wir die Welt wahrnehmen. » weiter
Aus der Gehirnaktivität haben Wissenschaftler herausgelesen, was ein Proband gerade hört. Die Rekonstruktion klappt bereits jetzt so gut, dass man einzelne Wörter versteht. » weiter