Themenseite | 09.04.2013

Kommunikation bei Mensch und Tier

Sprache

Kleinkinder machen's mit links: Die menschliche Sprache gehört wohl zu den herausragendsten Eigenschaften des Homo sapiens. Die neuesten Erkenntnisse zur Biologie des gesprochenen und des geschriebenen Worts sind hier für Sie zusammengestellt.

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Der erste Schritt

Die gesprochene Sprache unterscheidet den Menschen vom Tier. Doch bereits Schimpansen haben hierfür den ersten anatomischen Schritt vollzogen. » weiter

Verlorene Worte

Das drohende Artensterben unter Tieren und Pflanzen sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Auf weitaus leiseren Sohlen verliert die Welt gerade noch einen anderen Schatz: ihre Vielfalt an Sprachen. » weiter
Ziegelmauer

Sprachlos

Autistische Kinder scheinen von einer Mauer umgeben, die eine Kommunikation nach außen fast unmöglich macht. Dabei hören die Kinder völlig normal und nehmen auch Sprache durchaus wahr. Die "Mauer" liegt vielmehr in tieferen Schichten des Gehirns verborgen. » weiter

Altes Schnalzen

Die Buschmänner des südlichen Afrikas sind bekannt für die charakteristischen Schnalzlaute ihrer Sprache. Die Hadzabe, ein ostafrikanisches Volk, benutzen ähnliche Elemente. Handelt es sich um alte Verwandte? » weiter
Worthäufigkeiten klein

Viel sagen mit wenig Worten

Vor gut fünfzig Jahren vermutete ein Linguist, dass die Häufigkeiten, mit denen Worte in der Sprache auftauchen, geprägt sind von einem Kompromiss zwischen Zuhörer und Sprecher. Nun machten sich zwei Forscher daran, diesen statistischen Zusammenhang zu beweisen. » weiter

Der Sitz der Verben

Verben und Substantive entstehen beide im Kopf, doch an völlig unterschiedlichen Orten. » weiter

Mehr als Mundgymnastik

Die ersten Silben aus einem Kindermund erinnern noch sehr an spielerisches Trainieren der Mundmuskulatur. Doch offenbar steckt dahinter mehr als nur eine motorische Übung. » weiter

Sprachliche Feinheiten

Schimpansen können es nicht, Orang-Utans können es nicht, und Mäuse können es auch nicht: Sprechen. Dabei brachten offenbar nur winzige Veränderungen in einem allen gemeinsamen Protein den Menschen ihre Sprache. » weiter

Aus dem Takt

Warum fällt es manchen Kindern so schwer, Lesen und Schreiben zu lernen? Eine Ursache für Legasthenie könnte in einer gestörten Wahrnehmung für die Sprachrhythmik liegen. » weiter

Kleine Wortwelt

Die Welt ist klein. Das gilt offenbar nicht nur für Bekanntschaften, sondern auch für Worte. » weiter
Hauskatze Tortie

Betont verständlich

Man kennt seine Pappenheimer: Feinste Nuancen in Tonfall und Lautstärke signalisieren den Inhalt der Botschaft genau, sei es ein schreiendes Baby, ein bellender Hund oder eine maunzende Katze. Kommunikation ohne wirkliche Sprache - einfach, aber effektiv. » weiter

Es fehlen die Worte

Auch wenn die Mutter sich noch gut an das entzückende Kleidchen zum zweiten Geburtstag erinnert, man selbst muss bei der Erzählung leider passen. Über der frühesten Kindheit liegt ein Nebel, den nur wenige Menschen durchdringen können. Doch die Erinnerungen sind da - es gelingt uns offenbar nur wie... » weiter

Früh angelegtes Sprachtalent

Haben Sie Probleme, fremde Sprachen zu erlernen, egal wieviel Mühe Sie sich auch geben, Ihre Nachbarin aber spricht sieben Sprachen fließend? Seien Sie nicht traurig, jetzt können Sie daran auch nicht mehr viel ändern, denn das spätere Sprachvermögen wird bereits während der frühen... » weiter

Naturwissenschaft der Sprache

Die Sprachwissenschaft wird gemeinhin als Domäne der Geisteswissenschaften betrachtet. Doch auch die Naturwissenschaftler haben interessante Impulse zu diesem Themengebiet geleistet. So analysieren etwa Physiker lebendige Sprachen mit statistischen Methoden, und Biologen sind mit molekularen... » weiter

Kein Sprachenwirrwarr im Hirn

Wer denkt beim Vokabeln büffeln nicht voller Neid an Menschen, die zweisprachig aufgewachsen sind - und damit von der Wiege an doppelten Unterricht erhielten. Die beiden Wörterbücher in ihrem Kopf halten sie dabei in der Regel gut auseinander. Wie ihnen das wohl gelingt, zeigten nun Experimente und... » weiter

Vielleicht doch nicht so kritisch?

Sprachen lernen ist ein Kinderspiel - später wird es meist schwierig. Wer nicht gerade das Glück hatte, zweisprachig aufzuwachsen, erlernt nur noch mit viel Mühe und Geduld eine zweite Sprache. Sobald eine kritische Phase während der Kindheit abgelaufen ist, können Fremdsprachen nicht mehr wie die... » weiter

Zur Sprache kommen

Tagtäglich artikulieren wir mithilfe unsere Sprachmuskeln - insbesondere der Lippen und der Zunge - unzählige einzelne Buchstaben, die sich zu sinngebenden Wörtern aneinanderreihen. Ein bestimmtes Zentrum in unserem Gehirn, das Broca-Areal, trägt entscheidend dazu bei, dass wir unseren Mitmenschen... » weiter

Ein Gen für Grammatik?

Die Sprache unterscheidet den Menschen vom Tier - dieser Unterschied sollte sich auch in seinem Genom widerspiegeln. Doch ein "Grammatikgen" konnte die Wissenschaft bisher noch nicht finden. Jetzt entdeckten Forscher im menschlichen Erbgut immerhin ein Gen, dessen Mutation das Erlernen der Sprache... » weiter

Der Schaltplan der Sprache

Die Sprache unterscheidet den Menschen vom Tier. Dieser Unterschied muss sich auch im Bauplan des Gehirns widerspiegeln, ein Affenhirn sieht äußerlich jedoch nicht wesentlich anders aus als ein menschliches. Dringt man jedoch tiefer in die Hirnanatomie ein, dann offenbaren sich die Unterschiede:... » weiter

Hände hoch

Völlig entzückt lauschen wohl alle Eltern dem ersten Wort ihres Nachwuchses - egal ob es "Mama", "Papa" oder vielleicht "Auto" lautet. Doch bevor die Kleinsten Worte formen können, erfassen sie bereits im zarten Alter von sieben Monaten die spezielle Rhythmik der Sprache. » weiter
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