Themenseite | 09.04.2013

Kommunikation bei Mensch und Tier

Sprache

Kleinkinder machen's mit links: Die menschliche Sprache gehört wohl zu den herausragendsten Eigenschaften des Homo sapiens. Die neuesten Erkenntnisse zur Biologie des gesprochenen und des geschriebenen Worts sind hier für Sie zusammengestellt.

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Gitarre

Sinne

Geschulte Ohren

In manchen Sprachen macht der Ton die Bedeutung - genau hinhören ist daher ebenso wichtig wie die richtige betonte Aussprache. Wer derart geschult wird im Klang hinter den Worten, sollte sich auch besser zurechtfinden in der Welt der Musik - oder nicht? » weiter

Hirnforschung

Viele Wege

Nicht nur Rom lässt sich bekannterweise auf vielen Wegen erreichen. Auch bei mathematischen Knobeleien gibt es unterschiedliche Lösungsstrategien - an denen unterschiedliche Hirnareale beteiligt sind. » weiter
Insula

Hirnforschung

Ein ergiebiges Eiland

Haben Sie sich auch in der Schule mühsam mit Fremdsprachen herumgeplagt? Vielleicht lag es daran, dass bei Ihnen eine bestimmte Hirnregion, die Insula, im Vergleich zu beneidenswerten Sprachgenies nicht effektiv genug arbeitet. » weiter
Kinder in Nicaragua

Sprachevolution

Mit fliegenden Händen

Wir alle reden mit Händen und Füßen - zumindest ein bisschen. In Südamerika setzen gehörlose Kinder untereinander seit etwa 25 Jahren fast ganz auf diese Kommunikation. Ohne dass ihnen Erwachsene reinreden, haben sie eine zunehmende komplexere Gebärdensprache erschaffen, die von selbst... » weiter
Hörtest

Neurobiologie

Musik lieber links

"Auf dem Ohr hör' ich schlecht" - der Spruch ist gar nicht so falsch, reagiert unser rechtes Ohr auf Sprache doch deutlich aktiver als das linke, und bei Musik ist es umgekehrt. Eine Eigenheit, die wir im Säuglingsalter lernen. Doch die Grundlagen sind schon gelegt. » weiter
Legastheniker

Legasthenie

Chinesen lesen anders

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Kinder, die Schwierigkeiten mit Lesen und Schreiben haben, sind nicht dümmer als ihre Altersgenossen; bei ihnen arbeiten bestimmte Hirnregionen anders. Und diese veränderten Hirnaktivitäten sollten bei allen Legasthenikern ähnlich auftreten. Auch in China? » weiter
Pirahã

Sprachwissenschaften

Zahllose Belege

Ist etwas denkbar, wofür die Sprache keinen Begriff hat? Oder bleibt unser Geist gefangen in unserer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit? Seit einem halben Jahrhundert streiten sich die Linguisten über diese Frage. Ein kleiner Volksstamm im amazonischen Regenwald, der ohne Zahlenbegriffe lebt, könnte... » weiter
Babygesicht

Sprachentwicklung

Erst denken, dann sprechen

Entzückt klatschen stolze Eltern in die Hände, beim ersten halbwegs erkennbaren „Mama, Papa, Ball“ des kleinen Lieblings. Dabei beginnt der Nachwuchs vielleicht gerade in diesem Augenblick etwas zu verlieren, für das Erwachsenen längst die Worte fehlen. » weiter
Niederländischer Zug

Dichtung und Wahrheit

Wer den Wahrheitsgehalt einer Aussage einschätzen will, muss diese zunächst verstehen. Das Gehirn sollte also Bedeutung und Richtigkeit eines Satzes nacheinander überprüfen - tut es aber nicht. » weiter
Melodische Botschaft

Melodische Botschaft

Musik ist etwas fürs Gemüt, als Übertragungsmedium für konkrete Botschaften eignet sie sich weniger. Oder etwa doch? » weiter
Coo-Ruf

Lauschen mit links

Sprache verarbeitet unser Großhirn mit links - die rechte Hirnhälfte übernimmt dabei den kleineren Part. Diese Asymmetrie des Gehirns ist jedoch nicht typisch menschlich: Auch Rhesusaffen haben eine Vorliebe für links - wenn sie dem Geschrei ihrer Artgenossen lauschen. » weiter
Saguinus oedipus

Kein Verständnis

Die gesprochene Sprache gilt als typische Fähigkeit des Menschen, mit der er sich vom Tierreich abgrenzt. Affen haben zwar ein gewisses Sprachverständnis, komplexere Grammatikregeln durchschauen sie jedoch nicht. » weiter
Sprachenstammbaum

Friedliche Invasion

Wer brachte uns unsere Sprache: Krieger aus Zentralasien oder Bauern aus Anatolien? Bisher vertraten etliche Sprachwissenschaftler die militante Variante, doch jetzt mehren sich Hinweise für die friedliche Version. » weiter

Alle mal herhören!

Nicht nur das Lesen fällt legasthenischen Kindern schwer. Auch bei der Unterscheidung von ähnlich klingenden Silben wird es problematisch - und im Gehirn kommt es dabei an ungeahnter Stelle zu Aktivitätsstürmen. » weiter
Mit links

Mit links

Die Verarbeitung von Sprache findet hauptsächlich in unserer linken Hirnhälfte statt. Gibt es diese Asymmetrie des Großhirns auch schon bei Neugeborenen? » weiter
Chinesischunterricht

Konserven taugen nichts

Nach einem Jahr ist alles zu spät. Bis zu diesem Alter erfassen Kleinkinder problemlos die typischen Charakteristika von Sprachen - doch nur von lebenden Vorbildern. » weiter
Farbe

Farbe bekennen

Das Spektrum des sichtbaren Lichtes zeigt einen kontinuierlichen Farbverlauf - und dennoch ordnen wir ihm diskrete Farben zu. Gelten diese Farbbezeichnungen universell für alle Sprachen? » weiter
Gallisch-römischer Kalender

Sprachverwandtschaften

Die menschliche Sprachenvielfalt und die natürliche Biodiversität entstanden durch ein gemeinsames Grundprinzip: Evolution. Dies nutzten Forscher, um die Geheimnisse der keltischen Sprache von einem neuen Standpunkt aus zu analysieren - und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. » weiter

Sitzt hier die Grammatik?

Mögen Sprachen auch noch so verschieden sein, sie haben einer These zufolge alle eine Art Universalgrammatik, eine tiefere Struktur, nach der Worte zu Sätzen angeordnet werden. Unser Gehirn lässt sich da nichts vormachen: Bei unsinnigen Regeln aktiviert es andere Bereiche. » weiter
Zärtliche Zuwendungen

Fürs Lernen ein Lächeln

Durch schlichtes Nachplappern erlernen Kleinkinder ihre Muttersprache. Nur durch Nachplappern? Oder beeinflussen die Eltern den Lernerfolg ihrer Schützlinge auch durch ihr Verhalten? » weiter
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