Themenseite | 10.01.2013

Die feuerspeienden Berge

Vulkane

Die eruptive Gewalt der feuerspeienden Berge zeugt von einer ungebrochenen Dynamik der Erde. Doch Vulkane verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sie bieten auch faszinierende Einblicke in das Innenleben unseres Planeten.

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Vulkan White Island

Geologie

Feurige Gasbremse

Es dauerte 300 Millionen Jahre, bis die Erfindung der Sauerstoff freisetzenden Fotosynthese die Erdatmosphäre anhaltend veränderte. Noch immer rätseln Geowissenschaftler, warum sich der Prozess so verzögerte. Bremsten reduzierende Gase aus Vulkanen? » weiter
Lavaausbruch

Vulkanismus

Explosive Entmischung

Leuchtturm des Mittelmeers - so bezeichneten Seefahrer der Antike den Stromboli. Seine regelmäßigen und harmlosen glutroten Ausbrüche wiesen ihnen schon von weitem den Weg zu den äolischen Inseln und Sizilien. Doch der Feuerberg kann auch ganz anders: Wann und warum er besonders heftig eruptiert,... » weiter
Olivinkristall mit eingeschlossenen Gasblasen

Geologie

Schubweise

Eine feste Kruste umhüllt unseren Planeten, doch brodeln darunter noch immer flüssige Gesteinsmassen, die sich vor allem in Erinnerung bringen, wenn sie explosiv zu Tage treten. Können sie heute noch erzählen, wie die Erde im Laufe der Jahrmilliarden zu ihrer dünnen Haut kam? » weiter
Mount St. Augustine

Geophysik

Schmutziges Gewitter

Beben, Gluten, Ascheregen und giftige Gase - so gefährlich Vulkaneruptionen auch sein mögen, so beeindruckend sind sie meist. Ein bislang eher rätselhaftes Phänomen, könnte nun ein wenig aufgeklärt worden sein: warum Blitze bei einem Ausbruch so häufig den Gipfel umleuchten. » weiter
Hubschrauber vor "Flosse" im Mount St. Helens-Krater

Vulkanologie

Initialzündung

Einmal im Jahr beschwört ein javanischer Priester den Vulkan Merapi, er möge doch den Menschen seiner Umgebung gewogen bleiben und sie nicht mit zornigen Eruptionen heimsuchen. Vulkanforschern ist Spiritualität jedoch zu wenig der Vorsorgearbeit - neue Gesteinsproben vom Mount St. Helens... » weiter
Lavaausbruch

Tektonik

Begegnung der vierten Art

Vom Ätna bis zum Vesuv, vom Mauna Loa bis zum Merapi: Feuerberge faszinieren die Menschheit seit Anbeginn der Zeiten. Doch selbst heute noch deckt die Wissenschaft überraschende Neuigkeiten zu Vulkanen auf. » weiter

Erdbebenforschung

Erdbeben können Vulkanausbrüche auslösen

Wenn die Erde bebt, lösen sich Spannungen in der Erdkruste. Die damit verbundene Druckentlastung kann vulkanische Magmen leichter aufsteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kamen Thomas Walter und Falk Amelung von der Universität Miami, nachdem sie in Aufzeichnungen zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben... » weiter
Verschütteter der Avellino-Eruption am Vesuv

Naturkatastrophen

Tod und Verderben am Vesuv

"Schon war es anderswo Tag, dort war Nacht, schwärzer und dichter als alle Nächte." Mit diesen Worten schildert Plinius der Jüngere die letzten Stunden seines Oheims Plinius der Ältere, der sich während des Untergangs von Pompeji todesmutig in die Evakuierung der Stadt stürzte. Dieser Ausbruch des... » weiter
Old Faithful im Yellowstone

Supervulkane

Der Topf brodelt

Gegen sie wirken Feuerberge wie der Vesuv, der Mount St. Helens, der Fujiyama oder gar der Ätna wie harmlose Lagerfeuer. Denn brechen Supervulkane einmal aus, stürzen sie die ganze Erde und ihre Lebewesen immer in große Schwierigkeiten - die Menschheit starb deshalb einst fast aus. Jetzt rührt sich... » weiter

Klima

Vulkanausbrüche beeinflussen Meeresspiegel

Der Ausbruch des Pinatubo im Juni 1991 senkte die Meeresspiegel weltweit binnen eines Jahres um etwa fünf Millimeter. Denn in Folge der dadurch ausgelösten Abkühlung des Klimas waren auch die Temperaturen der Ozeane gesunken - und kühleres Wasser nimmt weniger Raum ein als warmes. Es dauerte... » weiter
Lavaausbruch

Vulkanologie

Sendboten der Apokalypse

"Wie ein zorniger Riese erwachte der Vesuv nach tausendjährigem Schlaf brüllend zum Leben", so beschreibt Plinius der Jüngere den verheerenden Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus, der Pompeji verwüstete. Nur vereinzelt könnten Bewohner dem Desaster entkommen sein. » weiter
Mount St. Helens

Vulkane

Unkraut vergeht nicht

Vor einem Vierteljahrhundert spuckte der Mount St. Helens Schutt und Asche, verdunkelte den Himmel und begrub Pflanzen und Tiere, Häuser und Straßen unter Geröll, Schlamm und Staub. Sind auch die Spuren heute noch zu sehen, zeigt sich viel eindrücklicher: Weidenröschen, Taschenratte und Co lassen... » weiter
Mount St. Helens

Vulkane

Tiefe der Magmakammer bestimmte Eruptionsstärke beim Mount St. Helens

Anhand der Konzentrationen von Wasser, Lithium und dem kurzlebigen radioaktiven Blei-Isotop 210Pb in Lava-Ablagerungen stellten Forscher fest, dass der erste, heftige Ausbruch des Mount St. Helens im Jahr 1980 vor allem aus einer tiefen Magmakammer gespeist wurde, während das Material der... » weiter

Chemische Evolution

Ist Vulkangas der Schlüssel zum Leben?

Ein aus Vulkanen ausströmendes Gas, das Carbonylsulfid (COS), ist in der Lage, einfache Aminosäuren miteinander zu verknüpfen. Für das Team von Luke Leman vom Scripps Research Institute in La Jolla könnte diese Reaktion das lange vermisste Bindeglied sein, das zwischen der Entstehung einfacher... » weiter
Genau umgekehrt

Genau umgekehrt

Bisher schien klar: Die perlschnurartig aufgereihten Vulkane Hawaiis entstanden, weil die Pazifische Platte über einen ortsfesten Magmenaufstieg gleitet. Doch in Wahrheit wird genau andersherum ein Schuh draus. » weiter
Ätna II

Ätna

Er gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt, und dennoch macht er selten von sich reden. So wie jetzt. Doch Grund zu ernsthafter Sorge gibt es in aller Regel nicht, denn der größte Vulkan Europas gehört auch zu den harmlosesten der Welt. » weiter

Abgeschreckt

Entlang der mittelozeanischen Rücken fließt ständig Lava aus und entlässt, einer geöffneten Sprudelflasche gleich, große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid. Mithilfe eines Tricks können Forscher nun bestimmen, wieviel Kohlendioxid auf diese Weise in die Atmosphäre gelangt. » weiter

Kein Tiefgang

Vulkane sind nichts anderes als Transportleitungen zwischen der Erdoberfläche und dem darunter liegenden Erdmantel. Und so dienten sie einem Forschungsteam, aus der Zusammensetzung vulkanischer Gase abzuleiten, wie tief hinunter Stickstoff durch Kontinentalbewegungen gelangen kann. » weiter

Auf dem heißen Stuhl

Der Vulkanismus in der Eifel ist nicht erloschen, darüber sind sich alle Fachleute einig. Ein Grund zur Sorge besteht derzeit allerdings nicht. » weiter

Vulkanseen: Offene Bücher der Klimageschichte

In den Kraterseen erloschener Vulkane finden sich einzigartige Archive des vergangenen Klimas. Infolge besonderer Umstände lagern sich die Sedimente hier besonders gleichmäßig ab. Für die Klimaforscher sind die jahreszeitlichen Schichten wie die Seiten eines Buches. » weiter
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