b) Palast von Knossos
c) Zeusstandbild von Olympia
d) Pharos von Alexandria
e) Mausoleum von Halikarnassos
Während die Zahl der Bauwerke von Anfang an auf Sieben festgelegt war, wechselte jedoch die Auswahl der Objekte von Quelle zu Quelle. In einem kurzen Gedicht, bei dem sich Historiker noch nicht entscheiden konnten, ob sie es Antipatros von Sidon oder Antipatros von Thessalonike zuschreiben, fehlt so zum Beispiel der Leuchtturm von Alexandria. Dafür nennt der Dichter die Stadtmauern von Babylon, deren Breite einst ausgereicht haben soll, um einem Streitwagen Platz zu bieten.
Auch während des Römischen Reiches wurde immer wieder an der Auflistung gefeilt - je nachdem, wie es den Autoren in den Kram passte. Das Kolloseum in Rom, die Arche Noah und der Tempel Salomos waren dabei nur einige der Vorschläge.
In der Renaissance hat man sich schließlich auf eine wiederentdeckte Liste geeinigt, welche die folgenden Weltwunder enthält:
Der Palast von Knossos war zwar sicherlich ein imposanter Bau, schaffte es jedoch nicht auf die Liste der Sieben Weltwunder. Doch immerhin ging er in die griechische Sagenwelt ein, als das Gebäude, in dessen verschachtelten Gängen und Fluchten einst der Minotaurus - ein Wesen halb Mensch, halb Stier - gehaust haben soll.