Wissenschaftlerporträt
Ein Physiker mit Fernwirkung
Anton Zeilinger jongliert mit den Rätseln der Quantenwelt. Er lässt Makromoleküle interferieren, erzeugt verschränkte Photonen und überträgt damit Quantendaten kilometerweit.
Als geschichtsträchtig erwies sich mein Besuch in Wien auch in einem engeren, biografischen Sinn. Wie sich im Gespräch herausstellte, studierte Zeilinger nicht nur am selben Institut, sondern hatte davor auch dasselbe Gymnasium besucht, und dort hatte uns derselbe Physiklehrer für die Naturforschung begeistert. Während es mich jedoch im späteren Leben in Richtung Strudlhofstiege zog, zu Literatur und Publizistik, konzentrierte sich Zeilinger beharrlich und äußerst erfolgreich auf eine Serie raffinierter Experimente zu Grundfragen der Quantenphysik, die weltweit Aufsehen erregt haben.
Die prinzipielle Originalität seiner Arbeiten besteht – abgesehen von ihrer handwerklichen Raffinesse – darin, dass


Michael Springer, der die Fragen
stellte, ist Wissenschaftsredakteur
und freier Mitarbeiter bei Spektrum
der Wissenschaft.
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