Wissenschaftsgeschichte
Die Kunst, Leibniz herauszugeben
Es gibt kaum eine Wissenschaft, die ihm nicht entscheidende Anstöße, Fortschritte und Impulse verdankt. Dabei hat Gottfried Wilhelm Leibniz, der vielleicht letzte Universalgelehrte Europas, zu Lebzeiten nur wenig publiziert. Und selbst knapp drei Jahrhunderte nach seinem Tod ist der Nachlass noch immer nicht vollständig erschienen.
Da nimmt es nicht mehr wunder, dass Diderot 1758, mehr als 40 Jahre nach Leibniz’ und ein Jahr nach Fontenelles Tod, erstaunt und verärgert feststellte: "Es hat vielleicht nie ein Mensch so viel gelesen, so viel studiert, mehr nachgedacht, mehr geschrieben als Leibniz. Es ist erstaunlich, dass Deutschland, dem dieser Mann allein so viel Ehre macht wie Platon, Aristoteles und Archimedes ihrem Heimatland zusammen, noch nicht das gesammelt hat, was aus seiner Feder hervorgekommen ist."
Kein Zweifel: Hätte Deutschland wie Paris ein Panthéon mit der Aufschrift "Aux grands hommes – La patrie reconnaissante" (Für die bedeutenden Männer – Das dankbare Vaterland), dann müsste auch Leibniz dort seine letzte Ruhestätte haben


Eberhard Knobloch studierte an der Freien sowie
der Technischen Universität Berlin Mathematik,
Klassische Philologie und Geschichte der exakten
Wissenschaften und der Technik. Von 1976 bis
2008 war er Leiter der mathematischen Reihe
der Akademie-Ausgabe der Werke von Gottfried
Wilhelm Leibniz, seit 2001 ist er Leiter der naturwissenschaftlich-medizinisch-technischen Reihe.
Er ist Projektleiter der Leibniz-Arbeitsstellen in Berlin und Potsdam.
Neben der Leibniz-Edition betreute er auch die Tschirnhaus-Edition
der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wirkte an der
Kepler-Edition mit. Seit 1981 ist er Professor für Geschichte der exakten
Wissenschaften und der Technik an der Technischen Universität
Berlin (seit 2009 emeritiert), seit 2002 auch Akademieprofessor
an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
(BBAW). Knobloch ist Präsident der Académie Internationale d‘Histoire
des Sciences (Paris) sowie ehemaliger Präsident der European
Society for the History of Sciences.
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1. Nichtstandard-Analysis
23.08.2011, Andreas RychenIch empfehle dem Autor dieses Artikels sich mit der Nichtstandard-Analysis vertraut zu machen. In dieser kommen sehr wohl unendlich kleine und unendlich große reelle Zahlen vor, mit denen genau so gerechnet werden kann wie mit gewöhnlichen reellen Zahlen.
Vergleiche:
http://users.minet.uni-jena.de/~bezi/Materialien/wieczorek100215_nonstandAnalysisNEU.pdf
Auch wird Nichtstandard-Analysis in Lehrmitteln für die Schule eingesetzt.
Vergleiche:
H. Jerome Keisler: Elementary Calculus, An Infinitesimal Approach
http://www.math.wisc.edu/~keisler/calc.html
2. Leibniz’ Genealogie
15.09.2011, Arndt Richter, MünchenIn meiner GeneTalogie-Seite werden außer Leibniz’ kleiner Ahnenliste www.genetalogie.de/artikel/pdf/leibniz.pdf auch einige Leibniz-Porträts in einer Leibniz-Bildergalerie gezeigt www.genetalogie.de/gallery/leib/leibhtml/index.html (meist aus „Abhandlungen der Königl.-Preußischen Akademie der Wissenschaften von 1916), sowie das Leibniz-Wappen und Kupferstichmotive aus Leibniz’ letzter Universität Altdorf bei Nürnberg. Weiteres über meine persönliche Beziehung zu Leibniz, besonders in Bezug auf meine Elbtal-Ahnenheimat zwischen Pirna-Dresden-Meißen, wo auch ein vermeintlicher Stammesort der Leibniz-Familie liegt (Leubnitz bei Dresden, seit 1921 eingemeindet), findet der interessierte Leser in meinem genealogischen Bekenntnis-online-Buch:
„Festgefügtes im Strome der Zeit. Genealogische Bekenntnisse, ... sogar durch Generationen hindurch. Erbe und Umwelt“: www.genetalogie.de/bekenntnisse/start.html
Hier besonders:
Kap. 10: Goethes Wahlverwandtschaft mit Spinoza und Ideengemeinschaft mit Leibniz; und
Kap. 11.1 Leibniz’ Protogaea
11.2 Leibniz als Chemiker und Mineraloge
11.3 Phosphor (Entdeckung)
11.4 Leibniz als Genealoge
11.5 Zwischenbetrachtung: Leibniz als Ahnherr des Computers und Genie der Mathematik
11.6 Fortsetzung: Leibniz als Genealoge
11.7 Eckhart und die „Würzburger Lügensteine“
Kap. 12.1 Leibniz und Siegfried Rösch als Brückenbauer zwischen Natur- und Geisteswissenschaft www.genetalogie.de/roesch/roesch.html
Kap. 15.2 Leibniz’ Vorfahren in Leubniz bei Dresden?
Da ich diesen Leserbrief evtl. nach einer SPdW-Veröffentlichung in meine Genealogie-Seite www.genetalogie stellen möchte, folgt hier zunächst eine kurze Personen-Aufzählung nach Professor Knoblochs Angaben:
Louis Dutens („Opera omnia“, ab 1768, Genf); Louis Alexandre Foucher de Carell (“Oeuvres”, 1859-1875); Onno Klopp, ostfriesischer Historiker (“Werke”, 1864-1884); Carl Immanuel Gerhardt, Mathematikhistoriker (“Mathematische Schriften“, 1849-1863, und „Philosophische Schriften“, 1875-1890).
Spätere Veröffentlichungen fassen thematisch Einzelstücke zusammen, wie z. B. Louis Couturats „Opuscules et fragments inédits de Leibniz’ (1903) und Ernst Gerland (Leibniz’ nachgelassene Schriften physikalischen, mechanischen und technischen Inhalts“, 1906, sowie neueren Datums: Eberhard Knobloch: „Die mathematischen Studien von G. W. Leibniz zur Kombinatorik“ (1976) und „Der Beginn der Determinantentheorie, Leibniz’ nachgelassene Studien zum Determinantenkalkül“ (1980).
Die umfassende Leibniz-Akademieausgabe - seit über 110 Jahren durch einen Beschluß von 1901 - wird markiert durch die Namen: Paul Ritter (Hauptbeauftragter), als Nebeneditoren: Willy Kabitz, Erich Hochstetter, Liselotte Richter, Helfried Hartmann, Dietrich Mahnke; die Germanisten Waldemar von Olshausen und Kurt Müller; Archivar Kurt Dülfer; die freien Mitarbeiter Anneliese Maier und Conrad Müller; in der NS-Zeit: Theodor Vahlen, Ludwig Bieberach und Joseph Ehrenfried Hofmann. Nach Kriegsende stand nur noch Kurt Müller zur Verfügung. Ab 1956 entstand eine Leibniz-Forschungsstelle an der Universität Münster. Die Berliner Ost-West-Teilung und der spätere Mauerbau erschwerten Kurt Müllers Arbeiten (Westberlin), da das Akademiegebäude (Leibniz-Arbeitsstelle) im sowjetischen Sektor lag.
1962 entstand in Hannover an der Niedersächsischen Landesbibliothek eine weitere neue Arbeitstelle, das Leibniz-Archiv. Damit waren die Buchreihen der Leibniz-Akademieausgabe auf drei Standorte der Edition aufgeteilt: Berlin (Reihe IV Politische Schriften), Münster (Philosophische Reihe II und VI) und Hannover (Briefwechsel Reihe I und III; und neuerdings dort auch die mathematisch-naturwissenschaftlichen Reihen III und VII).
Für mich als Genealogen ist es bedauerlich, daß mit der Edition der ’Historischen und sprachwissenschaftlichen Schriften’ noch nicht einmal begonnen worden ist. Doch mein Briefwechsel mit den Leibniz-Forschungsstandorten Münster und Hannover war zu diesem Themenbereich bisher immer durch große Hilfsbereitschaft gekennzeichnet. Besonders beeindruckt hat mich als Genealoge Leibniz’ großer Welfenstammbaum Originum Brunsvicensium et Estensium 70 x 50 cm, den Leibniz’ Nachfolger Eckhart 1717 als Einblattdruck herausgegeben hat.
Ein demografisches Gesetz (bzw. Regel), das Leibniz bereits 1701 veröffentlichte (Deutsche Schriften, 2. Band, Vaterland und Reichspolitik) konnte in einem Schriftwechsel diskutiert werden, da diese Regel erst 1886 durch Ignaz Jastrow als die Jastrowsche Regel in die Wissenschaft einging.-
Der Leipziger Stadtarchivar Professor Dr. Ernst Kroker hatte schon 1898 urkundlich nachgewiesen - und es nochmals 1925 untermauert (Leibniz ein sächsischer Ortsname!) -, dass das Leibniz-Geschlecht bereits im 15. Jahrhundert in Westsachsen (Rochlitz) Verwalterstellen bei der Adelsfamilie von Dieskau inne hatte. Leibniz’ polnische Abstammung ist eine Fabel, die wohl Leibniz selbst gegenüber Zar Peter dem Großen auch aus diplomatischen Gründen angegeben haben mag.
Vor allem ging es mir aber um Literaturbeschaffung (Kopien) zur Ahnenschaft von Leibniz, dessen Ahnenliste leider nicht in den gängigen genealogischen Reihenwerken veröffentlicht worden ist („Ahnentafeln berühmter Deutscher, Leipzig 1932-1944), aber auch nicht in den genealogischen Zeitschriften „Archiv für Sippenforschung“ (ab 1928-1962)/“Archiv für Familiengeschichtsforschung“ (ab 1997) und „Familie + Volk“ (1952-1961)/ „Genealogie“ (ab 1962). Auch eine patrilineare Leibniz-Stammtafel fehlt in der Stammtafelreihe der „Deutschen Geschlechterbücher“ (DGB), Görlitz/ Limburg a. d. Lahn, seit 1889.
Inzwischen konnte ich mir von meinen späteren BRD-Wohnsitzen Ulm/Do. (ab 1956) und München (seit 1961) alle wohl bisher relevante genealogische Leibniz-Spezialliteratur beschaffen und damit Leibniz’ Ahnentafel sogar noch etwas erweitern: www.genetalogie.de/artikel/pdf/leibniz.pdf
Durch einen Forscherkollegen (Georg Potthast, Ahlen) konnte 2008 die interessante patrilineare Leibniz-Ahnenlinie des fürstlich weimarischen Kanzlers Stephan Clothius (Klodt), + Weimar 1570 [Leibniz-Ahn Nr. 30] noch über zehn weitere Generationen erweitert werden, ohne dass über ihn selbst die wichtigsten genealogischen Daten bisher ermittelt werden konnten (Geburtsdatum und -ort, Heiratsdatum und seine Ehefrau(en) [Leibniz-Ahnin Nr. 31]
http://gedbas.genealogy.net/stammbaum.jsp?nr=1033389012
Diese mütterliche Ahnenlinie Cloth konnte nur deshalb bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden, da über Stephan Clothius’ Bruder Jost (Just/Justus) von Cloet mehr urkundlich bekannt ist (* Reval 1517+ Riega 1572; ∞ Reval 1547 Anna Viant) und dadurch auch über deren Namenslinie Clodt (Cloet), die ursprünglich aus Westfalen stammt. Jost von Cloet war 1560 kurländischer Kanzler, 1566 bekam er das polnische Adelsprivileg (Wappenänderung). Als er nach Polen ging übergab er das Dorf Wallküll (Lehen von Gotthard Kettler) und eine Mühle (Lehen von Heinrich von Galen) seinem Bruder Heinrich. Heinrich von Galen war der Bruder eines Ahns des berühmten Kardinal Clemens August von Galen in Münster (1878-1946).
Mein Leserbrief soll unter anderem auch ein Aufruf sein, an der Ahnentafel von Gottfried Wilhelm Leibniz weiter zu forschen, wobei zunächst der Leibniz-Ahn Stephan Clothius, der fürstlich weimarische Kanzler, mit seinen lückenhaften Daten im Mittelpunkt steht. Es seien hier noch zwei weitere Linien auf dem väterlichen Ahnentafelsektor genannt: die fränkische Familie Deuerlein aus Nürnberg bzw. Lauf bei Nürnberg [Leibniz-Ahnen Nr. 20 und 40] sowie die sächsische Ahnenlinie Adler [Leibniz-Ahnen Nr. 11 und 22] aus der alten Königsteiner Familie Adler, von der es in Königstein (Sächsische Schweiz) auch heute noch Adler-Namensträger gibt.
Zu Dietrich Mahnkes trefflichem Bändchen „Leibniz und Goethe. Die Harmonie ihrer Weltansichten“ (Erfurt 1924) seien aus meiner genealogischen Sicht noch einige Bemerkungen hinzugefügt: Leibniz’ Lebensweg kreuzte sich auch einmal mit Goethes Ururgroßvater Johann Wolfgang(!) Textor [Goethe-Ahn Nr. 24]:
http://goethe-genealogie.de/bildergalerie/bildergaleriest.html Am 22. 2. 1667 erfolgte Leibniz’ feierliche Promotion zum Doktor beider Rechte an der Universität Altdorf durch Johann Wolfgang Textor, Dekan der juristischen Fakultät.-
Der oben genannte Leibniz-Ahn Stephan Clothius nennt den Kanzler Christian Brück (Pontanus), „seinen lieben Gevatter und Schwager“: dieser ist der bekannte Goethe-Ahn Nr. 490, der ab 1556 Kanzler bei Herzog Johann Friedrich II. war und 1567 in Gotha hingerichtet (gevierteilt) wurde; er war mit Barbara Cranach verheiratet [Goethe-Ahnfrau Nr. 491] , die eine Tochter des Malers Lucas Cranach d. Ä. war [Goethe-Ahn Nr. 982]:
http://goethe-genealogie.de/bildergalerie/bildergaleriest.html
An Leibniz’ Sterbebett stand 1716 in Hannover der Pyrmonter Arzt Dr. med. Johann Philipp Seip, 1686-1746, der ein Urenkel des David Seip, 1558-1633, Kammerrat zu Marburg war [Goethe-Ahn Nr. 120]: http://goethe-genealogie.de/verwandtschaft/ahnentafel/ahnentafel.html
Ein gemeinsames „Forschungsgebiet“ von Leibniz und Goethe war der Harz. 1680 bis 1686 hat Leibniz 31 Reisen in den Harz unternommen und dort insgesamt 165 Wochen zugebracht (Hartmann Hecht, 1992). Auf Grund dieser fundierten Kenntnisse konnte Leibniz seine berühmte „Protogaea“ schreiben - als geophysikalisch-geochemische Einführung in die Universal- und Welfengeschichte. Hier machte Leibniz bereits begründete Aussagen zur kosmischen Erdgeschichte auf Grund seiner Bergwerkskenntnisse (vor Kant-Laplace!) und hatte auch schon erstaunlich genaue Vorahnungen zur Evolutionstheorie durch seine Fossilienfunde im Harz (100 Jahre vor Goethe). Bereits 1690 besuchte Leibniz die Baumannshöhle bei Elbingerode im Bodetal, die Goethe später bei seiner ersten und dritten Harzreise (1777 und 1784) auch besuchte. In Goethes Faust klingen seine Harzreisen in eine wilde und einsame Gegend an: z. B. Regieanweisung „zwischen Schierke und Elend“ und Szene „Walpurgisnacht“.
Doch als genetisch orientierter Genealoge („GeneTaloge“) stehen meine „geneTalogischen“ Forschungen auch in engem Zusammenhang mit „Leibniz’ Rechnung mit Null und Eins“, seinem dyadischem Zahlensystem, der binären Arithmetik. Denn dieses duale Zahlensystem ist das grafische Abbild der genealogischen Ahnentafel-Struktur. Siehe dazu die Links in meinem GeneTalogie-Artikel „Die Ahnentafel im Lichte der Genetik (2000):
www.genetalogie.de/bilderhtm/dualzahl.html
www.genetalogie.de/bilderhtm/ahnentafel.html
www.genetalogie.de/bilderhtm/leibman.html
www.genetalogie.de/bilderhtm/leibmed.html
Sowohl die normale (autosomale), als auch die X-chromosomale Einfach- oder Vielfach-Verwandtschaft wird statistisch-biomathematisch als negative Zweierpotenz (2-n = 1/2n) bzw. als deren Summen (∑2-n) berechnet (= mittlerer biologischer Verwandtschaftsanteil b bzw. bx). Dabei ist n bei normaler (autosomaler) Vererbung nur vom Generationsabstand Proband-Ahn abhängig (b = 2-n) . Bei X-chromosomaler Vererbung ist n noch von einer weiteren Funktion abhängig: von den männlichen (0) und weiblichen (1) „Verbindungsahnen“ der Abstammungskette: Proband und Bezugsahn. Schreibt man z. B. die Ahnen-Nummer 238 durch generationsweise Aneinanderreihung dieser 0- oder 1-Ziffern, dann ergibt sich die duale Ahnen-Nummer unmittelbar:
1 (Proband)-1 (Ahn3)-1(Ahn 7)-0 (Ahn14)-1 (Ahn29)- 1 (Ahn 59)- 1 (Ahn 119), 0 (Ahn 238). Also: 11101110 (dual). Der X-chromosomale mittlere Verwandtschaftsanteil ist:
bx = 1/ 2s-o-2 = 1/32 = 0,03125
Dabei ist: s = Anzahl der Stellen (Ziffern), o = Anzahl der Nullen, ohne Berücksichtigung der Endnull (bei männlichen Ahnen). Bei zwei aufeinanderfolgenden Nullen, d. h. zwei männlichen Ahnen, wird bx immer zu 0(!), denn eine X-chromosomale Vererbung vom Vater auf den Sohn ist nicht möglich (nur eine solche vom Vater auf eine Tochter erfolgt dagegen stets)!
Auch der biologische Verwandtschaftsgrad gb bzw. gbx kann durch Logarithmieren daraus berechnet werden. Im Beispiel also: gbx = -3.322 log bx = -3.322 log (0,03125) = 5,00
Diese Verwandtschaftsanteile und -grade gelten natürlich unabhängig davon, ob ein Ahn bekannt oder noch unbekannt ist; hier kommt es lediglich auf die genealogische Ahnentafelkonstellation an.- Siehe dazu auch meine Bemerkungen (Exkurs) für Programmierer von Genealogie-Programmen: www.genetalogie.de/isenburg/genealogieprogramme.pdf
Ausführlicheres dazu findet man im Kapitel X. „Die bayerische Königsahnentafel, die Bienenahnentafel und x-chromosomale Vererbung“ in meinem „bayerischen Königsbuch“ (Seite 67): www.genetalogie.de/bilderhtm/genetalogiebuch.html
3. Ausgezeichneter Überblick über Leben und Wirken
29.09.2011, Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Berlin4. Akademie der Wissenschaften zu Göttingen maßgeblich an der Leibniz-Edition beteiligt
12.10.2011, Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Lehfeldt, Vizepräsident und Vorsitzender der philologisch-historischen Klasse, Akademie der Wissenschaften, GöttingenIch erlaube mir, Ihnen zusammen mit diesem Brief das jüngst erschienene Jahrbuch unserer Akademie zu übersenden, wo Sie auf den Seiten 397 bis 400 den aktuellen Arbeitsbericht der beiden von der Göttinger Akademie betreuten Arbeitsstellen der Leibniz-Edition finden können. Es würde mich freuen, wenn Ihre Zeitschrift ihre Leser darüber informierte, dass die Akademie desjenigen Landes, in dem Leibniz am längsten gewirkt hat, nicht abseits steht, wenn es darum geht, die schriftliche Hinterlassenschaft des großen Universalgelehrten zu erschließen.
5. Leibniz’ Nachlaß
13.12.2011, Josef Fojcik, EssenDie sachlichen Beschreibungen über Leibniz’ Geniestreich zum Thema Infinitesimalrechnung (im Kasten Differenzial- und Integralrechnung) beinhaltet mehr Informationen und Geisteswissen, als es in vielen Büchern zu finden ist.
Ich bedanke mich bei dem Autor für den oben genannten Artikel und hoffe auf weitere, die die Subtilitäten der leibnizschen Infinitesimalrechnung, in gegenwärtiger Notation, erleuchten können.
Professor Knoblauchs Artikel hat gezeigt, dass die Naturwissenschaft nach wie vor ein Hauptthema bei "Spektrum" bleiben sollte.