Wunder des Weltalls

Der Reflexionsnebel NGC1333 im Perseus

Fotograf: Peter Knappert

Das Bild zeigt den sehr selten gezeigten Reflexionsnebel NGC 1333 im Sternbild Perseus, der im Jahre 1855 vom Eduard Schönfeld entdeckt wurde. Interessant ist, dass um den Nebel herum wegen der Dunkelwolken fast keine Sterne sichtbar sind. Es ähnelt daher dem Gebiet Rho Ophiuchi oder dem Iris-Nebel sehr stark und macht einen staubigen Eindruck.
Der Nebel ist etwa 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt und ist ein riesiges Sternentstehungsgebiet mit jungen, weniger als eine Million Jahre alten Sternen. NGC 1333 hat im Umfeld sehr viele Dunkelwolken, wodurch das Licht der dahinterliegenden Sterne stark gefiltert (gerötet)
wird. Besonders im oberen Teil befinden sich kleinere H-alpha-Gebiete, die sehr lichtschwach sind und nur mit langen Belichtungszeiten sichbar gemacht werden können.

Zur Aufnahme selbst:

NGC 1333 hat mich von seinen astrophysikalischen Eigenschaften als Geburtsstätte neuer Sterne schon immer interessiert. Jetzt hatte ich endlich mal die Gelegenheit, mit der DSLR sehr lange Belichtungzeiten zu realisieren. Außerdem benötigt der Nebel einen sehr dunklen Himmel. Sobald nur die leichtesten Schleierwolken vorhanden sind, läßt sich der Nebel fotografisch nicht mehr detektieren. Die Belichtungszeit betrug etwa 6 Stunden (!)

Auf meiner HP ist der Nebel als Widefieldaufnahme zu sehen:

http://www.black-forest-astrophotography.de/Knappert_Astrofotografie/ReflectionNebula/NGC1333%20Medium.html

Viele Grüße

Peter

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