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Leserbilder Astronomie: Sommernächte 2013 in der Nordheide-3

Für einen Norddeutschen wäre die zentrale Milchstraße am Alpensommerhimmel ja astronomisches Neuland, also treibt es mich auf einen Berg (128 Meter über NN), um wenigstens den nördlichen Teil davon zu sehen, nur mit Kamera und Stativ, denn die Nacht ist noch zu kurz für rund 80 Kilogramm - bzw. der Berg ja kein richtiger.
Und es gibt sie noch, die paar Stellen in Deutschland, von denen Dark Sky-Fans träumen: Sterne satt; alle hellen strahlen wie Planeten, das heißt geringste Szintillation und selbst über dem Horizont noch 4-mag-Sterne mit dem bloßen Auge!
(Bild 3: Der kleine Lichtdom links neben der Milchstraße stammt vom Heidedorf Handeloh. Die Sterne im Schützen haben noch Farbunterschiede trotz des Gelbfilters der Horizontnähe. Ascella ist noch fast weiß, Nunki noch eine Prise bläulicher. Für den Auftritt von Kaus Australis (rund 2,5 Grad über dem Idealhorizont) hätte der „Berg“ wegen der Bäume in rund 400 Meter Entfernung etwas höher sein können. Nikon D90; 16 mm; 20 s bei ISO 3200, ohne Rauschunterdrückung).
Pünktlich zum Ende der Ferien dauert die Nacht wieder rund eine Stunde, aber der Sommer macht mal wieder eine Pause; Regen ist auch mit dabei. Falls es noch einen Spätsommer und gar einen goldenen Oktober geben sollte, ist 2013 beobachtungstechnisch dann wieder im statistischen Mittel.

PS: ISON kommt natürlich passend zur Norddeutschen Regenzeit ("Schietwedder") – aber wenigstens zu schülerfreundlichen Zeiten.

Martin Falk
c/o www.gemini-astronomie.de

Daten zum Bild

E-Mail ms.falk@t-online.de
Anschrift Voßbeeck 19, 21255 Kakenstorf
ObjektMilchstraße
OrtKakenstorf
Zeitpunkt 15.08.2013 00:00 MESZ
KameraNikon D90-ISO 3200
Teleskop/Objektiv 16 mm
Belichtungszeit2 x 20 s
NachbearbeitungAstroart
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