Cornelius Weiss, geboren 1933 in Berlin, hat ein überaus ereignisreiches Leben hinter sich. In der Öffentlichkeit bekannt wurde er als Rektor der Universität Leipzig von 1991 bis 1997. Aber die interessanteren Teile seiner Autobiografie beziehen sich auf die Zeit davor.
In Biesdorf, einer beschaulichen Arbeitersiedlung am Stadtrand Berlins, erlebt Cornelius Weiss eine glückliche Kindheit. Der Älteste von drei Geschwistern genießt eine strenge religiöse und musische Erziehung. Obwohl sein Vater neben seiner Stelle als Wissenschaftler am Physikalisch-Technischen Reichsinstitut noch zwei weitere Lehrtätigkeiten ausübt, um die fünfköpfige Familie zu ernähren und das Haus abzubezahlen, beschreibt Weiss diese Lebensphase als
Die Autorin ist promovierte Chemikerin und
arbeitet in Iserlohn.
abrufen

1. gelungene Rezension
03.04.2013, Cornelia Scholz-SeidelDer Autor hatte sicher seine Gründe dafür, und die respektiere ich auch, aber ich finde den Hinweis von Frau Fischer gut, dass hier sicher nicht im eigentlichen Sinne die Autobiographie von Cornelius Weiss vorliegt (er selber hat das glaube ich auch nie als seine Autobiographie „verkauft“), sondern eher Episoden/Abschnitte aus dem Leben der Familien von Carl Friedrich Weiss und Cornelius Weiss in gravierend unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen.