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Spektrum der Wissenschaft

Oktober 2009

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Spektrum der Wissenschaft
Selbst dort, wo sie nie damit gerechnet hätten, sind Astronomen mitlerweile auf Exoplaneten gestoßen. In unserer Oktober-Titelgeschichte "Planeten wo keine sein dürften" berichten die renommierten US-Forscher Michael Werner und Michael Jura über Planetensysteme rund um Braune und Weiße Zwerge sowie um Neutronensterne. Sie erlauben erstaunliche Einsichten in das Entstehen, aber auch in die Widerstandsfähigkeit der planetaren Himmelskörper.

In derselben Ausgabe widmet sich Lester R. Brown der großen Frage: "Globaler Kollaps durch Hungersnöte?" Nichts bedrohe den Fortbestand unserer Zivilisation so sehr wie der Zusammenbruch ganzer Staaten, wenn verschlechterte Umweltbedingungen zu plötzlichem Nahrungsmangel führen. Brown, den die Washington Post als einen der einflussreichsten Denker unserer Zeit bezeichnete, ist vielfach geehrter Direktor des Earth Policy Institute und Autor zahlreicher Bücher.

Außerdem im Heft:
"Instinktiv in die Katastrophe": die verhaltens- und neuroökonomischen Grundlagen der Wirtschaftskrise; "Migräne": wie sie wirklich entsteht; "Ein neues Molekül des Lebens?": Proteinnukleinsäuren könnten die Konstruktion künstlicher Organismen ermöglichen; und vieles mehr
Editorial
1
» Editorial  kostenfrei
Inhaltsverzeichnis
4
» Inhaltsverzeichnis  kostenfrei
Leserbriefe
Spektrogramm
Bild des Monats
13
» Klobürsten der Tiefsee  kostenfrei
Forschung Aktuell
13
» Supraleiter mit Überraschungseffekt
Anders als die altbekannten Kuprate gehen die neuen Hochtemperatursupraleiter auf Eisenbasis nicht allmählich, sondern schlagartig vom magnetischen in den supraleitenden Zustand über. Das stellt bisherige Erklärungen des Phänomens in Frage.
16
» Vorteilhafte Unreife
Bei heranwachsenden Menschen werden laut einer neuen Untersuchung viele Gene im Gehirn erst später angeschaltet als bei Affenkindern. Birgt eine verzögerte Hirnentwicklung das Geheimnis der Menschwerdung?
17
» Planetensuche in fremden Galaxien
Dank Gravitationslinseneffekt sollte es gelingen, mit mittelgroßen heutigen Teleskopen sogar Planeten außerhalb der Milchstraße aufzuspüren. Das ist das überraschende Ergebnis von Computersimulationen.
Springers EINWÜRFE
Themen
24
» Planeten wo keine sein dürften
Selbst dort, wo sie nie damit gerechnet hätten, sind Astronomen mittlerweile auf Exoplaneten gestoßen. Die überraschendsten Erkenntnisse gewinnen die Forscher, wenn sie Planetensysteme rund um Braune und Weiße Zwerge sowie um Neutronensterne untersuchen.
Schlichting!
Themen
34
» Vom Gen zum Produkt - aber mit System
Die Herstellung von biotechnologisch erzeugten Proteinen, darunter vielen Pharmazeutika, wird systematisiert, um am Ende alle Schritte bis zur Einsatzweise des gewünschten Produkts mathematisch modellieren zu können.
42
» Ein neues Molekül des Lebens?
So genannte Peptidnukleinsäuren, synthetische Zwitter aus Protein und DNA, könnten der Ausgangspunkt für die Entwicklung neuartiger Medikamente sein. Vielleicht ermöglichen sie aber auch die Konstruktion künstlicher Organismen.
50
» Migräne - leider keine Einbildung   ist kostenfrei
Als Ursache dieser besonderen, rasenden Kopfschmerzen und der typischen Begleitsymptome vermuten Forscher jetzt Erregungsdefekte im Hirnstamm.
60
» Wie sich das Gehirn in Falten legt
Nervenfasern formen mit ihren vereinten Kräften die wellige Landschaft der Hirnrinde. Manche Windungen sehen bei Schizophrenie oder Autismus anders aus als bei gesunden Menschen. Dieser Befund könnte neue Diagnoseansätze ermöglichen.
66
» Instinktiv in die Katastrophe
Die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten erschüttert auch die Grundfesten der Wirtschaftswissenschaften. Verhaltens- und Neuroökonomen zeigen, wie instinktgetriebenes Anlegerverhalten das Entstehen von Spekulationsblasen – und den nachfolgenden Crash – erklären kann.
Wissenschaft im Rückblick
Mathematische Unterhaltungen
76
» Dieter Junkers bewegliche Polyeder
Der Geometrie-Künstler hat neben vielen anderen Dingen das Prinzip der Kaleidozyklen zu neuer Blüte erweckt.
Themen
80
» Globaler Kollaps durch Hungersnöte?  kostenfrei
Nichts bedroht den Fortbestand unserer Zivilisation so sehr wie der Zusammenbruch ganzer Staaten durch plötzlichen Nahrungsmangel. Ursache solcher Hungerkrisen sind letztlich verschlechterte Umweltbedingungen.
90
» Big Brother mit Sehschwäche
Ob es den Datenkraken wirklich gibt, der die Datenspuren aller Menschen verfolgt und sie damit bis ins Letzte ausspioniert, bleibt das Geheimnis der Geheimdienste. Aber wenn er existiert, hat er die größten Schwierigkeiten, seine Dossiers in Ordnung zu halten.
Wissenschaft im Alltag
96
» Bye-bye, Brille!
Fehlsichtigkeit lässt sich durch eine Bearbeitung der Hornhaut mit dem Laser dauerhaft korrigieren.
Wissenschaft und Karriere
98
» "Ich starte gern bei null"
Welcher Wissenschaftler würde nicht davon träumen, ein Forschungszentrum aufzubauen? Dr.-Ing. Carlos Härtel ist Mitbegründer des europäischen Forschungszentrums von General Electric (GE) in Garching bei München und seit 2007 dessen Leiter.
Rezensionen
102
» Klein, aber oho
Frank Thommen über "Die geheimnisvolle Sexualität der Pflanzen" von Rob Kesseler und Madeline Harley
103
» 40 Jahre danach
Oliver Dreissigacker über "Der Mond" von Ralf Jaumann und Ulrich Köhler
104
» Soziologie mit physikalischen Mitteln
Frank Ufen über "Warum die Reichen immer reicher werden und Ihr Nachbar so aussieht wie Sie" von Mark Buchanan
Vorschau
106
» Vorschau  kostenfrei
Weitere Rubriken
» "Nur Kugeln unterschieden nicht zwischen Schwarzen und Weißen"   ist PLUS
Hunderttausende Afrikaner kämpften im Zweiten Weltkrieg als Kolonialsoldaten auf den Schlachtfeldern Afrikas, Asiens und Europas. Ein erschütterndes Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
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