Fast wäre eine Schatzkammer der Natur als Mülldeponie geendet – nur ein behördlicher Formfehler kam dazwischen. Zum Glück: Die Grube Messel birgt eine einzigartige Vielfalt an außergewöhnlich gut erhaltenen pflanzlichen und tierischen Fossilien und gehört deshalb seit 1995 zum UNESCO-Welterbe. Die ersten Fossilien wurden beim Abbau von Ölschiefer (bituminösem Tonstein) entdeckt. Seit der Stilllegung des Tagebaus im Jahr 1971 förderten wissenschaftliche Grabungen viele weitere hochinteressante Versteinerungen ehemaliger Lebewesen zu Tage. Erst im vergangenen Jahr erregte der Primat "Ida" als gemeinsamer Vorfahr von Affen und Menschen großes Aufsehen.

Der Fossilreichtum ist der besonderen Entstehungsgeschichte der Grube zu verdanken…