Philosophie
Werte in der Wissenschaft
Wissenschaft soll objektiv und frei von subjektiven Werten sein. Tatsächlich bewegt sich aber alle Forschung im Spannungsfeld zahlreicher Werte. Doch die Beeinflussung muss den Erkenntnisprozess keineswegs stören!
Webers These ist in der Folge oft so verstanden worden, dass naturwissenschaftliche Erkenntnis nichts mit Werten zu schaffen habe und dass Werte im Labor nichts zu suchen hätten. Dahinter steht wiederum die Vorstellung, dass Wissenschaft allein der Aufdeckung von Sachzusammenhängen diene, wie sie unabhängig etwa von menschlichen Wünschen oder Befürchtungen bestünden. Dagegen liege Werten stets eine subjektive Einschätzung zu Grunde. Die Anerkennung eines Zusammenhangs zwischen Wissenschaft und Werten gefährde daher die Objektivität der Wissenschaft. Ich möchte hier deutlich machen, dass trotz der Berechtigung von Webers These Werte in der Wissenschaft eine wichtige Rolle spielen – ja oft sogar eine konstruktive


Der Autor studierte Physik, Pädagogik
sowie Philosophie an der Universität Münster
und promovierte dort 1984 über Wissenschaftstheorie.
1989 habilitierte er sich an der Universität
Konstanz über das Verhältnis von Theorie
und Erfahrung in Raum-Zeit-Theorien. Seit 1998
ist er Professor für Philosophie mit Schwerpunkt
Wissenschaftstheorie an der Universität
Bielefeld.
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