Umwelt
Ozeane in Gefahr
Durch die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre wird das Meerwasser saurer. Das gefährdet Wachstum und Vermehrung der unterschiedlichsten Organismen, vom Plankton bis zu Kalmaren.
Umweltforscher bezeichnen die Versauerung der Meere durch Kohlendioxid, das mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, gelegentlich als das zweite CO2-Problem. Der sinkende pH-Wert erschwert es den Korallen, Muscheln und Schnecken, ihre Skelette und Schalen zu bilden. Noch bedrohlicher


Marah J. Hardt arbeitet als
Ökologin, Journalistin und
Beraterin auf Hawaii. Zuvor war
die Expertin für Korallenriffe
am Blue Ocean Institute in Cold
Spring Harbor (New York) tätig.
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1. Einseitige Weltanschauung
01.02.2011, Prof. Dr. Dr. Hans E. Müller, BraunschweigNiemand wird die von den Autoren zusammengetragenen Negativeffekte auf heterophobe Lebewesen leugnen. Doch dabei kommen die positiven Effekte etwas zu kurz. Schließlich ist CO2 für Phytoplankton und Algen ein Wachstumsfaktor. CO2 wird gebunden und langfristig wieder in fossile Brennstoffe verwandelt, auf die Deutschland ab 2050 völlig verzichten soll. Weshalb die so genannte Versauerung die Verfügbarkeit von Eisen für Phytoplankton erschweren soll, ist wenig überzeugend, denn normalerweise steigt die Löslichkeit von Eisenionen mit sinkendem pH-Wert an. Und so keimt beim Leser der Verdacht, dass hier keine ideologiefreie Wissenschaft, sondern die fragwürdige Weltanschauung eines so genannten Klimaschutzes vermittelt werden soll.