Vergnügliche Informatik
Papier falten, Münzen verschieben und Zaubertricks vorführen – auch das kann ernsthafte Wissenschaft sein.
Die große Gemeinde der Gardner-Fans trifft sich seit 1993 ungefähr alle zwei Jahre in Atlanta zu einer Konferenz namens "Gathering for Gardner (G4G)"


Der Autor wurde 2001 im Alter
von 20 Jahren Assistant
Professor für Informatik
am Massachusetts
Institute of Technology. Ab Juli 2011 ist er dort ordentlicher Professor.
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1. Münzenverschieben geht einfacher
31.03.2011, Peter Robert, Hamburg2. Münzwendetrick nur bei ungleichem Verhältnis Kopf:Zahl
11.09.2011, Karl-Heinz Schneider, 47574 GochDas sieht man mit einem Paritätsargument: Nennen wir eine Stellung "ungerade", wenn die Zahl der Münzen, die "Kopf" zeigen, ungerade ist. (Dann ist auch die Zahl der Münzen, die "Zahl" zeigen, ungerade.) Im anderen Fall nennen wir die Stellung "gerade".
An der Parität einer Stellung (das heißt ihrer Eigenschaft, gerade oder ungerade zu sein) ändert sich nichts, wenn der Zuschauer die Anordnung der vier Münzen verdreht. Auch die Züge des Zauberers ändern nichts an der Parität – mit Ausnahme des vierten. Da die Endstellung (vier gleiche Seiten) gerade ist und im Verlauf des Tricks die Parität genau einmal geändert wird, muss die Ausgangsstellung ungerade sein, sonst kann der Trick nicht funktionieren.