
Jost Heintzenberg ist emeritierter Professor für Physik der
Atmosphäre an der Universität
Leipzig und ehemaliger
Direktor des Leibniz-Instituts
für Troposphärenforschung.
Julia Lupp ist Programmdirektorin
des Ernst-Strüngmann-Forums, einer Konferenzreihe über bedeutende wissenschaftliche
Gegenwartsprobleme, die sie 2006 mitbegründete. Dieser Artikel
basiert im Wesentlichen auf den Diskussionen und Ergebnissen
des Ernst-Strüngmann-Forums "Clouds in the Perturbed Climate
System".
1. PRIMA-KLIMA
22.07.2011, Jürgen Friedrich, Borstel-HohenradenDieses Zahlenwerk zielt zunächst (aber nicht nur) auf die Beregnung und Begrünung von rund 90.000 qkm beiderseits vom Sueskanal. Das ist 6 mal die Größe von Schleswig-Holstein.
Ganz Ägypten ist rund 1 Mio qkm groß und erschöpft sich nicht in volkswirtschaftlicher Betrachtung. Es geht auch um Fortschreibung von Schöpfungs- und Kulturgeschichte, die im antiken Ägypten wurzelt.
Der rechnerische Ansatz hat drei Teile:
1. Kosten von Luftbefeuchtung, um über natürliche meteorologische Prozesse zu mehr Regen zu kommen
1.1 Pumpen und rotierende Wasserkanonen spritzen in den heißen Stunden des Tages die Ufer des Sueskanals und des Roten Meeres nass. Die Jahresmenge von 800.000 t Regen pro qkm (= die statistische Regenmenge in S-H) lässt sich'einfach hochrechnen' auf 90.000 km^2.
1.2 Energieaufwand für den Betrieb.
2. Nutzen -- zunächst ‚in Regen’. Vom heißen Wüstensand verdunstet das Wasser. Die so angefeuchtete Luft regnet im Landesinnern ab.
2.1 Wenn auf der Hälfte des beregneten Gebietes Kulturen angelegt werden mit Ölpalmen, kommt mit dem Ertrag pro Hektar von 7 Tonnen Öl ein Jahres-Brutto heraus von über 23 Mrd Dollar, bezogen auf einen Barrel-Öl-Preis in New York von 100 Dollar. Dabei ist klar, dass der Preis dort klettern wird.
2.2. Die CO2-Emmissions-Handels-Kontingente sind beträchtlich, ebenso die enormen wertschöpferischen
Möglichkeiten im dann aufblühenden Kleingärtnerwesen".
usw.
Wie immer und überall, muss auch dieser Beweis geglaubt werden.