Themenseite | 27.04.2009

Das Reaktorunglück und seine Folgen

Tschernobyl

Am 26. April 1986 ereignete sich in einem kleinen Ort in der heutigen Ukraine das schlimmste Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Über die Folgen der Havarie von Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl wird heute noch gestritten.

Tschernobyl

Umweltschutz

Strahlendes Paradies?

Menschenleere Wildnis, Bären, Wölfe, Adler, fischreiche Seen: Zumindest der Natur, scheint es, hat der Reaktorbrand von Tschernobyl aus dem Jahr 1986 nicht geschadet. Oder etwa doch? » weiter

Die Tschernobyl-Katastrophe

"Ein Super-GAU kann stattfinden"

Edmund Lengfelder vom Institut für Strahlenbiologie der Universität München und der kernenergiekritischen Gesellschaft für Strahlenschutz sieht auch in Niedrigstrahlung eine Gefahr. » weiter

Die Tschernobyl-Katastrophe

"Vernachlässigbare Dimensionen"

Herwig Paretzke, Direktor des Instituts für Strahlenschutz am GSF-Forschungszentrum in Neuherberg, vertritt die unter Strahlenschützern vorherrschende Lehrmeinung, dass der Unfall in Deutschland keine nennenswerten Gesundheitsschäden auslöste. » weiter
Radioaktiv

Energien der Zukunft - Zukunft der Energien

Sicher?

Ja!, möchte man den streitenden Parteien zurufen, die beim Thema Kernenergie heftig aneinander geraten. Ihr habt ja beide Recht! Dumm nur, dass Ihr vollkommen gegensätzliche Positionen vertretet. » weiter
Reaktor von Tschernobyl

Reaktorkatastrophe

Pandoras Erbe

Wenig hat den Glauben in unfehlbare Technik stärker erschüttert als der Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl in der heutigen Ukraine. Knapp zwanzig Jahre danach leiden immer noch viele Menschen dort unter den Folgen - nur die Natur kommt zurück. » weiter

Reaktorkatastrophe

Tschernobyl-GAU verursachte neue Form des Schildrüsenkrebs

Als Folge der radioaktiven Verstrahlung entwickelten von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl Betroffene eine besondere Art von Schilddrüsenkrebs. Die Ursache liegt in einer mutationsbedingten Verschmelzung zweier Gene, berichten Forscher der Universität von Cincinatti. Als die häufigste... » weiter

Reaktorkatastrophe

Mehr als 800 Tschernobyl-Opfer in Schweden?

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl könnte nach Ansicht schwedischer Wissenschaftler mehr als 800 Krebstote in Nordschweden verursacht haben. Die Forscher um Martin Tondel von der Universität Linköping hatten die Daten von mehr als 1,1 Millionen Menschen ausgewertet, die zwischen 1988... » weiter

Tschernobyl-Katastrophe veränderte Erbgut

Die Einwirkung niedrig dosierter radioaktiver Strahlung kann das menschliche Erbgut verändern. Wie eine israelisch-ukrainische Arbeitsgruppe mitteilte, stieg in der Region um Tschernobyl der Anteil der Kinder, die mit genetischen Defekten zur Welt kommen, um das Siebenfache an. Deren Eltern waren... » weiter

Kleine Ursache, große Wirkung?

In dem einst katastrophal verstrahlten Umfeld des russischen Kernkraftwerkes Tschernobyl bestellen längst die Bauern wieder ihre Felder. Und obwohl hier nur eine geringe Strahlenbelastung gemessen wird, beobachteten Wissenschaftler im Weizen dieser Region eine um das Sechsfache... » weiter

Tschernobyls anhaltendes Erbe

Selbst 14 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl ist die Umwelt immer noch stark radioaktiv belastet - und wird es für die nächsten 50 Jahre wohl auch bleiben. Zu diesem Ergebnis kam eine britisch- niederländische Arbeitsgruppe, als sie Fische aus englischen und norwegischen Seen auf... » weiter
szmtag