Themenseite | 22.12.2011

Das HI-Virus und seine verheerenden Folgen

Aids

Zu Beginn der 1980er Jahre grassierte eine rätselhafte Krankheit in den USA. Im Jahr 1984 konnte schließlich der Erreger dingfest gemacht werden: das Humane Immunschwäche-Virus HIV. Heute, ein Vierteljahrhundert später, hat die weltweite Seuche Aids nichts von ihrem Schrecken verloren.

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HIV

HIV

Warnlampen in Tansania

Weniger als fünf Prozent resistente HI-Viren registrierte die WHO in vielen afrikanischen Staaten. Jetzt stellt sich heraus: Es ist womöglich ein Vielfaches davon. » weiter
Astrozyten

Aids

Astrozyteninfektion zerstört Blut-Hirn-Schranke

HIV infiziert nur sehr wenige Astrozyten im Gehirn - deren Ausfall reicht aber, um die wichtige Barriere zwischen Hirn und Blut zu beschädigen. » weiter
HIV

HIV-Prävention

Antivirales Gel kann HIV-Infektion verhindern

Nach vielen gescheiterten Studien scheint nun erstmals ein antivirales Vaginalgel das Risiko von Frauen deutlich zu reduzieren, sich mit dem Aidsvirus zu infizieren. » weiter
© Nobel Foundation

HIV

Neue Erfolge bei Aids-Gentherapie

Medikamente können das Überleben von Aidspatienten verlängern, heilen können sie die Krankheit nicht. Eine Gentherapie hingegen schon. » weiter
© Nobel Foundation

Virologie

Auf neuen Wegen zum HIV-Impfstoff

Die Suche nach einem Impfstoff gegen HIV gestaltet sich schwierig. Jetzt fordern Wissenschaftler eine grundsätzliche Neuausrichtung der Forschung auf diesem Gebiet. » weiter
HI-Viren knospen aus T-Zelle

Impfstoffe

Kein Schutz vor dem Killer

Erst kommt sie bald, dann doch wieder nie - bei der Entwicklung der Aids-Impfung wechseln gute und schlechte Nachrichten rasch. Kommt ein schützendes Serum jemals? » weiter
HI-Virus

Nobelpreise 2008

Von Viren und Menschen

Aids stand bestimmt schon länger auf der Liste der nobelpreiswürdigen Forschungsfelder. Ein Vierteljahrhundert nach der Entdeckung des HI-Virus dürfen Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier die Auszeichnung in Empfang nehmen. Doch als mindestens genauso bedeutend stufte das Nobelkomitee... » weiter
HI-Viren

Epidemiologie

Hundert Jahre Gemeinsamkeit

Die Evolutionsgeschichte des Aids-Erregers erweist sich als verblüffend kompliziert: Einige HI-Viren haben wohl schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts Menschen infiziert - also zwei Jahrzehnte früher als bislang vermutet. Das stellt auch die bisherigen Hypothesen über die Ursachen der Tödlicheit... » weiter
HIV

Aids

Jubiläum eines Killers

Aids - das Wort verbreitet nach wie vor Angst und Schrecken. Der Erreger, das HI-Virus, wurde vor einem Vierteljahrhundert erstmals beschrieben; eine Schutzimpfung gegen ihn fehlt allerdings immer noch. Doch es gibt Anlass zur Hoffnung. » weiter
Aids-Schleife

Das aktuelle Stichwort

Welt-Aids-Tag

"Gemeinsam gegen Aids" lautet seit 2005 das Motto des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Von den Vereinten Nationen 1997 ins Leben gerufen, dient er jedes Jahr der Welt als Weckruf, eine der größten Virus-Seuchen unserer Zeit nicht zu ignorieren. Im Jahr 2007 richtet sich der Slogan vor allem an die... » weiter
Aids-Erreger

Epidemiologie

Sprungbrett Karibik

Auch das berüchtigtste Virus der Welt ist Out-of-Africa, zudem verändert sich HIV seit vielleicht schon hundert Jahren auf seinem Weg durch die Welt. Seine Gene verraten nun, auf welchen Pfade es in Amerika ankam und wie lange es dort unentdeckt blieb. Das allerdings scheint für den Erreger... » weiter
HIV

Aids

Doppelter Schlag

Aids zeigt viele Gesichter. Eines davon ist die Demenz von Aids-Patienten im Spätstadium der Infektion. Doch das Virus zerstört nicht nur die Neuronen des Gehirns - es unterbindet auch die Reparatur dieser Zellen. » weiter
IAS-Konferenz 2007

Aids

Medikamentenabhängige Viren und maßgeschneiderte Therapien

"Aids ist kein Todesurteil mehr." Ein provozierender Satz, der auf der 4. Konferenz der Internationalen Aids-Gesellschaft in Sydney fiel. Wie passt er zu der Tatsache, dass siebzig Prozent der weltweit vierzig Millionen Menschen mit HIV und Aids keinen Zugang zu lebensrettenden Therapien haben? » weiter
HI-Viren

Virologie

Die Waffe des Virus, umgekehrt

Nach zwanzig Jahren intensiver Forschung ist manches besser geworden für HIV-Infizierte und eines geblieben: Die Krankheit bleibt unheilbar. Dies könnte sich mit Hilfe einer neuen Bekämpfungsstrategie vielleicht endlich ändern. Mit etwas Glück sogar in deutlich weniger als zwanzig Jahren. » weiter
VIRIP

Virologie

Natürlicher Türsteher

Seit mehr als zwanzig Jahren versucht die Medizin das HI-Virus in die Knie zu zwingen, doch es setzt sich permanent mit Resistenzen zur Wehr. Stehen den Ärzten bald neuartige, dem Virus noch unbekannte Waffen zur Verfügung? » weiter
HIV-Protein mit Antikörper

Aids

Mit winzigen Schritten

Der Erreger der Immunschwächekrankheit Aids arbeitet mit allerlei Tricks, um sich unerkannt in die Immunzellen einzuschleichen, in denen er sich vermehrt. Doch die Wissenschaft - stets auf der Suche nach Zielen für präventive Medikamente - ist ihm hart auf den Fersen. » weiter

Sterbestatistik

Aids überholt Lungentod

Nur wenn alles gut geht und größeres Wachstum uns mehr Wohlstand schenkt, werden wir im Jahr 2030 häufiger an Verkehrsunfällen sterben. Soweit eine Erkenntnis aus der bislang umfangreichsten statistischen Prognose über die Todesursachen des kommenden Vierteljahrhunderts. Deren düstere Seiten... » weiter
Flachland-Gorilla

Aids

Unerwarteter Fund

Obwohl schon lange vermutet, gelang es Forschern erst kürzlich, wildlebende Schimpansen tatsächlich als Ursprung des HI-Virus nachzuweisen. Offenbar übertrugen die Menschenaffen den Vorläufer des Erregers aber nicht nur auf den Menschen: Auch Gorillas tragen ein davon abstammendes... » weiter
Justitia

Libyen

Freispruch!

Fünf Krankenschwestern und einem Arzt droht in Libyen die Todesstrafe: Sie sollen über 400 Kinder absichtlich mit HIV infiziert haben. Wissenschaftliche Gutachten, die ihre Unschuld belegen, wurden vom Gericht nicht anerkannt. Dienstag ist der letzte Verhandlungstag. » weiter
HI-Virus

Aids-Forschung

Konkurrenz vermasselt das Geschäft

Sich einen Virus einzuhandeln, um gesund zu bleiben - klingt nicht nach einer durchdachten Strategie. Höchstens dann, wenn friedliche Erreger tödliche verdrängen helfen. » weiter
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szmtag