Genies werden nicht geboren, sondern gemacht: Für Staunen erregende geistige Leistungen – gleich auf welchem Gebiet – braucht es keine Ausnahmebegabung, sondern nur stetiges angestrengtes Üben. Dabei spielt offenbar Motivation eine wichtigere Rolle als angeborene Fähikgeiten. Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Thema in der Titelgeschichte dieser Ausgabe.
Weitere Themen in diesem Heft:
• Papyurs, das Papier der Antike
• Die dunkle Frühzeit des Weltalls
• Stammzellen als Verursacher von Krebs?
• Supraleitende Lichtsensoren
• Hydrothermalquellen als Brutstätten des Lebens
• Gibt es sichere Software?
• Wie Vögel Farben sehen
• Essay: Glauben und Wissen
• Mathematische Unterhaltungen: Der Enzensberger-Stern
Titelblatt
Wissenschaft im Rückblick
28
Mit viel Mühe und Geduld entziffern Experten unscheinbare Papyrusfetzen und lesen aus ihnen die Vergangenheit.
36
Untersuchungen mentaler Prozesse bei Schachmeistern zeigen: Für Staunen erregende geistige Leistungen – gleich auf welchem Gebiet – braucht es keine Ausnahmebegabung, sondern nur stetigen Drill.
46
Vor dem Aufleuchten der ersten Sterne war das All finster. Astronomen erkunden nun diese Epoche und suchen darin nach Strukturen, aus denen später Galaxien wurden.
56
Stammzellen besitzen auch eine dunkle Seite. Nach unserer Erkenntnis sind sie zumindest bei mehreren Arten von Krebs die verborgene Wurzel allen Übels. Für eine völlige Heilung müssten diese...
64
Detektoren aus supraleitendem Material reagieren schon auf einzelne Lichtquanten. Für derart hyperempfindliche Fotosensoren gibt es vielfältige Anwendungen in Astronomie, Teilchenphysik und sogar zum...
74
Poren und verborgene Hohlräume in Mineralen am Rand warmer alkalischer Quellen in der Tiefsee waren die Brutstätten der ersten Organismen.
84
Computerprogramme bilden das Rückgrat unserer Kommunikationstechnik. Sie steuern Handels- und Produktionssysteme, fliegen Flugzeuge und erledigen Bankgeschäfte – nicht selten geplagt von...
96
Ein Vogel nimmt mehr Farben wahr als wir – ein altes Erbe, das den Säugetieren verloren ging. Die Primaten fanden dafür nur schwachen Ersatz.
104
Alice Krüßmann und Götz Hoeppe über "Das All!" von Mary K. Baumann et al. und "Hubble" von Lars L. Christensen und Bob Fosbury
105
Ulrich Kutschera über "Philosophie der Biologie" von Ulrich Krohs und Georg Toepfer (Hg.)
107
Frank Ufen über "Kollaps" von Jared Diamond
108
Stefan Keilmann über "Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update" von Donella und Dennis Meadows und Jørgen Randers
110
Susanne Gellweiler über "Was ist wirklich drin?" von Georg Schwedt
110
Christoph Pöppe über "Mathematik für Sonntagmorgen" und "Mathematik für Sonntagnachmittag" von George G. Szpiro und über "Fünf Minuten Mathematik" von Ehrhard Behrends
112
Emanuela Buyer über "Physik der Superhelden" von James Kakalios
Mathematische Unterhaltungen
114
Bescheidener Vorschlag zum Verständnis einer algebraischen Fläche,
die neuerdings den Namen eines prominenten Schriftstellers trägt
Eine Kartographie unserer Heimatgalaxis
Himmelsdurchmusterungen vom Erdboden und vom Weltraum aus haben das Bild unserer Milchstraße in den letzten Jahren entscheidend erweitert: Spiralarme, ein zentraler Balken, zwei Arten von...