Ich bin, gelinde gesagt, erstaunt darüber, dass Sie Bill Gates im redaktionellen Teil Werberaum zur Verfügung stellen. Ausgerechnet der Gründer der Firma, die sich durch kontinuierliches Agieren gegen offene Standards auszeichnet, darf dann über fehlende Standards lamentieren. Das Editorial assistiert: "Lediglich fehlende Standards beim Betriebssystem" beklage Gates. Soll heißen: Nehmt doch das von Microsoft. Diese Firma kennt nur proprietäre Produkte, die andere von der Nutzung ausschließt. Echte Standards werden regelmäßig "ergänzt" bis per Marktmacht das Diktat erreicht ist. Die EU-Kommission hat dieses Verhalten zu Recht mit einer Strafe belegt. Standards verdienen den Namen nur, wenn sie offen und transparent sind. Das erfordert die Offenlegung der Referenzimplementationen. Nur freie Open Source Software kann das gewährleisten. Roboter für jedermann gibt es nur mit einem offenen Betriebssystem für jeden, das offene Standards implementiert - GNU/Linux ist sein Name.
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