Klimawandel
Rutschgefährdete Eisschilde
Statt langsam zu schmelzen, könnten die polaren Eisdecken ins Meer abrutschen und einen raschen katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels auslösen. Der Grund: Schmelzwasser unter dem Eis wirkt fatalerweise als Schmiermittel.
Doch 1987 öffnete sich entlang der Kante des Larsen-B-Eisschelfs vor der Antarktischen Halbinsel ein gewaltiger Riss, der bedrohlich in der weißen Fläche klaffte. Hatte sich das Meer so stark erwärmt, dass die massiven Eistafeln nach mehr als 10 000 Jahren ununterbrochener Stabilität zu zerbrechen drohten?
Mitte der 1990er Jahre, knapp ein Jahrzehnt später, entdeckte mein Kollege Ted Scambos vom National Snow and Ice Data Center in Boulder (Colorado) weitere konkrete


Robin E. Bell ist Direktorin des Programms Advance am Geoinstitut der Columbia-Universität in New York. Außerdem leitet sie am dortigen Lamont-Doherty Earth Observatory ein groß angelegtes Forschungsprojekt in der Antarktis. In den eisigen Kontinent hat sie bereits sieben größere aerogeophysikalische Expeditionen unternommen. Bell ist Vorsitzende des Polar Research Board der National Academies in den USA und stellvertretende Vorsitzende der Planungsgruppe für das Internationale Polarjahr.
abrufen




RELATIV EINFACH |
Go for Launch |
Natur des Glaubens |
Medicine & More |
Sprachlog | 




