Mathematische Unterhaltungen
Alle Symmetrien der Welt
In diesem Jahr erhalten John G. Thompson und Jacques Tits den Abel-Preis für grundlegende Arbeiten zur Gruppentheorie, die in einem Mammutwerk gipfelten: der Klassifikation der endlichen einfachen Gruppen.
Vielleicht hätte er etwas besser gezielt und an Stelle seines Gegners das Feld lebend verlassen, wenn er die Nacht davor nicht durchgemacht hätte. In fieberhafter Eile hatte er die Grundzüge einer revolutionären mathematischen Entdeckung skizziert. Heute nennen wir sie Gruppentheorie und verwenden sie, um eine der bedeutendsten Eigenschaften der Natur in Begriffe zu fassen: die Symmetrie.
Das – vorläufige – Ende der Geschichte ist ebenfalls eine revolutionäre


Marcus du Sautoy ist Professor für Mathematik an der Universität Oxford und Buchautor (»Die Musik der Primzahlen
«). Christoph Pöppe, Redakteur bei Spektrum
der Wissenschaft, hat einige Ergänzungen
eingefügt.
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1. Zähe Legende?
05.05.2008, Manfred Polak, Wiener Platz 8, 81667 München2. Rotationssymmetrien
03.06.2008, C. Grießmann, WächtersbachWie funktioniert diese Methode aber, wenn es sich bei dem regulären zweidimensionalen n-Eck beispielsweise um ein 9-Eck handelt (oder ein anderes Polygon, dessen Anzahl von Ecken dem Quadrat einer Primzahl entspricht)? Die Drehgruppe des Nonagons lässt sich zwar als das Produkt der Drehgruppen zweier Dreiecke beschreiben, allerdings ist mir nicht klar, wie man diese Tatsache ähnlich bildlich darstellen kann, wie es für das 15-Eck im Heft 5/08, S. 88 gezeigt ist. Funktioniert diese Methode im Fall des Nonagons und der "eingeschriebenen" Dreiecke nicht oder gibt es eine Möglichkeit, diesen Fall ähnlich anschaulich zu zeigen?