Materialforschung
Wunderstoff aus dem Bleistift
Graphen, eine kürzlich entdeckte Form von Kohlenstoff, verspricht nicht nur interessante praktische Anwendungen, sondern bietet auch neuartige grundlegende Physik.
Die Bezeichnung kommt von Graphit – dem Stoff, aus dem die Bleistiftmine besteht. Dabei handelt es sich um eine Kohlenstoff-Modifikation, die aus übereinandergestapelten ebenen Schichten aufgebaut ist. Seit diese Struktur zu Anfang des 20. Jahrhunderts aufgeklärt wurde, haben Physiker und Werkstoffwissenschaftler immer wieder versucht, den Graphit in solche einzelnen Schichten aufzuspalten; denn ein Material mit einer derart einfachen und eleganten Geometrie versprach interessante Eigenschaften. Die Kohlenstoffatome sind darin in Form sich wiederholender Sechsecke angeordnet, wodurch ein ebenes Gitter entsteht, das so genanntem Hasendraht ähnelt. Die Schichtdicke beträgt nur genau ein Kohlenstoffatom. Jahrelang schlugen alle Versuche zur Herstellung von Graphen jedoch fehl


Andre K. Geim ist Mitglied der britischen Royal Society, Physikprofessor an der Universität Manchester (England) und Direktor des Manchester Center for Mesoscience
and Nanotechnology. Als gebürtiger Russe hat er am Institut
für Festkörperphysik in Tschernogolowka
(Russland) promoviert. Philip Kim ist Mitglied der American
Physics Society und Associate Professor für Physik an der Columbia University in New York. Promoviert hat er an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts).
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