Serie Mathematik (Teil I)
"Wer die Zetafunktion kennt, kennt die Welt"
Es gibt eine einzige Funktion, die alle Eigenschaften der Primzahlen in sich zusammenfasst. Wer sie kennt, kann weit reichende Aussagen treffen. Die aber hängen von einer Behauptung ab, die seit 150 Jahren jedem Beweisversuch trotzt.
Nur ein einziger Artikel aus der Feder Riemanns befasst sich mit der Zahlentheorie: "Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe". Gleichwohl legt er von der Genialität seines Verfassers ein beeindruckendes Zeugnis ab. Seiner Zeit weit voraus, enthält er viele Vermutungen, die erst einige Jahrzehnte später bewiesen wurden; über eine weitere schrieb Riemann lapidar:
"Hiervon wäre allerdings ein strenger Beweis zu wünschen; ich habe indessen die Aufsuchung desselben nach einigen flüchtigen vergeblichen Versuchen vorläufig bei Seite gelassen, da er für den nächsten Zweck meiner Untersuchung entbehrlich schien."
Der Beweis, den Riemann "vorläufig bei Seite gelassen" hatte, fehlt bis heute


Peter Meier und Jörn Steuding arbeiten über die riemannsche Zetafunktion und verwandte Funktionen mit arithmetischer Relevanz. Steuding promovierte 1999 in Hannover, habilitierte sich 2004 in Frankfurt, jeweils mit einer Arbeit zur analytischen Zahlentheorie, und ist nach einem kurzen Gastspiel in Madrid seit 2006 Professor am
Institut für Mathematik der Universität Würzburg. Meier promoviert bei Steuding über diskrete Potenzmomente der riemannschen Zetafunktion.
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1. Die Formel für zeta(s) ergibt nicht 0 für s=–2
01.09.2008, Prof. Dr. W. Eberhard Weber, Universität Halle-WittenbergDas darf man dann aber nicht in die Formel für zeta auf Seite 88, 1. Spalte einsetzen. Zum Beispiel ergibt sich für s=–2 dann zeta(–2) = 1 + 4 + 9 + 16 + ... . Das ist mit Sicherheit nicht Null.
2. funktion :: funktionswert
02.09.2008, Wolfgang Fischer, A-4160 Schlägl"Eine Funktion f(s) sei auf einer [...] Wir fordern, dass f in K keine Nullstellen [...]."
Seite 93.
Ich frage mich, ob es nicht konsequenter wäre, nur von der Funktion f zu sprechen und mit f(s) den Funktionswert an der Stelle s zu bezeichnen. Das wäre dann auch für alle anderen Funktionen so - Primzählfunktion Pi und Funktionswert Pi(x) ... .
Für die Logarithmusfunktion in der Näherung
pi(x) ist ungefähr gleich x / log x wird keine Basis angegeben. Gemeint ist doch der natürliche Logarithmus - oder?