Serie Mathematik (Teil IV)
Elliptische Kurven und eine kühne Vermutung
Ein spektakuläres Beispiel ist der Beweis der legendären fermatschen Vermutung durch Andrew Wiles und Richard Taylor, bei dem elliptische Kurven die entscheidende Rolle spielen (Spektrum der Wissenschaft 8/1993, S. 14, und 1/1998, S. 96). Darüber hinaus finden sie Verwendung für viele zahlentheo retische Probleme, darunter das hartnäckige Kongruenzzahlproblem: Für welche natürlichen Zahlen n gibt es ein rechtwinkliges Dreieck mit rationalen Seitenlängen und Flächeninhalt n?
Mehr noch: Elliptische Kurven besitzen auch praktische Anwendungen (was für einen Zahlentheoretiker allerdings nicht das vorrangige Kriterium ist, um den Wert seiner Tätigkeit zu beurteilen). Dank einer merkwürdigen algebraischen Struktur, die man auf ihnen findet, kann man Funktionen konstruieren, die leicht berechenbar, aber ohne eine Zusatz information praktisch nicht umkehrbar sind


Jörn Steuding
promovierte 1999 in Hannover,
habilitierte sich 2004 in Frankfurt
am Main, jeweils mit einer Arbeit
zur analytischen Zahlentheorie,
und ist nach einem kurzen Gastspiel in Madrid seit 2006 Professor am Institut für Mathematik der
universität Würzburg. Seine
Ehefrau Rasa Steuding ist promovierte Mathematikerin; sie beschäftigt sich mit Zetafunktionen und
interessiert sich für Kryptografie.
Peter Meier promoviert bei
Steuding über diskrete Potenzmomente der Riemannschen
Zetafunktion.
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