Oberflächen
Selbstreinigende Materialien
Von der Fähigkeit der Lotuspflanze, Schmutz abzuweisen, haben Forscher gelernt, die Benetzbarkeit von Oberflächen in weiten Grenzen zu variieren. Anwendungen reichen von Stoffen, auf denen Flecken keine Chance haben, über Spiegel, die nicht beschlagen, bis zu Badeanzügen, die nicht nass werden.
Noch einen Schritt weiter gehen japanische Forscher: Sie entwickeln selbstdesodorierende und -desinfizierende Oberflächen, vor allem für Bäder und Krankenhäuser. Michael Rubner und Robert Cohen vom Massachusetts Institute of Technology im Cambridge können dagegen dafür sorgen, dass Spiegel im Bad nicht mehr beschlagen. Vor allem aber hoffen sie mit von ihnen erdachten Materialien den Strom von Flüssigkeiten zu steuern, die sich auf "Labors im Chip-Format" durch mikroskopisch schmale Kanäle bewegen. Kurzum: Bei den Oberflächenbeschichtungen bahnt sich .


Peter Forbes ist Wissenschaftsjournalist
und lebt in London. In
seinem 2006 erschienenen Buch
"The Gecko’s Foot" (W. W. Norton)
beschreibt er eine Vielzahl biomimetischer,
also von der Biologie
inspirierter Technologien. Von seinen
literarischen Neigungen zeugt
die 2000 von ihm herausgegebene
Gedichtsammlung "Scanning the
Century: The Penguin Book of the
Twentieth Century Poetry".
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