Direkt zum Inhalt

epoc02/12

5,99 € (Download)
7,90 € (Print)
5,99 € (Download)
7,90 € (Print)
Auch enthalten in
Digitalpaket: epoc Jahrgang 2012

epoc02/12

epoc02/12
7,90 € (Print)

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

In Kürze

Goldschmied, Maler, Unternehmer

In guter Nachbarschaft

»Die Kunst steckt in der Natur«

Mutter und Vater in neuem Licht

Stichwort: Infrarotreflektografie

Stichwort: Röntgen

Beim Malen über die Schulter geschaut

Stichwort: UV-Fluoreszenzfotografie

Die Vermessung des Menschen

Dürers Spiel mit dem Feuer

64Dürers Spiel mit dem Feuer

Wegen ihres sündigen Lebenswandels bestraft Gott die Bewohner Sodoms. Nur den rechtschaffenen Lot und seine Familie rettet er vor dem Inferno. Dieser biblischen Geschichte widmeten sich viele Künstler um 1500, doch während die meisten nach altbewährtem Schema F vorgingen, erfand Dürer ganz neue Bildmotive.

Der Perfektionist

72Der Perfektionist(kostenlos)

Dürers Gemälde sind von beinahe fotografischer Realität – das offenbart ganz besonders der Blick aus der Nähe. Erst dann zeigt sich, was der Maler selbst als »Kläubeln« bezeichnete: die präzise und detailverliebte, aber auch mühsame und Zeit raubende Feinmalerei. Sie gründet auf seiner akribi­schen Beobachtung der Natur und seinem virtuosen Einsatz von Farben, Pinseln, Fingern und Händen.

Reiseziel Renaissance

78Reiseziel Renaissance

Lange sahen Kunsthistoriker in Dürer den ersten Bildungsreisenden der Neuzeit, den die Suche nach idyllischen Motiven und archäologischen Überresten der antiken Vergangenheit nach Italien führte. Vermutlich waren seine Gründe aber weitaus profaner: Er wollte lukrative Geschäfte machen.

Angst und Neugier, Schuld und Lust

84Angst und Neugier, Schuld und Lust

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war der Zeitgeist vom Streben nach Gottgefälligkeit geprägt – und von der Furcht vor göttlicher Strafe. Die Angst vor dem Antichristen mündete in einer weit verbreiteten Endzeitstimmung. ­Deshalb gehörte die Apokalypse zu den Kernthemen, mit denen sich Dürer künstlerisch auseinandersetzte.

Stichwort: Dürers Tinte im Röntgenstrahl

Die Geburtsstunde einer neuen Antike

92Die Geburtsstunde einer neuen Antike

Eine Reformbewegung fegte im 15. Jahrhundert durch die Welt der Gelehrten: Es sei an der Zeit, den Wortklaubereien der Scholastiker ein Ende zu bereiten, proklamierten die Humanisten. Die Antike zum Vorbild, schufen sie eine neue Weltanschauung, die auch Dürers Kunstschaffen völlig veränderte. Einer spielte dabei eine wesentliche Rolle: der deutsche "Erzhumanist" Conrad Celtis (1459 – 1508).

Rezensionen

Kalenderblatt

Vorschau epoc 3/2012