Das dramatische Ende der Bronzezeit

Das mächtige Mykene ging in Flammen auf, das hethitische Reich zerbrach. Um das Jahr 1200 v. Chr. war die antike Welt in Aufruhr. Staaten versanken im Chaos, blühende Städte wurden in Schutt und Asche gelegt. Selbst das Reich der Pharaonen geriet ins Wanken, und Errungenschaften wie die Schrift gerieten vielerorts in Vergessenheit. Es sollte Jahrhunderte dauern, bis neue Reiche mit einer neuen Ordnung die Bühne der Weltgeschichte betraten. Über die Gründe der fundamentalen Krise rätseln Archäologen seit Langem. Überrannten marodierende "Seevölker" die müde gewordenen Reiche? Trieben katastrophale Dürren Tausende in die Fremde? Oder riss der Untergang eines Staates alle anderen mit in den Abgrund?
Das Spektrum Spezial "1200 v. Chr. - Das dramatische Ende der Bronzezeit" entführt Sie in die Bronzezeit und zeigt Ihnen, welche Schlussfolgerungen Forscher aus Grabungen, Sedimentanalysen und den Übersetzungen der wenigen Schriftfunde jener Phase des Übergangs ziehen.
(23. Dezember 2016)

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