Von der Steinzeit zur Kulturrevolution

Vor gut 4000 Jahren, so berichten es Archäologen, gründeten die Menschen der Erlitou-Kultur die ersten Städte Chinas. Mit Qin Shihuangdi nahm 221 v. Chr. die Kaiserzeit ihren Anfang, und der Stärke verkörpernde Drache wurde zum Symbol des Herrscherhauses wie des Staats. Als Regent eines Weltreichs dokumentierte der erste Kaiser sein Selbstverständnis auch mit einem monumentalen Grabbau. 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten sollten dem Kaiser im Jenseits zu Diensten sein. Heute sind sie eine Touristenattraktion ebenso wie die in der Ming-Dynastie errichtete Große Mauer. Jahrhundertelang genügte das Reich der Mitte sich selbst. West und Ost standen allenfalls in losem Handelskontakt. Erst Europas Expansion gen Osten Ende des 19. Jahrhunderts sollte diese Isolationspolitik beenden. Inzwischen ist die Volksrepublik wieder ein Machtfaktor in Ostasien und gehört zu den größten Wirtschaftsnationen der Welt.
Chinas Geschichte bietet Stoff genug, um ganze Buchreihen zu füllen. Wir präsentieren Ihnen hier eine kleine Auswahl.
(26. Juni 2015)

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