Amerika vor Kolumbus - Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2013

Amerika vor Kolumbus -  Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2013

Inhalte dieser Ausgabe

Der erste Amerikaner
© Tyler Jacobson
(Ausschnitt)

Die ersten Amerikaner

 
6
Die Hinweise mehren sich, dass Menschen die Neue Welt früher als bislang gedacht erreichten – und auch auf dem Seeweg dorthin kamen.
Flaschenkürbis
© fotolia / Gian Liguori
(Ausschnitt)

Zukunftsmodell Bauer

 
16
Olmeken, Maya, Inka – jede Hochkultur Altamerikas beruhte auf dem Fundament einer ertragreichen Landwirtschaft und damit auf einer Jahrtausende dauernden Entwicklung.
Olmeke
© dreamstime / Jerl71 [M]
(Ausschnitt)

Spuren des Glaubens

 
22
Die Olmeken, Mittelamerikas älteste Hochkultur, kannten nach vorherrschender Meinung keine Priester, sondern Schamanen. Doch neue Indizien weisen in eine andere Richtung.
Schriftzeichen in Mesoamerika
© mit frdl. Gen. von Hanns J. Prem
(Ausschnitt)

In vielen Schritten zur Schrift

 
26
Welche der Kulturen Altamerikas als erste Zeichen nutzte, um Botschaften in Stein zu fixieren, darüber lässt sich nur spekulieren. Auch dass nur die Maya die Entwicklung bis zu einem komplexen Schriftsystem konsequent verfolgten, bleibt ein Rätsel.

Mit den Azteken im Katasteramt

 
34
Die Azteken entwickelten eine Mathematik, die mit dem Untergang ihres Reichs in Vergessenheit geriet. Doch überlieferte Dokumente enthüllen ihre Rechenkünste.
Mayastätte Calakmul auf Yucatan
© Frederick Catherwood: Blick auf Palenque. In: Views of Ancient Monuments (...), London 1844
(Ausschnitt)

Das Königreich der Schlange

 
36
Tief im Dschungel Yukatans gelegen, offenbart die Maya-Metropole Calakmul erst seit wenigen Jahren ihre Geheimnisse. Vor allem eines: Calakmul war der Erzfeind der mächtigen Stadt Tikal.
Maya-Stätte Teocallis bei Chichen-Itza
© Frederick Catherwood: Teocallis bei Chichen-Itza. In: Views of Ancient Monuments (...), Lond on 1844
(Ausschnitt)

150 Jahre Trockenheit

 
44
Waren langjährige Dürren der Grund für den Niedergang der Maya? Indizien für die umstrittene These liefert das Meer.
Tropenwald Kuhikugu im Amazonas
© Luigi Marini; mit frdl. Gen. von Michael J. Heckenberger
(Ausschnitt)

Tropenwälder – eine alte Kulturlandschaft?

 
52
Wo heute dichter Dschungel wuchert, so die neue Sicht einiger Archäologen, gediehen einst miteinander vernetzte "Gartenstädte", in denen Amazoniens Ureinwohner Maniokfelder und Obstgärten hegten.
Hochland von Palpa
© Johny Isla Cuadrado
(Ausschnitt)

Kultur als Überlebensstrategie

 
60
Im Rahmen des Projekts "Anden-Transekt" gingen und gehen Archäologen gemeinsam mit Naturwissenschaftlern der Frage nach: Wie entstanden die ersten Hochkulturen Südamerikas – und was war der Grund für ihren Untergang?
Michael Zick
© Michael Zick
(Ausschnitt)

Aufbruch ins Goldland

 
72
Als die spanischen Eroberer vor 470 Jahren in Peru einfielen und das Reich der Inka unterwarfen, hatten sie vor allem eines im Sinn: Gold.
Quipu
© Pour La Science
(Ausschnitt)

Die Quipus der Inka

  (kostenfrei)
76
Die Buchhaltung des südamerikanischen Reichs arbeitete mit Knotenschnüren, den Quipus. Die darin kodierten Zahlen sind, im Gegensatz zu textlichen Inhalten, kein Geheimnis mehr.
Totenschädel Maya-Hochburg Chichén Itzá
© Nikolai Grube
(Ausschnitt)

Forschung auf dem Prüfstand

 
80
Archäologische Befunde, vorspanische und spanische Texte, paläoklimatische Daten – Altamerikanisten nutzen unterschiedliche Quellen, um das Leben der Indianer vor der Ankunft der Europäer zu rekonstruieren. Doch gerade, wenn alles gut zusammenzupassen scheint, empfiehlt sich eine kritische Haltung.
Long-House-Tal im nordöstlichen Arizona
© National Park Service Photo / Mesa Verde National Park
(Ausschnitt)

Exodus im Computer

 
88
Computersimulationen helfen Archäologen, das rätselhafte Verschwinden vorgeschichtlicher Indianervölker zu verstehen.

DAI International

Gilles Harvard
© Gilles Harvard
(Ausschnitt)

"Mehr als nur Büffel jagende Nomaden"

 
94
Der Historiker Gilles Harvard, Mitarbeiter der französischen Forschungseinrichtung MASCIPO (Mondes Américains. Sociétés, Circulations, Pouvoirs) erzählt von den nordamerikanischen Indianern und ihrer wechselvollen Geschichte.