Vom Untergang Roms zum Aufstieg der Merowinger

Europa des 5. Jahrhunderts: Das große Römische Reich lag in Trümmern; Hunnen und andere Barbaren zerstörten, was von der großen Kultur noch übrig war. Im 19. Jahrhundert setzte sich die Vorstellung der "Völkerwanderung" allgemein durch und prägte das Bild davon, wie der Übergang von der Spätantike zum frühen Mittelalter vonstattengegangen sei – mit blutigen Schlachten und brennenden Städten. Historiker und Archäologen fördern seit einigen Jahren immer neue Fakten zu Tage, die diesem Bild widersprechen, und schneiden alte Zöpfe ab. Sie analysieren Urkunden und Schriftwechsel, graben in römischen Landgütern deren Geschichte aus, bewerten Chroniken und Heiligenbiografien neu.
Die Historiker Steffen Diefenbach (Universität Konstanz) und Gernot Michael Müller (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) gehören zu den namhaften Experten dieses Forschungszweigs und haben maßgeblich zu dieser Ausgabe beigetragen. Das Spezialheft nimmt Sie mit in die Zeit des Untergangs Roms bis hin zum Aufstieg der Merowinger.
(20. März 2015)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

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