Aufstieg zur Weltmacht

Forscher, die in die Frühgeschichte der Stadt auf den sieben Hügeln eintauchen, finden sich schnell in einem Italien wieder, in dem diverse Ethnien mal im friedlichen Austausch, mal im Krieg miteinander leben: Etrusker, Griechen, Kelten, Latiner, Lukaner, Picener und, und, und. Doch kaum hatten die Römer ihren letzten König vertrieben und eine Republik begründet, griffen sie vermehrt in fremdes Gebiet aus. Aus Nachbarn wurden Bundesgenossen und die Expansion nahm Fahrt auf, wurde zum politischen Programm. In erbitterten Kriegen bezwangen die Römer den Erzfeind Karthago, setzten sich in Spanien und im östlichen Mittelmeerraum fest. Freilich kosteten die Eroberungen einen hohen Blutzoll. Diese Verluste wiederum sollten die Gesellschaft verändern, insbesondere den unteren Schichten der Plebejer mehr politische Rechte einräumen, mussten vor allem sie doch Leib und Leben in den Dienst Roms stellen. Das Spezial "Das frühe Rom" gibt einen Überblick über die Anfänge Roms.
(27. Juni 2014)

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