Im Spannungsfeld zwischen Isolation und Immigration

Monumentale Tempelanlagen, Pyramiden und Grabkammern, das sind unsere Assoziationen zum alten Ägypten. Während der heutige Nilstaat um seinen Weg zur Demokratie ringt, scheint seine Vergangenheit eine ewig gleiche, geheimnisvolle Welt aus sagenhaften Goldschätzen, Mumien und rätselhaften Schriftzeichen. Doch die starke Orientierung auf das Jenseits und eine gleichsam zu Stein gewordene Ewigkeit bildeten nur eine Seite des Pharaonenstaats. Tatsächlich erlebte das antike Ägypten immer wieder Unruhen und Veränderungen, nicht zuletzt, weil es auch ein Land des Überflusses war.

Mit Napoleons Feldzug nach Ägypten kamen auch Ingenieure, Wissenschaftler und Künstler ins Land, deren Beobachtungen und Dokumentationen begründeten letztlich die moderne Ägyptologie. Auch mehr als zwei Jahrhunderte ist das Bild, das Forscher heute davon malen, noch lange nicht vollendet. Das Spezial "Das Reich der Ägypter" gibt einen Überblick über die Ergebnisse der aktuellen Forschung.
(21. März 2014)

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